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AddOn Artikel - Prey: Mooncrash

PS4 Reviews - Prey: Mooncrash Flüchte vom Mond und zwar mit jedem der fünf Personen!

Prey: Mooncrash - Flüchte vom Mond und zwar mit jedem der fünf Personen!
25.06.18 19:46 Autor: sebastian.k Mit Mooncrash bringen Bethesda eine sehr interessante Erweiterung auf den Markt mit neuen Dingen und einem besonderen Setting!
Überraschung! Bethesda und Arkane Studios wissen halt, wie man die Fans überrascht und ehrlich gesagt, dies gelang ihn auch bei der Pressekonferenz zur E3. Am selben Abend wie die PK selbst, präsentierte und veröffentlichte man zugleich die Erweiterung Mooncrash für Prey. Endlich gibt es wieder ordentlich Spielstoff für das hochgelobte und gute bewertete Spiel von 2017. In diesem Artikel stelle ich dir diese Erweiterung vor und erläutere auch, warum die Entwickler mit dieser, einen besonderen Schritt gegangen sind, denn normal ist diese DLC Erweiterung nicht!

Fünf Mitarbeiter – Fünf Wege der Mondbasis zu entfliehen

Manche Spieler werden es gewagt nennen andere wiederum genial. Die DLC Erweiterung zu Prey mit dem Namen Mooncrash behandelt eine etwas andere Story, jedoch mit den selben Gegnern wie auf der Raumstation. Mooncrash ist ein Addon das nicht direkt mit Prey zusammen hängt und muss separat vom Prey Hauptmenü gestartet werden. Die Erweiterung besitzt demnach ein eigenes Hauptmenü und eigene Speicherports. Kurz nach den Ereignissen von Prey wurde es dunkel auf der geheimen Mondbasis von TranStar. Plötzlich herrschte Funkstille. Und es ist nun meine Aufgabe, herauszufinden, was geschehen ist. Dabei schlüpfe ich in die Rolle des Hackers Peter, der sich auf einem Spionagesatelliten wiederfindet, mit dem die Kommunikation von TranStar abgehört wird. Verstrickt in einem Knebelvertrag mit der KASMA Corp. obliegt es mir, die Geheimnisse der Mondbasis aufzudecken. Die Leitung von KASMA Corp. ist in den Besitz der letzten Erinnerungsdaten der Mondbasis Pytheas gekommen. Meine Aufgabe ist es nun auf dem Simulationssitz, vor einigen Bildschirmen, platz zunehmen und jede einzelne Erinnerung der fünf Mitarbeiter zu durchleben. Jeder Mitarbeiter besitzt besondere Stärken und zugleich auch Schwächen, die im Verlauf der mehreren Durchläufe zur wahren Herausforderungen werden. Sobald mein Charakter in der Simulation sitzt, kann ich mir eine von fünf Personen aussuchen.

Jedoch müssen die anderen vier nach und nach freigeschaltet werden. Entgegen des Freischaltens können die “Besatzungsmitglieder“ auch wieder von dannen gehen. (Also sterben) In diesem Fall stirbt der jeweilige Charakter und muss durch das Wiederholen des vorherigen Mitarbeiters neu freigeschaltet werden. Der schlimmste Fall ist natürlich, wenn alle Sterben. Hier springt die Simulation auf den Ausgangspunkt zurück und startet alles neu. Aber keine Angst um die Simulationspunkte und die erworbenen Fähigkeiten der einzelnen Mitarbeiter. Das Sterben haben die Entwickler bei der Programmierung der Erweiterung gut durchdacht. Es ist viel mehr so, das der Fortschritt an freigeschalteten Mitarbeitern sich erweitert oder minimiert. Bei einem Simulationsneustart (wenn alle Tot sind) werden im übrigen auch alle Loots (also Kisten und Boxen mit zufallsgenerierten Sachen) in der Spielwelt zurückgesetzt. Starte ich jedoch mit einem nächsten Mitarbeiter in die Spielwelt, so bleiben die Loots geplündert. (Vorausgesetzt, das ich sie beim ersten Durchlauf geplündert hatte.) Die Aufgabe jedes einzelnen Mitarbeiters ist klar: Bloß weg von der Mondbasis Pytheas. Das überaus Interessante an der Erweiterung ist, das die Verläufe von Mitarbeiter zu Mitarbeiter anders sind. Da tauchen an manchen Ecken ganz andere Wesen auf, als wie beim ersten Durchlauf. Oder es werden neue Objekte in der Welt platziert, die man für die Bewältigung neuer Herausforderungen braucht. So oder so stehen mir fünf Fluchtwege zur Auswahl. Eine Möglichkeit wird mir direkt von Anfang an als Kampagnenziel angezeigt. Die anderen Wege muss ich jedoch selbst finden. Wer wie ich, gerne viel umher wandert, der wird rasch in den verschiedenen Abschnitten der Mondbasis ein paar Möglichkeiten finden.

Die speziellen Fähigkeiten jedes Mitarbeiters nutzen

Natürlich haben Arkane Studios sich etwas dabei gedacht, diese fünf Mitarbeiter auszusuchen. Hey! Eine Ingenieuren, ein Volotär mit PSI Stärken, eine Direktorin, einen Sicherheitsmitarbeiter und eine Reinigungskraft sind nicht die üblichen Krieger. Doch jeder von ihnen hat sowohl eine geheime passive Fähigkeit als auch stärken/schwächen, sowie auch eigene Fähigkeitsbäume, die durch die bekannten Neuromods freigeschaltet werden können. Diese Besonderheiten jedes einzelnen Mitarbeiters macht es mal leicht und dann wieder schwer durch die verseuchte Mondbasis zu gelangen. Schließlich sorgen Typhone, Mimics, Poltergeister und noch fiesere Wesen dafür, das die Flucht nicht einfach wird. Zudem halten die Entwickler auch ein paar kleinere Rätsel bereit, denn all zu einfach will man es einen ja nicht machen. Das geniale ist, das man mit der einen Person ganz andere Wege beschreiten kann, als mit der anderen. Trotz des gleichen Grundrisses der Spielwelt, erlebe ich sie aus verschiedenen Winkeln mit ständig veränderten Gegnerzahlen und Arten, immer wieder neu! So etwas gefällt mir sehr. Nun... natürlich finde ich innerhalb der Spielwelt Waffen, Baupläne und andere Gegenstände, sowie auch Schrott. Sobald ich beim ersten Durchlauf alle Kisten geplündert habe, fehlen mir die Sachen ja bei einem zweiten Durchlauf. Rein theoretisch gesehen hätte ich nun also einen Nachteil, doch dafür haben sich die Entwickler natürlich etwas einfallen lassen. Da kommen die Simulationspunkte und die Ausrüstungsübersicht vor dem Start der Simulation ins Spiel.

Durch die Erforschung, das Ausschalten von Gegnern, erreichen von Zielen und auch sammeln von Dingen, bekomme ich am Ende oder nach dem Tod eine bestimmte Menge an Simulationspunkte gutgeschrieben. Sie sind die grundlegende Währung für Ausrüstungsgegenstände, die ich zu Beginn jeder neuen Simulationen mit einem Mitarbeiter, kaufen kann. Interessanterweise lassen sich aber nur die Dinge kaufen, die ich bei den vorherigen Durchläufen mit den anderen Mitarbeitern gefunden habe. Darunter zählen natürlich auch die Baupläne. Abgesehen vom Kauf kann ich, wie beim normalen Prey auch, in bestimmten Räumen auf einen Recyceler und einer Schmiede zugreifen. Wer Prey gespielt hat, der wird wissen das Schrott im Recyceler zu verschiedenen Metallen verarbeitet werden kann. Mit diesen Metallen lassen sich in der Schmiede neue Sachen herstellen. Waffen, Munition, Ration für die Heilung und vieles mehr. In dieser Erweiterung schalten sich nur die Dinge frei, die ich beim vergangenen Durchlauf gefunden oder als Baupläne bekommen habe. (Also etwas anders als im Hauptspiel.) An dieser Stelle möchte ich gerne noch einmal unterstreichen, das diese Erweiterung alle Gameplay-Elemente von Prey bietet. Man benötigt also keine neue Einweisung auf diese Erweiterung was die HUD, Steuerung oder Grafiken angeht. Trotz dieser Tatsache bietet auch die Erweiterung eine Art Bild/Text Einweisung mit ausgedehnter Übersicht aller Tutorialnachrichten.

Hurry Up – Wenn die Simulation anfängt herum zu zicken

Dachtest du nun im Ernst, das die Erweiterung eine Art Freizeitausflug ist? BIIIIEEEP! Falsch! Sicher... bei dem ersten Mitarbeiter wird alles noch mit Samthandschuhen angefasst und ich habe soviel Zeit wie ich benötige, um an all die fiesen Wesen vorbei zu kommen und die Flucht zu schaffen. Doch spätesten ab dem zweiten Mitarbeiter wird die Sache schon straffer. Plötzlich wird meinem Charakter, derjenige der die Simulationen ja durchlebt, klar, das die Simulation mit zunehmend langen Gebrauch beschädigt wird. Je länger ich also in dieser Simulation verbringe, um so mehr Beschädigungsstufen steige ich auf. Das Spiel beschreibt diese Beschädigungsstufen wie folgt: „Je länger du in der Simulation bleibst, desto gefährlicher wird sie. Mit der Zeit durchläuft die Simulation fünf Stufen der Beschädigung, wodurch Typhon-Gegner zurückkommen und stärker werden. Schließlich stürzt die Simulation ab und wirft dich raus.“ Der Übergang solcher Beschädigungsstufen werden mit netten Effekten untermalt. Tja... Und somit wird die Erweiterung noch interessanter als sie so schon ist. Ab hier ist eindeutig Schluss mit Sightseeingtour und der wahre Kampf beginnt. Eigentlich kann ich nichts gegen die zunehmende Beschädigung unternehmen außer vielleicht... JA! Gelegentlich fand ich ein “abstraktes Objekt“, welches sich Zeitschleife nennt. Durch dieses Objekt wird der Balken der Beschädigungsstufe um ein kleines Stück zurück gedrückt. Der Zeitdruck selbst bleibt jedoch bestehen. Am Ende ist dies jedoch ein gewisser Vorteil, denn auch die Schnelligkeit wird bei den Simulationspunkten berücksichtigt.

KASMA- und Kampagnenaufträge

Mooncrash bietet natürlich noch etwas mehr als nur die gewöhnliche Flucht vom Mond. Klar kann ich die Fluchtmöglichkeit selbst wählen, doch das Spiel stellt auch gewisse Ziele, welche ich zwar nicht auf Teufel komm raus absolviert muss, aber sich von den Simulationspunkten her auszahlt. Zuerst hätte man da die allgemeinen Ziele der KASMA Corp. Insgesamt gibt es 27 Ziele die sich sowohl auf das Absolvieren der Kampagnenziele jedes einzelnen Mitarbeiters, als auch auf allgemeine Bereiche beziehen. Die Kampagnenziele hatte ich bereits schon angeschnitten – Sie geben im Grunde das “Standard“ Fluchtmuster jedes der fünf Mitarbeiter vor. Darüber hinaus gibt es Ziele zu Entdeckungen und die Fluchtmöglichkeiten in Kombination mit anderen Mitarbeitern. (Abweichend des gedachten Fluchtmusters) Ehrlich gesagt ist das wirklich eine fette Palette wenn man bedenkt, das allein ein Durchlauf schon bis zu ein oder zwei Stunden dauern kann. (Abhängig vom Vorankommen) Wie bereits erwähnt, werden pro Durchlauf immer wieder neue Gegner und Objekte platziert, sowie ein weiterer Fluchtweg freigemacht. Dabei muss ich zugeben, das bereits geplünderte Kiste in der Vorrunde natürlich leer bleiben – Bis zum Zeitpunkt, wo sich die Simulation komplett zurücksetzt. Wer sich nun als Ziel gesetzt hat wirklich alle 27 Aufträge zu absolvieren, der hat wahrlich etwas großes vor.

Denn spätestens bei den Entdeckungen wird es richtig knifflig. Zum Beispiel gibt es die Ziele “Installiere 50 Neuromods bei allen fünf Mitarbeitern“ oder “Schließe fünf einzigartige Scans von Typhonen ab“. Allein diese beiden können für viele Stunden Beschäftigung sorgen. Doch wie sieht man nun eigentlich seine Ziele? Arkane Studios haben sich hier natürlich den HUD Elementen des Grundspiels Prey bedient. (Logisch oder?) Über das Pausemenü, in der ich die Neuromod-Fähigkeiten, das Inventar, die Karte und einige weitere Menüpunkte finde, kann ich meine aktuellen Ziele und auch die KASMA Aufträge einsehen. Das Kampagnenziel wird jedoch direkt als erstes richtiges Hauptziel markiert. Sobald ich durch die Erkundung der Basis weitere Fluchtmöglichkeiten finde, werden sie als zusätzliche Ziele hinzugefügt. Im entsprechenden Menü kann ich dann die Ziele direkt auswählen und in der Spielwelt anzeigen lassen. Mich begleiten dann HUD Markierungen in der groben Richtung des Ziels. Doch es gibt noch weitere Ziele, welche als Nebenaufgaben dienen. Sie werden bereits bei der Auswahl des jeweiligen Mitarbeiters angezeigt und beziehen sich meistens auf gewisse Tätigkeiten. Zum Beispiel: Verklebe mit der GLOO Kanone einen Thermal-Mimic. Eigentlich sollte das keine große Schwierigkeit sein, doch für diese Aufgabe muss ich erst einmal eine entsprechende Kanone finden. Alles in Allem eine sehr gelungene Abrundung einer sehr interessanten Erweiterung. Anmerken muss ich noch, das die Erweiterung eines nicht bietet und das ist eine typische DLC-Geschichte. Aber muss das denn immer sein?

Update für Prey – Mooncrash bekommt noch Mehrspieler nachgereicht

Die Ankündigung und der sofortige Release des Updates für Prey und der Release der Erweiterung im Rahmen der E3 Pressekonferenz war eine riesen Überraschung für die Community. Und natürlich blickten alle Sofort auf die DLC Erweiterung Mooncrash, die so umfangreich daher kommt wie selten eine andere. Doch am Rande dieses Releases ging auch das Update und eine weitere besondere Ankündigung unter. Das beste zuerst: Die Erweiterung Mooncrash wird im Spätherbst des aktuellen Jahres noch einen Mehrspieler- und VR Modus bekommen! So heißt es: Das Multiplayer-Update Typhon Hunter wird ein Katz-und-Maus-Spiel zwischen einem Überlebenden und fünf weiteren Spielern sein, die ihm als Mimics getarnt auflauern und ihn jagen. Ich bin überzeugt davon, das dieser folgende Mehrspielermodus durchaus richtig Fun machen wird. Als nächstes noch kurz ein paar Worte zum Update selbst. Prey bekam mit dem Update gleich drei neue Spielmodi. Dies sind der Kampagnenmodus, der Überlebensmodus und Neues Spiel+.

Der Vollständigkeit halber erläutere ich die drei neuen Modi kurz. Der Kampagnenmodus kann nun als Schwierigkeitsgrad ausgewählt werden und ermöglicht es, die Talos I ohne großen Überlebenskampf zu durchstreifen. Das bedeutet natürlich nicht, das man nicht sterben kann. Jedoch darf ich überall speichern und die Gegner verursachen extrem wenig Schaden. Direkt unter dem Schwierigkeitsgrad gibt es nun einen Aktivierungskasten für den Überlebensmodus. Ist dieser aktiviert, kann ich alle vorhandenen Schwierigkeitsgrade von Prey auswählen und zugleich darunter noch Parameter festlegen. Waffenabnutzung, Traumata und Sauerstoff sind diese und bilden im Grunde eine kleine Optionspalette für den persönlichen Überlebensspaß. Der Schwierigkeitsgrad regelt hier dann nur noch, wie stark die Gegner sind und wie intelligent sie sich verhalten. (Nicht zu vergessen, wie viele in der Spielwelt platziert werden.) Am Ende habe ich dann noch das Neue Spiel +, welches sich jedoch erst dann zugänglich gemacht wird, wenn man das normale Spiel einmal abgeschlossen hat. Im + erwartet mich das fette Hardcore-Erlebnis von Prey. Mehr will ich dazu eigentlich nicht sagen. Laut den Entwicklern soll es die ultimative Herausforderung für die Hardcore-Gamer sein.

Roadmap und die Editionen

Zum Abschluss meiner Review noch ein paar Zeilen zu den kommenden Inhalten und die Editionen im Überblick. Aktuell gibt es die Standard Version von Prey, dann die Mooncrash Erweiterung für 19,99€ und die Digital Deluxe Edition (für 39,99€) mit dem Hauptspiel und der Erweiterung in einem Paket. Solltest du von Prey bisher noch nichts mitbekommen haben, ich habe das Spiel vor einem Jahr auf Herz und Nieren geprüft und in einer Review vorgestellt. Dieser Artikel hier drehte sich lediglich um die Mooncrash Erweiterung. Natürlich habe ich einige Details schon im Artikel selbst durchsickern lassen, vor allem was bald noch kommen wird. Dennoch möchte ich dir HIER als PopUp Link die Roadmap der kommenden Inhalte und allen Editionen vorstellen. Wie man darauf sehen kann, darf man sich als Besitzer der Erweiterung (oder der Deluxe Edition) über eine Fülle an netten Inhalten freuen. Bis hin zum letzten großen Update mit dem Mehrspieler und der VR-Experience. Ehrlich gesagt ist das angekündigte Material für den Preis von 19,99€ ein ziemliches Angebot. Die Deluxe Edition richtet sich logischerweise an alle, die bisher noch nicht in den Genuss von Prey gekommen sind.

Direkt am Ende noch ein kleiner Hinweis:
Der hier eingebundene E3 2018 Trailer zeigt einfach am Besten, worauf man sich bei dieser Erweiterung einstellen sollte.
Erfahre hier, wie der Titel in unserer Wertung abgeschlossen hat.

Meinungen

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Prey: Mooncrash
PC PS4 Xbox One
Release11.06.2018 GenreActionspiel SpielmodAddon SP MP Enginekeine Infos Entwickler Arkane Studios Publisher Bethesda Softworks
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