Gran Turismo Sport

PS4 Reviews - Gran Turismo SportEin vollwertiger GT Titel oder durch nur ein A-Spec?

Gran Turismo Sport - Ein vollwertiger GT Titel oder durch nur ein A-Spec?
05.11.17 22:41 Autor: sebastian.k Die letzte richtige Rennsimulation des Jahres 2017 ist erschienen. Wie wird sich GT Sport präsentieren?
Fazit & Wertung
Fast vier Jahre ließen Polyphony Digital ihre Gran Turimso Community auf eine Playstation 4 Version warten. Ich erinnere mich noch als wäre es gestern gewesen. Gran Turismo 6 sollte am 06.12.2013 für die PS3 erscheinen und die neue Playstation? Am 29.11.2013. Viele Spieler waren, so wie ich, etwas über die Entscheidung enttäuscht, das der sechste Teil der Gran Turismo Reihe nicht auf der Next Generation Konsole erschien. Und so mussten wir alle sehr sehr lange auf eine richtige Playstation 4 Version warten. Im Gegensatz zu anderen Entwicklern von Rennsimulationen spielte das japanische Entwicklerteam, welches auch eine 100tige Tochterfirma von Sony ist, gegenüber der Community mit offenen Karten. Immer wieder gab es Videos, Interviews und neue Screenshots aus der Entwicklung. Natürlich nicht zu vergessen, das für uns mittlerweile typische Arrangement in der realen Welt des Motorsports. GT Academy, welche auch zum Teil als Serie im TV gezeigt wurde oder die Teilnahme des Leiters von Polyphony Digital, Kazunori Yamauchi, am 24h Stunden Rennen. Aufgrund der guten Präsenzen in den Medien wurde in den letzten zwei Jahren bekannt, das die Entwickler den Fokus des Spiels viel stärker auf den Sport an sich richten wollten. Ich selbst konnte mir auf der Gamescom 2015 das erste mal einen richtigen Eindruck von der Fahrphysik und der allgemeinen Präsentation machen. Um ehrlich zu sein war die Ernüchterung dann doch groß und so waren auch meine Erwartungen bis zum Release nicht sonderlich hoch. Direkt zu Beginn des Artikels möchte ich betonen, das man in Gran Turismo Sport einige Überraschungen erlebt. Nicht weil man den Umfang ziemlich verkleinert hat. (Nur noch um die 150-160 Fahrzeuge und 21 Strecken.) Statt großen Umfang und viele Einzelspielermodi, sowie Herausforderungen, gehen die Entwickler auf die Mehrspieler und Community-Ebene. Allerdings verdrängt dies nicht die Liebe zu den Autos und dem Motorsport. Wie ich das alles meine, das kannst du in den folgenden Zeilen erlesen.

Erneut zur Fahrschule doch ohne Lizenzen

Wie alle Teile vorher baut auch das neue Gran Turismo auf das Profil des eigenen PSN Accounts auf. Das bedeutet beim fahren im Mehrspieler wird mein Nick anzeigt und auch sonnst werden alle Daten über meinen Account gespeichert. Selbstverständlich bietet der Titel auch wieder ein Level-System. Abhängig vom Umfang der Rennen, der Herausforderung und meiner Leistung kann ich mir immer mehr Erfahrungspunkte erspielen und somit Levelstufen aufsteigen. Die meisten gibt es im übrigen beim absolvieren der Fahrschule, Missionen und Streckenkenntnisse. (Also alles was im Unterpunkt Kampagne aufgeführt wird.) Weiter werden am oberen rechten Rand der Menüs Leistungsdaten wie Meilenpunkte, die zurückgelegte Strecke des Tages, sowie die aktuellen Credits angezeigt. Die zurückgelegte Strecke hat die Bewandtnis, das es nun eine Art freies Trainingsprogramm gibt. Pro Tag solltest du laut Spiel eine gewisse Strecke zurückgelegt haben. Habe ich diese erreicht, so gibt es einen Tagespreis. Dieser Preis ist immer ein neues Fahrzeug, welches durch das Zufallsprinzip ausgewählt wird. Die Meilenpunkte dagegen können im Meilen-Shop für diverse Extras eingetauscht werden. Darunter fallen exklusive Fahrzeuge, Kleidungsstücke, Helme, Lackierungen, Reifen, Aufkleber und mehr. Levelaufstiege in meiner Fahrerkarriere bringen dagegen nur Credits und Meilenpunkte. Komme ich nun aber zum wesentlichen und das ist die Kampagne. In diesem gibt es alles, was man für den richtigen Start ins GT-Erlebnis braucht. Wie bei den früheren Teilen auch, absolviere ich in der Fahrschule nach und nach einzelne Aufgaben und kann dabei Bronze, Silber oder Gold Bewertungen bekommen.

Nach Acht absolvierten Übungen erfolgt eine Belohnung, die wieder mal kostenlose Autos ausgibt. Insgesamt werden alleine hier schon rund 48 verschiedene Übungen aufgelistet. Recht spät in der Übungstabelle wird das Thema Rally aufgegriffen. Neben den normalen Rennstrecken bietet Gran Turismo Sport auch etwas Rally-Action an. Ebenfalls wie bei den Vorgängern basieren die Strecken allerdings auf Rundkurse mit unterschiedlichen Untergründen. Was mir bei der Kartenauswahl rasch auffiel, war das Fehlen einer Schneekarte. Generell leidet der Titel an einer gewissen Armut im Bezug auf Umfang und Abwechslung. So gibt es lediglich drei Rallystrecken. Doch zurück zur Fahrschule, denn habe ich die absolviert, so gibt es noch viel mehr in der Kampagne zu beenden. Da wären zum Beispiel die Missionen. Über mehreren Reihen hinweg absolviere ich verschiedene Events mit Vorgaben. Interessant ist hierbei das es viele verschiedene Vorgaben sind. Zum Beispiel erreiche mit einem Lamborghini 250 km/h in einem Streckenabschnitt oder gewinne ein Markenrennen. Zudem gibt es noch Zeitrallys, Aufholjagden und weitere nette Spielereien. Habe ich Acht Events absolviert, so gibt es mal wieder ein Geschenk. Die Missionen zeichnen sich auch dadurch aus, das nicht alle mit einem bereitgestellten Fahrzeugen gemeistert werden können. Bei denen muss ich auf meinen eigenen Fuhrpark zurückgreifen. Die Vorgabe geschieht natürlich durch eine feste Einstufung der Klasse. Im neusten Gran Turismo gibt es rund vier Fahrzeugklassen. Von GT Fahrzeugen über Konzeptmaschinen bis hin zu sportlichen Fahrzeugen besitzt jede ihre eigene Klasse mit Leistungsgrenzen. Das dritte Element der Kampagne ist Streckenerfahrung. Hier lerne ich Stück für Stück wie ich optimal eine der von mir gewählten Strecken befahre. Dabei teilt sich das Ganze ähnlich auf, wie bei der Fahrschule. Zuerst wird jeder Abschnitt der Strecke trainiert und am Ende kommt die Abschlussprüfung. Natürlich ist das alles immer eine Frage der Zeit, weshalb es doch schon sehr auf einen optimalen Fahrstiel hinaus läuft.

Als kleine Hilfe haben die Entwickler im Ladebildschirm die Aufruffunktion für ein entsprechendes Einführungsvideo verbaut. Mit einen Klick öffnet sich dann ein Fenster von Youtube und ich kann mir das Einführungsvideo zu jeder Aufgabe ansehen. Der Aufruf dieses Videos stört übrigens etwas den Ablauf des Ladevorgangs. Da haben andere Rennspiele dies besser gelöst. Selbstverständlich beschert mir ein guter Abschluss auch ein kostenloses Fahrzeug. Übrigens sieht man in diesem Modus erst, wie viele Strecken der Titel wirklich besitzt. Um so erschreckender war die kleine Anzahl. Neun originale Rennstrecken mit ein paar wenigen Layouts. Danach folgen dann halt fiktive, allerdings nicht viel uninteressantere, Strecken. GT Fans dürfen sich übrigens über ein Comeback der Tokyo Strecke freuen und nicht nur dieses, denn sie wird noch mit drei weiteren Streckenverläufen und verschiedenen Tageszeiten angeboten. Alle Freunde der Nordschleife dürfen sich dagegen natürlich darüber freuen, das sowohl die GP Strecke des Nürburgring, als auch die "Grüne Hölle" selbst vorhanden ist. Das war es dann aber leider auch schon mit den deutschen Strecken. Wer Ovale oder Triovalrennen mag, der darf sich über das erstmalige Hinzufügen von drei Strecken dieser Art freuen. Da gibt es ein Oval (Nudeltopf), ein Trioval und eine Mischung aus Oval und normaler Rennstrecke. Leider haben die Entwickler das Potential dieser Strecken auch nur bedingt genutzt. (In Hinblick auf eine Meisterschaft oder ähnliches.)

Insgesamt empfand ich die Kampagne als gut gelungen und mit einem hohen Nutzen für Neulinge. Übrigens gibt es keine Lizenzen die man mühsam erspielen muss. Viel mehr ist es die Jagd nach kostenlosen Fahrzeugen, den täglichen Kilometern und dem Pushen des eigenen Profillevels. Letzterer ist zu Beginn sehr wichtig, denn Polyphony Digital haben ungeduldigen Spielern rasch einen Riegel vorgeschoben. So sind alle Strecken, sowohl für das Arcade-Rennen als auch im Benutzerdefinierten Rennen, mit Levelsperren versehen. Das bedeutet, das mein Profil für jede Strecke einen gewissen Profillevel vorweisen muss. Das selbe ist auch mit dem Mehrspieler. Dieser wird ebenfalls bis zu einem gewissen Level gesperrt. (Glaube bis Level 5.) Wie ich noch gleich genauer eingehen werde, wird für den Modus "Sport" sogar das betrachten von zwei Einführungsvideos zum Thema Fairness und Fahrverhalten verlangt. Einen Vorteil hat der lange Weg durch die viele Übungen allerdings schon. Ich bekam beim Absolvieren sehr viele Credits, einige Fahrzeuge und noch mehr Meilenpunkte geschenkt. Es lohnt sich wirklich mindestens die Fahrschule zu meistern, denn dann sind auch weit über die Hälfte der Strecken freigeschaltet. Auch wenn nun die Kampagne ihren Teil zum Werdegang des virtuellen Racer sauber untermauert, so wirkt dieser Modus nur begrenzt originell und motivierend.

Hauptfokus Online-Mehrspieler und faire Wettbewerbe

Bereits in den letzten Monaten sickerte immer mehr durch, das GT Sport nicht unbedingt das Gran Turismo zu werden scheint, das viele von 5 oder 6 her kennen. Der Fokus liegt nun nicht mehr auf vielen Fahrzeugen, einigen Spielmodi oder gar originellen Herausforderungen wie das Mondrennen mit dem Mondfahrzeug oder dem Goodwood Festival Event in England. Polyphony Digital entschieden sich für eine sterilere und direktere Beziehung zum Online-Mehrspieler und dem entsprechenden Wettbewerb. Gran Turismo Sport besitzt objektiv gesehen gleich zwei Mehrspieler Modi. Zum einen die Lobby: Diese ist die lockere Variante, wo jeder Spieler eine Sitzung erstellen, seine Strecke und diverse Renneinstellungen vornehmen kann. Je nach Freigabe können dann andere Spieler über den Suchfilter oder die Partieliste beitreten oder die Freunde eingeladen werden. Viel strenger und mit einer Rennetikette belegt ist der Sport-Modus. Bevor ich an diesem besonderen Modus teilnehmen kann muss mein Profillevel auf einer gewissen Höhe sein und ich muss mir zudem zwei Videos zum Thema Rennetikette ansehen. Darin geht es sowohl über das eigene Verhalten, als auch den Appell daran immer Fair zu bleiben. Zudem weisen die Entwickler darauf hin, das Fehlverhalten, absichtliche Crashs und ein unfaires verhalten bestraft werden. Entsprechend der beiden Videos gibt es auch gleich zwei separate Bewertungen zu meinem Profil. Als erstes der Fahrerlevel, welcher sich nach meinen fahrerischen Leistungen richtet.

Von E an, kann ich mich bis zur höchsten Einstufung S hoch kämpfen. Dieser Wert ist auch für die automatische Zuteilung einer Sitzung notwendig, denn es sollen keine großen Unterschiede zwischen den einzelnen Fahrerwertungen geben. Somit ist die Chance sehr gering, das ich als Fahrer mit der Wertung E auf einen mit B oder A treffe. Weiterhin gibt es noch die Sportsgeistwertung. Diese gibt an, wie Fair ich mich in den vergangen Rennen verhalten habe. Ramme ich andere von der Strecke oder blockiere mit Absicht den gesamten Verkehr, so kann ich davon ausgehen, das meine Sportsgeistwertung absinkt. Auch hier zählt die selbe Einstufung der Buchstaben von E bis S. Starten tut jeder mit einem B. Soweit zum Thema Online Fairness und Wertungen, die im neuen Gran Turismo an größere Bedeutung gewonnen haben. Komme ich nun zum eigentlichen Umfang. Der Sport-Modus bietet mir im Grunde Tägliche Rennen als auch ganze Meisterschaften. Bei den Täglichen Rennen geben die Entwickler jeden Tag eine Rennklasse, eine Strecke und bestimmte Einstellungen vor. Zudem gibt es die Möglichkeit mich für meinen Startplatz zu qualifizieren. Das Rennen selbst findest nach einer angegeben Zeit statt. Ähnlich wie bei den Täglichen Rennen geht es auch bei den Meisterschaften zu. Nur das hier mehrere Rennen hintereinander über Tage hinweg abgehalten werden. Zusätzlich muss man sich vor dem Beitritt für eine Test Session qualifizieren. Genutzt werden können nur die eigenen Fahrzeuge. Mit der richtigen Anzahl an Meilenpunkten kann ich direkt in den Setups die Leistung meines Wagens steigern. (Dazu gleich noch mehr.) Im Grunde ist der Sport-Modus die ernstere Version der einfachen Lobby. Natürlich kommen in diesem Modus auch die neuen Wertungen für das Profil fest zum Einsatz. Passend zum Thema Mehrspieler muss ich erwähnen, das der Netzcode und die Stabilität während der Rennsitzungen immer ausgezeichnet war.
Alle anderen Modi in der Übersicht

Im Allgemeinen zieren den oberen Rand des neuen und vor allem sehr aufgeräumten Hauptmenüs rund sieben Reiter. Das erste ist das GT Zeichen bei dem ich meine eigenen Daten und Einstellungen vornehmen kann. Darunter zählen auch Gameplay-Einstellungen, welche selbst während eines Rennens (außer Mehrspieler) verändert werden können. Der zweite Reiter ist der Aracde-Modus. Diesen haben die Entwickler mit Einzelrennen (Hier kann ich alle Strecken in zwei Varianten – Vorwärts als auch Rückwerts - befahren und mich auf drei Schwierigkeitsgraden mit der KI Messen. Die Renneinstellungen sind hier festgelegt und betragen meistens Drei feste Runden. Insgesamt stehen rund 37 Einzelrennen zur Verfügung, werden allerdings vom Profillevel nach und nach freigeschaltet.), Zeitrennen, Drift-Rennen (bei diesem Modus muss ich in bestimmten Zonen gute Drifts hinlegen. Hilfen werden in diesem Modus auf ein Minimum reduziert. Jedoch greifen sich noch ein!) Benutzerdefinierten Rennen (Hier kann ich die Strecken frei, die Fahrzeugklasse und weitere Renneinstellungen wie Runden/Zeit, Reifenverschleiß, Treibstoffverbrauch, Pflichtboxenstopps und einiges mehr festlegen. Je nach Schwierigkeit und Einstellungen gibt es auch eine höhere Anzahl an Credits, Meilen und Erfahrungspunkten), Split-Screen Rennen (Spiele mit einem Freund via geteilten Bildschirm) und VR-Modus ausgestattet. Der VR-Modus erlaubt es mir das Ganze Rennerlebnis mit der PS VR Brille zu erleben. Leider muss man bei diesem Feature ein paar Abstriche machen. Zwar kann ich mit allen Fahrzeugen des Spiels die VR erleben, allerdings grenzt das Spiel die Möglichkeiten sehr ein.

So kann ich nur Arcaderennen mit festen zwei Runden und nur einem Gegner absolvieren. Zusätzlich wurden auch die Tageszeiten etwas stark dezimiert. Einzig der Umfang der Strecken ist so geblieben, wie bei den normalen Modi auch. Benutzerdefinierte Einstellungen wie Schwierigkeit, Rundenzahl, Abnutzung und Schaden können leider nicht eingestellt werden. Die VR-Tour sollte daher leider nicht der Hauptgrund für den Kauf des Titels sein, denn in meinen Augen bremsen die Entwickler einen ziemlich aus. Achja... neben den Rennen mit der VR-Brille gibt es noch den VR-Showroom, in dem ich mir ein gewähltes Fahrzeug genauer ansehen kann. Leider ist dieses Feature auch etwas sehr oberflächlich, denn Türen, die Motorhaube oder der Kofferraum können nicht geöffnet werden. Schade eigentlich, das man die Möglichkeiten der VR nicht weiter ausgeschöpft hat. An dieser Stelle kann man nur spekulieren, ob der Grund für den mageren Ausbau des Modus von technischen Hürden oder doch eher mangelnder Entwicklungszeit einhergeht. Fakt ist, der VR-Modus könnte deutlich mehr bietet – vor allem individuelle Einstellungsmöglichkeiten! Nach dem Reiter für Arcade folgt der für die Kampagne, welche ich in den vorherigen Abschnitt bereits beschrieben habe. Darauf kommt dann der Sport-Modus (oben auch erläutert), Brand Central (Hier kann ich mir neue Fahrzeuge kaufen.), Lobby (oben bereits erläutert) und die Scapes. (Erläuterung folgt separat.) Zusätzlich bietet die linke Seite und der untere Rahmen noch weitere Optionen wie das Abholen von Auszeichnungen oder das Aufrufen des Designer Menüs. Auf alle diese Features gehe ich aber gleich noch ein. Sehr überzeugend finde ich auch den „Bildschirmschoner“ sobald ich eine gewisse Zeit keine Taste bewege. Neben Daten und Bildern aus der Autohistorie oder der allgemeinen Geschichte, werden auch kurze Ingame-Demos gezeigt, die mit einem Klick schnell unterbrochen werden können.

Geschichtsstunde für Autoliebhaber – Das Brand Central im Blick

Das Polyphony Digital Autos und den Motorsport lieben ist wahrlich nichts neues und auch die entsprechende Präsentation durch Bilder und Texte aus der Vergangenheit jedes Autoherstellers ist nichts neues. Fast jeder Fahrzeughersteller bekam auch im neuen Gran Turismo wieder eine nette Timeline mit vielen interessanten Informationen und Geschichten rund um das allgemeine, als auch das Zeitgeschehen des Herstellers. Aufrufen kann ich diese Datensätze direkt im Brand Central. Dieser Menüpunkt bringt mich direkt zu den Händlern. Aufgeteilt in drei Zonen kann ich amerikanische, europäische und asiatische Hersteller aussuchen. Danach nur noch den Automobilhersteller wählen und schon bin ich bei den Optionen für den Kauf, der Geschichte, dem entsprechenden Videokanal oder auch Vision GT. Du erinnerst dich sicherlich daran, das vor allem GT 5 sehr viele dieser Konzeptfahrzeuge über die Jahre bekommen hatte. Dies war in GT 6 nicht anders und ist auch bei diesem GT wieder ein fester Bestandteil. Mittlerweile ist man allerdings soweit, das sich richtige Konzept- und Vision GT Fahrzeuge ziemlich ähneln.

Ein Screenshot, was den Anfang dieses Abschnitts ziert, soll dir zeigen was ich meine. Wie bereits mehrfach angesprochen, bietet das neue Gran Turismo nicht den gewohnten Umfang an Fahrzeugen wie noch bei den Vorgängern. Es gibt Hersteller die haben Drei bis Vier Fahrzeuge im Handel und dann wieder welche mit Acht bis Zehn. Gekauft werden können übrigens nur Neuwagen. Einen Gebrauchtwagenmarkt gibt es nicht, genauso wenig wie ein Service bei dem man ein dezentes optisches Tuning oder Ölwechsel machen lassen könnte. Diese Features sind leider nicht mehr in GT enthalten. Hier heißt es nur: Fahrzeug kaufen/geschenkt bekommen und nach Nutzen einsetzten. Solltest du gerne für eine Marke online fahren wollen, so bietet das Spiel dir auch einen Markenvertrag an. Tatsächlich gibt es im Sport-Modus sogenannte Manufaktur Rennen bei man für seine Lieblingsmarke an einer Meisterschaft teilnehmen kann. Diese Meisterschaft ist im übrigen nur speziell für diese Verträge ausgelegt. Mit den eigenen Fahrzeugen kannst ich also nicht daran teilnehmen. Der Vorteil an einem solchen Vertrag? Ich bekomme die notwendigen Fahrzeuge für die Meisterschaften vom Hersteller gestellt und muss sie mir nicht für teures Geld kaufen.

In Anbetracht der schönen Präsentation kann ich glatt auf die tolle Grafik des Spiels eingehen. Sicher war dies in der Vergangenheit nie wirklich ein Problem, denn die Entwickler wussten selbst mit der schwächeren PS3 einiges an tollen Grafikdarstellungen herauszuholen. Und auch auf der Playstation 4 zeigen sie wieder einmal, wie viele tolle Effekte und welch einen Glanz sie auf die Autos zaubern können. Von reflektierenden Armaturen auf der Scheibe (bei der Cockpitansicht) über zauberhafte Tageszeitdarstellungen bis hin zu den toll animierten Boxencrews. Grafisch kann man dem Titel wahrlich nichts nachsagen, außer vielleicht das die Besucher der Strecke etwas Detailarm wirken und es an Wettereffekten fehlt. Übrigens ist mir hier etwas sehr kurioses aufgefallen. In den Fahrzeugeinstellungen sind Intermediates und Regenreifen aufgeführt, obwohl es absolut keine Renneinstellung für Wetter gibt! Sollte da vielleicht noch etwas nachfolgen? Egal... denn Gran Turismo Sport sieht auf jedenfall wieder BOMBE aus! Und mit einer PS VR Brille kannst du den Spaß und das Feeling sogar noch etwas vertiefen, denn dank der freien Rundumsicht und dem sehr detaillierten Innenraum wirkt alles noch etwas realer. Aber auch ohne PS VR kannst du mit dem rechten Stick zu allen Seiten blicken und dein Fahrzeug etwas erkunden.

Boxenstopps, Fotomodus, gute KI und optimale Fahrphysik

In diesem Abschnitt erläutere ich die vielen netten Features, welche abseits der Spielmodi auf dich warten. Als erstes natürlich die Abnutzung von Reifen, der Verbrauch von Treibstoff, sowie die Reparatur während eines Rennens. Das alles geschieht natürlich während eines Boxenstopps. Hierfür fahre ich einfach in die Boxengasse und mache in einem zeitlich begrenzten Rahmen nach und nach meine Angaben. (Zu diesem Punkt habe ich natürlich ein extra Gameplay angefertigt, welches du am Ende des Artikels sehen kannst.) Eine richtige Bedeutung bekommt das Ganze natürlich nur im Benutzerdefinierten Rennen oder bei entsprechend eingestellten Online-Partien. Wie bereits erwähnt, verfügt das Benutzerdefinierte Rennen über viel mehr Möglichkeiten als beim Vorgänger. So kann der Abstand beim fliegenden Start bestimmt, sowie zwischen Runden oder Zeitlimit gewählt werden. Zusätzlich kann die Stärke der KI, eventuelle Strafen, Schadensstärke, Abnutzung und Treibstoffverbrauch (kann bis zum 10x gesteigert werden.) bestimmt werden. Innerhalb der Missionen oder den Einzelrennen gibt es übrigens keine großen Einstellungsmöglichkeiten wie zum Beispiel beim Benutzerdef. Rennen. Unabhängig vom Spielmodus besteht vor jedem Rennstart die Möglichkeit sich sein Fahrzeug so einzustellen, wie ich es gerne haben möchte. Leider fehlte mir eine Art Training oder mindestens ein Testlauf für entsprechende Setup-Tests. In gewohnter GT Manier kann ich in den Fahrzeugeinstellungen alles einstellen, was ich gerade einstellen möchte. Reifenmischung, Getriebeübersetzung, Differenzial, Bremsbalance und einiges mehr. Neu sind hier gleich zwei Features. Das eine ist eine Leistungsanpassung ans Teilnehmerfeld.

Mit nur einem Klick wird die Leistung meines Fahrzeugs an die des Feldes angepasst, ohne das ich noch speziell etwas einstellen muss. Anders sieht es mit der Anhebung der Level für Leistung und Gewichtsreduzierung aus. Um diese Level zu steigern muss ich Meilenpunkte zahlen. Je höher der Level, desto mehr Meilenpunkte müssen her. Vor allem im Mehrspieler ist eine solche Levelerhöhung ziemlich wichtig, vorausgesetzt es ist kein Spiel im Sport-Modus. Für dich ist wichtig zu wissen, das sich die komplette Physik recht real verhält. Der Reifenabrieb ist genauso spürbar, wie auch Schäden an der Radaufhängung oder am Frontflügel. Apropos Schäden am Fahrzeug: Wie typisch für Gran Turismo verfügt das Spiel über ein dezentes Schadensmodell. Starke Deformierungen oder gar abfallende Teile kannst du somit nicht erwarten. Viel eher sind es leichte Kratzer oder Spuren. Was mich bereits bei der Gran Turismo Sport Beta sehr überzeugt hatte, war das optimale Zusammenspiel von Realismus und Fahrhilfen.

Hilfen wie ABS, Traktionskontrolle und ähnliche greifen zwar ein, aber können auch in den Spieleinstellungen - als auch direkt während der Fahrt - eingestellt werden. Dank der MDF Anzeige, welche ich per Pfeiltaste aufrufen kann, besteht die Möglichkeit die Rundenzeiten und Streckenkarte aufzurufen, sowie kleinere Einstellungen an der Bremsbalance, die Stärke der Traktionskontrolle und das verwendete Gemisch zu regulieren. Teilweise fühlte ich mich damit, wie in einem richtigen Rennfahrzeug. Ein paar Einstelloptionen sind natürlich allerdings von dem gewählten Fahrzeug abhängig, sodass die Menge der MDF-Optionen etwas variiert. Als ich das erste mal das MFD nutzte war ich überrascht wie gut die kleinen Setups greifen, vor allem das TKS. Polyphony Digital haben bei ihrem neusten GT Titel eine schippe drauf gelegt und eine überaus gute Simulation mit einem anständigen Fahrverhalten geschaffen.

Gehe ich nun auf die KI ein, denn auch diese ist endlich mal erwähnenswert. Abhängig von ihrer gewählten Stärke kann sie durchaus recht bissig werden. Zusätzlich kann es auch passieren, das die KI selbst Fahrfehler macht, jedoch ist dies recht selten der Fall. Etwas enttäuscht war ich darüber, das Fahrzeuge die eine Kollision verursachen und sich drehen (ja... eventuell sogar auf die Strecke zurück Rollen) einfach transparent angezeigt werden. Theoretisch kann in diesem Zustand jedes Fahrzeug durch dieses hindurch fahren, ohne ein Chaos auszulösen. Und wo ich gerade noch beim Thema Unfall bin, sicherlich wird im entsprechenden Abschnitt am Streckenrand eine gelbe Flagge oder ein gelbes Licht gezeigt, doch leider greift das Spiel beim entsprechenden Verstoß nicht sonderlich hart durch. Bei den letzten Simulationen, die auf den Markt kamen, sah das etwas anders aus. Komme ich nun zur HUD des Spiels. Leider hatte ich schnell das Gefühl, das die Entwickler auf ein komfortables HUD-System keinen Wert legen, denn ich habe nur drei Anzeigemöglichkeiten. Das Problem liegt beim kompletten ausblenden der HUD darin, das der Treibstoffstand und der Reifenverschleiß nirgendwo angezeigt werden. (Die Armaturen sind bis auf Geschwindigkeit und Drehzahl steril!) Selbst in der ersten Anzeigestufe der HUD werden diese Parameter leider nicht angezeigt, sodass ich immer gezwungen war die komplette HUD einzuschalten. Also das hätte man definitiv besser lösen können.

Aber bietet die HUD eigentlich auch eine gute Übersicht? Im Grunde ist sie recht Solide und zeigt auch das an, was sie zeigen soll. Es bleibt bei einer sehr übersichtlichen Darstellung. Als letztes komme ich zu einem Feature, das seit vielen Jahren zum MUSS für Gran Turismo Spieler geworden ist. Der Foto-Modus! Dieser kann innerhalb der Wiederholung des Rennens aufgerufen werden und bietet viele Möglichkeiten auch wirklich die letzten Details aus dem Spiel zu saugen. Dabei orientiert man sich natürlich an die Foto-Einstellungsmöglichkeiten einer richtigen Kamera. Blende, Belichtungszeit und Brennweite sorgen im richtigen Zusammenspiel für atemberaubende Fotos deines letzten Rennens. Doch unabhängig von den Standardeinstellungen haben die Entwickler noch weitere Effekte wie Masken, Gegenlichtreduzierung oder andere Filter hinzugefügt. Hobbyfotografen werden sich in diesem Modus sehr wohl führen. An dieser Stelle kommt natürlich wieder einmal die überaus tolle Grafik des Spiels voll zu Geltung.
Design Editor und Scape-Fotografie (Die liebe zur Community)

Kurz vor meinem Resume gehe ich noch auf den Design Editor und die Scape-Fotografie ein. Gran Turismo Sport ist zwar vom Umfang an Fahrzeugen und Strecken ziemlich geschrumpft, doch dafür haben Polyphony Digital etwas mehr Community hinzugefügt. Alle Fotos, Wiederholungen und eigene Designs können nun auf den Community-Server hochgeladen werden. Jeder GT Spieler kann dann die Meisterwerke oder Vorschläge ansehen, bewerten, liken, teilen oder auch herunterladen. Ehrlich gesagt gefällt mir diese direkte Nähe zur Community, denn bisher gab es so etwas nur in den offiziellen Foren oder Fan-Foren. Neben dem Foto-Modus bietet GT Sport auch mit dem Scape-Modus eine weitere Möglichkeit Top Fotos von seinen Fahrzeugen zu machen. Ehrlich gesagt habe ich mich eine ganze Weile gefragt, warum man so viele Hintergrundbilder in eine Rennsimulation verbaut. Ja du hast richtig gelesen, denn im Scape-Modus geht es darum aus eine Fülle an Locations rund um den Erdball einen Hintergrund herauszusuchen und dann sein Fahrzeug davor zu platzieren. (Fast wie in einem Diorama) Sicherlich sind durch die vielen Einstellungsmöglichkeiten des Foto-Modus zig tausende verschiedene Fotos möglich, doch warum? Vielleicht ist es der Spaß am Fotografieren, vielleicht aber auch die Lust daran Freunde oder Community mit seinem Lieblingsfahrzeug beeindrucken zu wollen. Fakt ist, das GT Sport eine riesige Palette an Hintergrundbildern mit verschiedenen Landschaften, Jahreszeiten, Orten und Sehenswürdigkeiten bietet. Zusätzlich kann man über den Store sogar kostenlos für rund neun Gigabyte Speicherplatz noch weitere Hintergrundbilder herunterladen.

Sicher ist der Modus mehr als nur ein Hintergrundbild und die Platzierung des Fahrzeugs davor. Abhängig wie das Hintergrundfoto ursprünglich aufgenommen wurde, kann ich das Fahrzeug nämlich in den Hintergrund hinein setzten. Selbstverständlich ist die Weite in das Bild hinein festgelegt. Reifenstellung, zugeschaltete Lampen oder einfach nur Masken- oder Bewegungseffekte, das alles kann noch zusätzlich verändert werden. Bist du nun Bereit für die perfekte Show? Das Ergebnis deiner Fotos kann dann auf der Konsole gespeichert oder direkt auf den Community-Server hochgeladen werden. In unserer Bildergalerie kannst du sehr schön einige Fotos davon ansehen. Als zweite große Neuerung, in Richtung Community, kommt der Design- und Lackierungseditor hinzu. Bei beiden gibt mir das Spiel selbst eine gewisse Freiheit meine Boxencrew, meinen Fahrer und meine Fahrzeuge so zu gestalten, wie ich es mag. Auf eine gewisse umständliche Weise können auch eigene Logos oder Grafiken ins Spiel implantiert werden, allerdings musst du diese Grafiken über die offizielle Seite hochladen und dann abrufen. Gefallen tat mir hier, wie benutzerfreundlich die Steuerung und die Darstellung der jeweiligen Editoren ausfiel.

Bei der Crew, dem Helm und meinen Rennanzug ist es relativ einfach, denn schließlich lege ich das Muster über das gewählte Objekt aus und bestimme lediglich die Farbe. Etwas umfangreicher ist es bei der Lackierung für das Auto. Im Grunde arbeitest du mit mehreren Ebenen und vielen Grafiken. GT Sport besitzt sehr viele Muster und Logos, sodass garantiert jeder Designer frei arbeiten kann. Die Möglichkeiten für kreative Gestaltungen sind kaum wirkliche Grenzen gesetzt. Dies liegt nicht zuletzt daran, das man eine sehr große Anzahl an Ebenen/Objekten nutzen kann. Habe ich die Lackierung vollendet, so stellt sich nur noch die Frage nach den Felgen und die abschließenden Daten. Danach folgt die Vollendung als Lackierung für das Fahrzeug, mit Option diese Lackierung auch für die Community freizuschalten. Sonderlackierungen wie Chromeffekt oder neue Felgen, sowie Sticker, müssen übrigens im Meilen-Shop freigekauft werden.

Desaster oder doch ein Highlight?
Das neue Gran Turismo Sport kommt mir vom Umfang vor, wie die abgespeckten Versionen um GT A-Spec oder Prolog. Der Fokus bei diesem Spiel liegt klar im Onlinebereich, was auch den Online-Speicherzwang untermalt. Ja... du kannst deinen Spielstand nicht aktualisieren, wenn der Server nicht verfügbar ist! Trotz der vielen Aufgaben in der Fahrschule, den Missionen und der Streckenerfahrung bleibt die Karriere etwas oberflächlich. Das selbe Bild entsteht auch beim Arcade-Modus. Sicher liefern die Spielmodi das, was man sich zum Teil erwartet aber an einigen Stellen wären deutlich mehr Features, mehr Umfang und mehr Möglichkeiten drin gewesen. Enttäuscht hat mich auch der etwas oberflächliche VR-Modus mit sehr sterilen Vorgaben. Als Gran Turismo Fan war ich natürlich nicht sonderlich begeistert darüber, das sich die Entwickler verstärkt auf den Online-Mehrspieler, Online-Wettbewerben (eSport) als auch die Community-Elemente konzentriert haben. Trotz dieser Negative glänzt das neue Gran Turismo Sport vor allem bei der Steuerung, den perfekt harmonierenden Hilfen, der tollen KI, überaus realen Grafik und bei den neuen Features im Bezug auf Fotokunst und Teilen von Inhalten. Bei der Frage nach dem Soundtrack kann ich wieder einmal nur betonen, das Polyphony Digital auf ruhige und stimmungsvolle Stücke gesetzt haben. Dezent und schön wie immer! Bereits in der Beta empfand ich zudem den Motorensound jedes Fahrzeugs als überaus gelungen und real getreu. Vor allem wenn ein Mercedes AMG GT3 in der Wiederholung an der Kamera vorbei donnert, dann ist das einfach nur genial. Vom Sound zu den Elementen, die ich bereits mehrfach beleuchtet habe.

Der Online Mehrspieler ist gut durchdacht und orientiert sich an Spieler, die gerne viel gegen andere reale Fahrer spielen. Der Sport-Modus wirkt leider ein bisschen mager, doch Spaß machen tut er trotzdem und erfüllt im vollem Umfang das, wofür er ursprünglich gedacht war. An dieser Stelle merkte ich am besten, das die Entwickler ihren Fokus auf den Online-Wettbewerb gelegt haben. Der Umfang an Einzelspielermodi ist zwar etwas größer, als beim Online-Mehrspieler, allerdings fast genauso oberflächlich. (Außer das Benutzerdefinierte Rennen.) Nicht oberflächlich, sondern viel mehr Perfekt präsentiert sich die Steuerung. Für meinen Geschmack ist das Fahrverhalten jedes Fahrzeugs recht gut gelungen und auch das Ansprechverhalten gefiel mir sehr. Im Gegensatz zur Konkurrenz, wo die Steuerung mal zu aggressiv oder zu lasch ausfiel, entpuppt sich gerade diese bei Gran Turismo als wohl die Beste. Auch im Hinblick auf die zugeschalteten Fahrhilfen bleiben die Fahreigenschaften weitestgehend bestehen. Die Hilfen greifen dezent, jedoch recht effektiv ein. Zusätzliche Features wie das im Rennen verstellbare TKS (Traktionskontrolle) erhöhen die Benutzerfreundlichkeit.
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