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Artikel - Resident Evil: Zero HD Remaster

Xbox One Reviews - Resident Evil: Zero HD Remaster Wird die HD Remaster Version das halten was sie verspricht?!

Resident Evil: Zero HD Remaster - Wird die HD Remaster Version das halten was sie verspricht?!
04.02.16 09:29 Autor: sebastian.k In diesem Artikel behandeln wir expliziet die neue HD Remaster Version von RE Zero. Wie wird sich die überarbeitete Version präsentieren?
Resident Evil Zero ist für Resident Evil Fans eigentlich eines mit der wichtigsten Teile überhaupt, weil es nicht zuletzt die Vorgeschichte des T-Virus und der Umbrella Cooperation behandelt. Und obwohl es sicherlich einige Unklarheiten, bezüglich Eingliederungen der Storyline (Speziell im Zusammenhang mit dem Ausbruch des T-Virus im Herrenhaus) gab, so ist der Titel sicherlich vielen ans Herz gewachsen. Allerdings kamen bisher nur Nintendo-Fans in den Genuss des Titels. Daher haben Capcom nun ihrem ersten Resident Evil Teil und Zero eine HD-Remaster Version spendiert. Gut 14 Jahre nach der Erstveröffentlichung auf der Nintendo Gamecube und rund sechs nach dem Nintendo Wii Release in Europa gibt es den Titel nun auch auf den anderen Plattformen in einer HD Auflösung und mit überarbeiteten Elementen. Während der Kollege Jonas H. Die komplette HD Collection (In der sich Resident Evil und Resident Evil Zero natürlich in der HD-Remaster Version befinden.) im nächsten Test vorstellt, habe ich mich der digitalen Version von Zero gewidmet.


Der Horror wartet in Raccoon Forest
Die Geschichte ist relativ schnell eingeleitet. Ein Team des Spezialkommandos S.T.A.R.S. wird zur Aufklärung bizarrer Morde nach Raccoon Forest beordert. Wie es meistens so kommt, stürzt der Transporthelikopter ab und die Besatzung überlebt. Doch es dauert nicht lange, da trifft die junge Rebecca Chambers, welche vom Spieler gespielt wird, auf einen stehenden Zug. Das Team findet unterlagen die auf einen Gefangenentransport hindeuten. Während sich das Team aufteilt, muss Rebecca den Zug überprüfen. Rasch merkt sie das nicht alles so ist, wie es auf den ersten Blick scheint. Blutverschmierte Sitze, verschlossene Türen und Leichen. Der Horror beginnt erst für die 18 jährige und zusätzlich streift noch der gefährliche Sträfling namens Billy Coen umher. Im späteren Verlauf erlebt Rebecca den puren Horror und gelangt an Orte, die vielleicht doch eher verborgen bleiben sollten. Zusätzlich sorgt eine mysteriöse Gestalt für weitere Probleme. Übrigens gelangt man zu einem späteren Zeitpunkt auch an die Orte, die bisher dem Spieler aus Resident Evil 2 bekannt sein sollten.


Zwischen HD und Klassik
Vor dem Spielstart ermöglicht der Titel es mir noch diverse zusätzliche Einstellungen vorzunehmen. So ist es möglich die Bildbreite auf das heute übliche 16:9 oder den klassischen 4:3 umzustellen. Außerdem kann auch die Steuerungsart auf Klassik oder Alternativ gestellt werden. Der Unterschied zwischen den beiden ist recht schnell erklärt, denn bei der Alternative beziehen sich die Laufrichtungsbefehle ganz nach der Ansicht der Kamera. Die klassische Steuerung zählte zu den anspruchsvolleren, welche unabhängig der Kameraansicht fungiert. Was letztere angeht, so haben die Entwickler alles beim alten gelassen und die klassische Kameraansicht (Jeder Raum und jeder Bereich wird durch eine feste Kameraansicht dargestellt.) weiterhin behalten. Das Abenteuer beginnt, wie bereits erwähnt, mit Rebecca im Zug. Es dauert nicht lange und ich treffe auf die ersten Zombies. Dank der alternativen Steuerung, welche sich ja mit der Laufrichtung ganz der Kameraansicht anpasst, sind diese auch nicht schwer zu besiegen. Vorausgesetzt man kommt gut mit dieser Kameraeinstellung und dem zielen klar. Wie bei der Urversion auch, sind viele Kameraansichten nicht gerade fair aufgestellt. So kommt es oft vor das sich die Zombies in einem nicht einsehbaren Winkel befinden und ich denen so öfters mal in die Arme rannte. Hier empfiehlt es sich die Ohren aufzusperren. Das Zielen der Schusswaffe mit Rebecca und ihren Co gestaltet sich ebenfalls etwas abenteuerlich, denn halte ich die Taste zum Zielen gedrückt, so kann diese nur ruckartig nach links/rechts oder oben und unten anvisieren. Im Nachhinein ist den Entwicklern trotzdem da etwas gutes gelungen. Je nach Schwierigkeitsgrad (Der zwischen Leicht, Mittel und Schwer ausgewählt werden darf.) sind die Gegner härter und die Hilfsmittel viel weniger vorhanden. Entlang meines Abenteuers gibt es natürlich immer Ecken, wo ich Hilfsmittel wie Schlüssel, Kräuter, Hilfe-Sprays und weitere finde. Abgelegt werden diese im recht kleinen Inventar. Das entsprechende Menü gibt mir auf einen Blick alle Informationen zum Gesundheitszustand, der Tasche und den Möglichkeiten aus bestimmten Dingen etwas zu kreieren. Rebecca zum Beispiel kann aus Kräutern diverse Heilmittel erstellen, die jeder andere Charakter auch nutzen kann. Im allgemeinen fand ich alle Objekte mal mehr und mal weniger eher abgelegen in kleineren Räumen und selten direkt im Laufweg.


Wer wie ich öfter einmal alle Ecken absucht, der wird auch auf interessante Dokumente treffen. Diese werden im Inventar unter Akten abgelegt und können dann auch eingesehen werden. Im Großen und Ganzen erzählen diese Akten das Drumherum der Geschichte, was ja durchaus nicht unwichtig ist. Ganz in Resident Evil Manier darf selbstverständlich auch gerätselt werden. Dabei geht es meistens eher um die Suche nach einen weiteren Lösungsweg, was weitere Rätsel zum lösen des ersten nicht ausschließt. An dieser Stelle kommt auch das, früher neuere, Buddy-System ins Spiel. Darauf gehe ich aber gleich noch einmal genauer ein. Nach ein paar Spielstunden merkte ich, das die HD Remaster-Version vor allem grafisch und steuerungstechnisch sehr sauber und hübsch überarbeitet wurde. Die damals bereits gelungene Atmosphäre wird durch die tolle grafische Nachbearbeitung (Einige Animationen kamen ebenfalls neu hinzu.) noch stärker vertieft. Dabei haben die Entwickler am Gameplay und der Story so gut wie gar nichts geändert, sodass Spieler aus früheren Tagen sich gleich wohlfühlen sollten. Übrigens verfügt auch die HD Remaster Version über Speicherpunkte, welche man meistens immer etwas Abseits der Hauptlaufrouten findet. Mit einem Tonerband kann Rebecca so an der nächsten Schreibmaschine ihre Fortschritte speichern, aber Achtung! Die Anzahl der Speichervorgänge ist begrenzt, sodass ich auch damit gut haushalten musste.


Das Buddy-System
2002 erschien bei der Urversion ein neues Feature, welches das kämpfen gegen Monster erleichtern und das lösen von Rätseln erschweren sollte. Das sogenannte Buddy-System ermöglicht es zwischen zwei Charakteren hin und her zu springen. Das ist auch notwendig, denn im Laufe der Geschichte werden beide Charaktere immer wieder einmal getrennt. Der eine muss dann für den Anderen einen Ausweg suchen. Um welche beiden Charaktere es sich handelt verrate ich an dieser Stelle einmal nicht. Lediglich Rebecca ist eine davon, welche übrigens im Laufe der Geschichte auch weiterhin als Hauptfigur gespielt wird. Das Inventar erweitert sich beim Buddy-Modus um einen Charakter, sodass Objekte getauscht werden können. Allerdings müssen beide Charaktere hierfür nebeneinander stehen oder eine Transportmöglichkeit gegeben sein. Das gilt für Waffen als auch Hilfsmittel. Sind beide zusammen unterwegs, so können auch Befehle erteilt werden wie "Mitkommen" oder "Position halten". Sollte ein Charakter in Schwierigkeiten stecken, so werde ich direkt informiert. Ein Miteinander ist in diesem Chaos aus Gewalt, Tod und mysteriösen Umständen also um so wichtiger. Das, damals neue, Gameplay-Element verrichtet auch in der HD Remaster Version voll und ganz seine Arbeit und sorgt dafür, das dass ganze noch authentischer wirkt.

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