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Genre: Entwickler: ePrison.de Vertrieb: unbekannt Release: 01.05.2008 Betrachtet: 1386
Verkauf von PC-Spielen ab 2011 rein digital
Kategorie: Gerüchteküche 24.01.10 13:17 von Corben
Laut der Aussagen von Still seien an diesem Wandel die Ladenketten selbst schuld.
Betrachtet man am heutigen Tage die Spieleabteilung eines beliebigen Elektrofachmarktes, ist diese Äußerung des Vertriebsleiters vom Spielepublisher 1C, Darryl Still, wenig vorstellbar. Dennoch wird vermutet, dass spätestens im Jahr 2011 die meisten aktuellen Spieltitel nur noch rein digital vertrieben werden.

Laut der Aussagen von Still seien an diesem Wandel die Ladenketten selbst schuld. So werden in der Regel Titel für Spielekonsolen offensiv im Verkaufsraum präsentiert, während die PC-Spiele nur noch auf engstem Raum angeboten und nicht derart beworben werden. Zusätzlich werden vermehrt auch neue Titel gar nicht erst in das Verkaufssortiment aufgenommen. Grundsätzlich eine höchst seltsame Entwicklung, die auch Still nicht nachvollziehen kann: „Eigentlich ist es seltsam, denn die Gewinnspanne ist bei PC-Spielen besser als bei Konsolentiteln. Die Industrie sollte mit PCs viel enthusiastischer umgehen. Der digitale Vertrieb zeigt bereits jetzt, dass es genügend Interessenten gibt. Doch nun klicken diese potentiellen Kunden für Händler eben auf einen Download-Button.“ Ob sich ein reiner Vertrieb über bezahlte Downloads durchsetzen wird, bleibt jedoch vorerst abzuwarten. Immerhin bieten viele Online-Händler dieselben Spieletitel zumeist deutlich günstiger an als ortsansässige Händler, die selbstverständlich mit ihren Umsätzen auch ihre deutlich höheren laufenden Kosten decken müssen.
Kommentare +1
25.01.10 16:24
@ Corben: Ja die Frage kann man sich stellen : )
Ich kann sie dir aber leider auch nicht beantworten. Warum das so ist, weiss warscheinlich nur jemand, der unmittelbar aus der Branche kommt. Was dabei auch nicht so ganz zusammen passt, ist, dass im Artikel von Computerbase zudem auch noch steht, dass die Gewinnspanne bei PC Spielen sogar höher sein soll, als bei den Konsolen.

Was man vermuten könnte ist, dass sich bei der Markteinführung der Konsolengames (die waren alle von Anfang an teurer) der Preis etabliert hat und deswegen noch so Bestand hat.

@ Nile: genau bei den Konsolen gehts dann wieder über die Menge der verkauften Spiele
#17 nilius
25.01.10 16:22
ich denke das war mal so, nun ja nicht mehr, weil sie gemerkt haben das Top Titel ruhig teuer verscherbelt werden können, das eine Konsole nin festen Preis hat, ein normaler Spiele PC kostet weit das doppelte in der Anschaffung und in der Unterhaltung

zudem is der Wiederverkauf schwieriger, is klar interessiert den Publisher natürlich weniger. Und ich bin nach wie vor der Meinung, das kein Spiel 60€ oder mehr Wert ist, zumal der Konsumnutzen bei einem Shooter und einen Rollenspiel, das ich bis 60 oder 100 Stunden zocken kann bevor der Abspann kommt, als gerade mal 6-7 Stunden, das ich an einem Abend schaffen kann, ein gewaltiger Unterschied ist.

ich verstehe aber das man ein MW oder MW2 nicht am Fließband produzieren kann, he he also noch nicht. Grundsätzlich hätten sich doch die Konsolenpreise den PC Preisen anpassen können, sinkt natuerlich die Gewinnspanne...

und prinzipell is es doch so, wenn nicht genügend Konsumenten mehr bereit sind, soviel Kohle locker zu machen, müssen die Preise zwangsläufig sinken, wo wir wieder bei den Casual-Games wären, denn wie sich zeigt, rentieren die sich. Das nächste MW3 dann im monats-spar-abbo...heiho
#16 Corben
25.01.10 16:06
Entschuldigt jetzt mal,aber ich verstehe jetzt nicht warum dann die Konsolenversion teurer ist als die für PC?!
Ich denke die entwickeln für Konsole ,und für den PC muß soviel umgeschrieben werden?Das verursacht doch mehr kosten.
Da verstehe ich nicht die Preisschwankungen bei der PC-Version für zB. CoD MW2.Auch das sie günstiger ist als für Konsole.
Sorry aber ich habe davon keine Ahnung.
25.01.10 15:04
Der tatsächliche Preis, setzt sich dann aus der Angebots und Nachfragesituation am Markt zusammen, so wie ichs bei MW beschrieben habe. Verkauft es sich gut bleibt der Preis, wenn nicht, sinkt er halt.
Ich vermute mal, dass beim PC ein Spiel ungefähr 50Euros bringen "muss", damit die Firma eine angemessene Gewinnspanne hat, daher dürften in alle etwa den selben Startpreis haben.
Mit den Lizenzen meinte ich jetzt mehr die Lizenzen für die Engines selbst.

Den Skaleneffekt können beide einsetzten, weil das nur ein Mittel zur Berechnung ist : )

Wenn also deine Theorie lautet, das ein Unternehmen was neu auf den Markt kommt, immer automatisch höhere Produktionskosten hat, als ein Unternehmen das sich schon lange am Markt befindet, würde das ja bedeuten das Neueinsteiger sich nicht am Markt behaupten könnten.
Das stimmt ja nicht so ganz und das hängt damit zusammen, dass bei der Ermittlung von unterschiedlichen Kostenfaktoren in der Produktion, unterschiedliche Werte vorhanden sind.
Da gleichen sich manche Sachen aus oder anders gesagt, wo bei dem Einen z.B. Energiekosten höher sind, ist es beim Anderen der Materialeinsatz.
Wenn das nicht so wäre, das Produktionskosten unterm Strich annähernd gleich wären, könnten die Firmen überhaupt nicht am Markt existieren.

Mit den Konsolen, das ist ein interessanter Gedanke. Könnte man sich so erklären, das der durchschnittliche Konsolero einfach bereit ist, mehr für ein Spiel zu bezahlen, als ein PCler.
Vielleicht hat da ja auch ein intelligenter Mensch schon eine Diplomarbeit darüber geschrieben, wo man mal nachschaun könnte : )
Würd mich zumindest auch mal interessieren.

@ Nile: hört sich gut an, wäre mal ne neue Form der Bewertung ; )

@ Lido: ja könnte man tun : ))
#14 nilius
25.01.10 13:24
also es gibt Firmen die machen den ganzen Tag nichts anderes, wobei ich grad mal eine Idee hätte, statt den ollen 1-10 Punkten könnten Spieler doch bestimmen was ihnen das Spiel Wert ist, ohne auf reaellen Preis jetzt zu beachten, wobei sich dann auch ein empirischer Leistungspreis ablesen läßt.
#13 Pencil
25.01.10 12:36
@Flashbull, ich weiß, das Käuferverhalten analysiert wird (Siehe Conjoint- und Faktorenanalyse oder Regression). Das die Nachfrage den Preis bestimmt (in diesem Fall) ist richtig, doch das zeigt uns doch gerade, dass es unterschiedliche Preise gibt und nicht gleiche Preise, womit ja dann auch meine Annahme (keine gleichen Preise, auch wenn die Startpreise doch alle sehr nahe liegen) untermauert wäre (insofern ich das richtig sehe).

Ich frage mich ob auch ein Kalkül darin liegt, den selben Preis zu setzen, weil man Qualität suggerieren möchte. Wenn ein Red Faction beispielsweise genauso viel zu Beginn kostet wie ein Call of Duty, dann könnte das dem (nicht informierten Käufer) zumindest ein Hinweis darauf sein, dass die Spiele die gleiche Qualität aufweisen (was in vielen Fällen nicht der Fall ist). Oder dient der gleiche Startpreis zur Bequemlichkeit für die Kunden, damit diese Wissen, dass ein Spiel immer ungefähr 50 Euro Kostet (wobei ich mich wiederum frage, was es dann mit den Xbox/Playstation Spielen auf sich hat: Warum sind die teurer?). Andererseits sind Spiele so ein Thema, bei dem der Kunde sich selbst sehr informiert und von daher, sind konstante Preise (zumindest nominal, wie auch immer diese zu Stande kommen) schlecht für den Kunden, der sich tendenziell auch das Spiel raussuchen würde und es da kauft, wo es günstiger ist.

Mit der Mischkalkulation kenne ich mich noch nicht so aus, aber damit werde ich mich mal auseinandersetzen.

Ich weiß nicht, ob das mit den Produktionskosten so stimmt, denn die Kosten für ein Spiel, für das noch Lizenzen gekauft werden müssen (siehe Fifa) sind doch höher als ohne Lizenzen und gerade EA hat ja tendenziell mehrere Lizenzspiele, die dann höhere Kosten verursachen (die sie natürlich doch höhere Gewinne reinbekommen). Also müssen die Erwartungswerte der Einzahlungen ja auch im Preis enthalten sein, denn ansonsten wäre der Preis für Fifa ja höher als für ein Spiel ohne Lizenz (was glaube ich nur in sehr geringem Maße der Fall ist). Ein kleinerer Anbieter kann doch außerdem nicht die gleichen Produktionskosten haben, wie ein größerer, da dieser Skaleneffekte ausnutzen kann und somit seine Kosten senkt und da vorallem EA und Activison schon lange auf dem Markt sind, findet sicher auch eine Kostenreduktion, im Vergleich zu Konkurrenten die kürzer auf dem Markt sind, über Erfahrungskurveneffekte statt.

Interessant wäre auch mal zu sehen, ob es wirklich stimmt, ob alle Spiele ungefähr den selben Preis haben und welche Faktoren diesen Preis (neben den Kosten) empirisch gesehen beeinflussen. Dazu müssten aber eine ganze Menge an Daten über die Zeit gesammelt werden (die wiederum jedoch bei den ganzen Internetanbietern durchaus vorhanden sind)

@Lido. hier lässt sich das doch ganz gut diskutieren und es ist noch nicht Offtopic. ;)
25.01.10 10:30
Wie wäre es mit einem extra Diskussions-Thread im Forum ( ;
25.01.10 10:27
Die Software Unternehmen müssen in etwa die gleichen Produktionskosten haben, sonst wären sie nicht konkurenzfähig. Das mal ein Titel teurer oder günstiger ist, liegt nicht unbedingt an der Engine und den damit verbundenen Lizenzen, sondern auch an der Entwicklungszeit für ein Produkt.
Das in einem Unternehmen, das verschiedene Games anbietet, dann eine Mischkalkulation stattfindet, ist üblich. Dadurch kann man sich z.B. auch Werbeaktionen mit besonders günstigen Produkten erklären.

Teil jeder Marktanalyse/forschung, ist übrigens das Kaufverhalten der Kunden und fliesst damit, wie schon erwähnt, in die Überlegungen mit ein, in welchem Preissegment man sein Produkt platziert.
Und Wolfenstein und CoD:MW ist ein gutes Beispiel, was die Preisbildung durch Käuferverhalten angeht.
Selbst nach so "langer" Zeit, hat CoD:MW noch einen relativ stabilen Preis und warum? Weils stetig gekauft wird.
Andere Produkte sind spätestens nach nem Jahr auf dem Grabbeltisch oder als Beilage in ner Computerzeitung zu finden.
#10 Pencil
25.01.10 08:59
Klar könnte es sein, dass sich die Preise angleichen, aber vermutlich auf einem niedrigeren Level. Wenn alle Softwarefirmen die gleichen Preise kalkulieren würden, würdest du ja damit annehmen, dass alle Firmen auch die selben Kosten (und hier reden wir nicht nur von Vertrieb) für jedes Spiel haben. Das ist auch nicht der Fall. Ich denke da nur an einen direkten Kostenvergleich zwischen Wolfenstein (alte Engine) und Call of Duty Modern Warfare (neue Engine).

Die Orientierung am Markt (Konkurrenz) ist richtig, aber da stellt sich mir die Frage, wie sich der Preis zur Einführung von IT Produkten gebildet hat, da die Konkurrenz ja da geringer war und somit die Monopolmacht höher, aber da sind sicher noch andere Faktoren zu berücksichtigen, da früher Disketten ja geradezu verschenkt wurden und sich Computerspiele noch nicht etabliert hatten.

Das sich am Kunden orientiert wird, bezweifel ich, wenn es für jedes Spiel, dass neu auf dem Markt kommt, bei Media Markt die gleichen Preise gibt, denn es ist ja eigentlich im vorhinein klar, das manche Spiele nicht so gefragt sind wie Egoshooter oder Rollenspiele, womit die Zielgruppe kleiner ist und tendenziell (unterstellt man homogene Käufer [vom Budget her] und das die Spiele weniger Kosten) auch der Preis (oder dann eben höher als der Durchschnitt ist, wenn die Kunden mehr Geld haben und die Kosten höher sind).
25.01.10 03:17
Ich glaube nicht, dass es Preisabsprachen gibt (hab ich auch nirgends behauptet, auch wenns in meinen Text reininterpretiert wurde), dann müßte diese Theorie, nämlich bei bei allen Produkten ziehen, die in etwas preislich gleich liegen. Die Softwarefirmen kalkulieren ihr Produkte ganz einfach so, das sie im VK nachher alle, in etwa den selben Preis erzielen. Sie orientieren sich dabei am Markt und dem was der Kunde ungefähr bereit ist zu zahlen. Das ist ganz einfache Marktwirtschaft.


Wenn man das derzeitige System vergleicht, indem man einen etwas Kosten intensiveren Vertriebsweg, mit dem direkt Vertrieb vergleicht, mag der direkte Weg für den Augenblick stellenweise günstiger sein. Doch wenn der direkte Digitalvertrieb gängige Praxis würde, braucht man kein Volkswirt zu sein, um zu wissen, dass sich dann auch hier die Preise wieder alle komplett angleichen werden.
25.01.10 00:11
Also rein theoretisch dürfte es zumindest keine Preisabsprachen geben, zumindest wäre das Kartellamt nicht erfreut darüber, aber in der Praxis wundert es mich persönlich auch, dass es einen Einheitspreis für neue Spiele gibt. Das liegt wohl aber eher an der Marktmacht von Media Markt und Saturn (Media Saturn Holding), denn Online bekommt man die Spiele (darauf möchte ich noch mal hinweisen, was auch für mehr Wettbewerb in diese Richtung spricht) oft günstiger.

Klar wäre es nicht sinnvoll, 30 Icons für 30 verschiedene Spiele zu haben, in diesem Richtung folgt sicher noch ein einheitlicher Standard, der aber im Normalfall fern ab von den Preissetzungsmöglichkeiten der Unternehmen liegt.
24.01.10 22:14
Die werden sich, zu min. was die Preise angeht, absprechen!
Haben ja auch alle was davon, wenn der Preis konstant bleibt!
24.01.10 21:50
ich geh davon aus das die preise bleiben oder steigen, ein wiederverkauf ist dann quasi nicht mehr möglich, obwohl ich denke das auch da findige eine lösung parat haben werden. termin ist unrealistisch, keine frage, aber dennoch schon absehbar

@pencil Monopol, also mal ehrlich, wer will 30 anbieter zugangstools auf seiner kiste haben, nur weil ich mir die spiele je nach preis bei einem anderen erworben haben...

also das wird noch lustig, ich hab jetzt schon über 10 download manager auf dem desktop...
24.01.10 19:32
Naja Flash, du stellst die Spieleindustrie so dar, als gebe es nur einen Verkäufer und oder ein Oligopol mit mehreren Vertreibern, die alle Preisabsprachen betreiben. Das bezweifel ich mal arg und selbst wenn das so wäre, würde irgendeiner bei dieser Gelegenheit aus dem Muster der Absprache fallen, um sich einen Vorteil zu verschaffen, aber nur so nebenbei, es gibt nicht nur ein Firma und auch von einem Spieleindustrie-Oligopol habe ich noch nichts gehört. Der Markt ist meines Erachtens sehr wettbewerbsintensiv, was sich zumindest für den Kunden rechnen sollte.

Und auf welche gestiegene Entwicklungskosten sollen sie sich bitte berufen?

Anbei: Wie du an deiner "Steam und Co"-Auflistung merkst, gibt es selbst im Internet kein Steam-Monopol, so dass dieses einen Preisspielraum hätte,da der Rest der Spieleindustrie auch nicht schläft.
24.01.10 19:26
Da geb ich FlashBull vollkommen Recht!
24.01.10 18:58
Ich würde eher behaupten, dass dann die Spiele immer noch genauso teuer sein werden wie vorher, ganz einfach weil die Hersteller sich auf gestiegene Entwicklungskosten berufen würden, die man dann prima, gegen die anderen dann entfallenen Kosten, aufrechnen würde.
Im Endeffekt, seh ich da für uns als Gamer keinen Vorteil, außer den uns noch mehr in Abhängigkeit von DLC, Steam und Co zu zwingen.
24.01.10 18:38
Naja mit einem reinen Online-Handel ohne eigentlichen Versand würden die Spiele sicher günstiger werden und da der Konkurrenzkampf im Internet zudem härter ist, wäre das bestimmt zum Vorteil der Gamer. Ich möchte nicht wissen, wieviel Mehrwert noch über den (physischen) Handel generiert wird, der ansonsten als Kosten wegfallen könnte. Das Datum ist natürlich höchst unrealistisch.
24.01.10 15:32
Naja ich hab vorn paar Wochen noch ne ganz andere Schätzung gelesen,demnach ist noch nicht absehbar wenn es nur noch digitale Titel gibt.


Ich persönlich will ne DVD etc. in der Hand/ im Regal haben.



Sollte es soweit kommen müssten die Preise logischerweise aber auch gesenkt werden,aber das wird nicht passieren,höchstens das Gegenteil.
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