Alaska Gold Fever
Wir sind ein junger Mann aus Polen und treten in einer Alaska Region das Erbe von Onkel Ben an. Dieses ist ein altes Hotel in einem verschlafenen Dorf, in mitten der Alaska Region. Wir schreiben das Jahr 1896 und der Goldrausch ist voll im Gange.
Als wir in eine, gefühlt verlassene Stadt kommen, ahnen wir noch nicht, was uns alles erwarten wird. Der Weg führt uns zum Priester, der gleichzeitig auch die ganzen “Grundstücksgeschichten und Arbeitsverwaltung“ übernommen hat. Nachdem man ihm etwas Feuerholz geholt und einen kurzen Dialog geführt hat, überlässt er uns das Hotel vom Onkel. Im Grunde eine totale Bruchbude! Erstmal aufräumen und dann die kleinen “Crafting“-Dinge lernen. Das “Schnelle Herstellen“ ist dabei das einfachste. Eine primitive Axt, primitive Steinhacke und auch so manches Willkommen geschenkt, bringt mich am Anfang voran. Durch Grafikeinblendungen mit kurzen Texten, wird man an die Spielmechanik und die Tätigkeiten herangeführt. Im Kern ist das Abbauen, Herstellen und Bauen eine der Hauptaufgaben. An verschiedenen Werkbänken können aus den Ressourcen, weiterverarbeitete Materialien hergestellt werden. Zum Beispiel Holzstamm zu Brettern. Es gibt Werkbänke für einfache Sachen, für das Upgraden der Werkzeuge durch Edelsteine oder auch für hochwertigere Sachen wie Loren, Schienen und mehr. Das komplette Spielprinzip ist sehr gut durchdacht. Zu Beginn noch ein kleiner Tipp: Sprecht mit jedem in der Stadt. So bekommt man schnell eine gute Übersicht, wer was nun verkauft und auch abkauft! Wer früh eine Waffe hat, sollte auch öfters auf die Jagd gehen. Felle und zubereitetes Fleisch lassen sich super verkaufen. Oder man wertet seine Kleidung auf, um gegen die kalten Bereiche besser gewappnet zu sein. Und da sind wir auch beim einem anderen Teil: Essen und Trinken ist kein Zwang. Man kann an einem normalen Feuer etwas schnell braten, bringt aber nur geringfügig positive Effekte. Deutlich stärker fallen besondere Gerichte aus. Diese könnt ihr aber erst dann richtig nutzen, wenn euer Hotel einen Koch hat und dieser euch den Umgang mit dem Herd beibringt. Danach müssen noch verschiedene Rezepte gekauft werden, um auch entsprechende Gerichte zu kochen. Diese bringen dann sehr starke positive Effekte mit. (Bessere Lebensregeneration, mehr Ausdauer, schnellere Schläge…)
Es gibt nur zwei Dinge die einen in diesem Spiel einen Schaden zufügen können. Wilde Tiere (Wölfe und Bären) und die Kälte. Im kalten Wasser stehen und dort Goldwaschen ist bei -20°C doch eine nicht kluge Aktion. Das geht aber doch recht gut, wenn man bessere Schuhe und Hosen hat. Für Lebensenergie helfen geringfügig Beeren, viel mehr aber gebratenes Fleisch oder eben gekochte Gerichte. Fallschaden gibt es jedoch nicht. Und was passiert eigentlich, wenn man nun stirbt?
Dann werden wir an den letzten Sicherungspunkt zurückgesetzt, aber ohne dabei das Inventar zu verlieren.
Rezepte nicht nur für Nahrung und die Minen
Rezepte gibt es in diesem Spiel übrigens nicht nur für Nahrung, sondern generell für alle Ausrüstungen und Kleidungen des Spiels. Diese müsst ihr meistens bei den entsprechenden Personen kaufen und könnt dann an der Werkbank diese herstellen. Natürlich lässt es sich am Anfang mit der Basisausrüstung gut arbeiten, doch später sollte schon alles schneller gehen. Da das Spiel insgesamt 9 verschiedene Minen beinhaltet und gerade die mittleren und großen Stollen recht weit ins Innere ragen, sollte man schon eine bessere Ausrüstung haben. Doch was kann man nun generell alles machen? Im Fokus steht selbstverständlich das Schürfen von Gold. Egal ob nun mit der Waschpfanne im Flussbecken oder direkt in den Stollen. So kommt man gut an Geld. Interessant bei diesem Spiel ist: Ihr müsst nun nicht sofort beim Priester die Baurechte an den einzelnen Minen erwerben, um Bergbau zu betreiben. Die ersten Meter gehen meistens ohne Loren und Werkbänke. Lobenswert ist übrigens die Darstellung von Minen selbst. So fängt die Decke an zu bröckeln, wenn man länger keine Stützen mehr angebracht hat. Das kann letztendlich bis zum Einsturz führen. Aber keine Sorge, denn nach einem Respawn ist es möglich die Mine wieder freizumachen und sich erneut dorthin zu graben. Sollte man nun jedoch länger an einer Mine verweilen, sollte ein Kauf der Rechte aber in Betracht gezogen werden. Doch was bringen diese mir? Im Kern den Aufbau eines kleinen Lagers, wo benötigte Werkbänke für Herstellung und Reparatur, sowie auch Öfen zu Herstellen von Barren (Eisen und Gold) platziert werden. Leider ist der Bau nicht individuell möglich. Du musst zwar schon entsprechende Materialien besitzen um die Fertigung vorzunehmen, aber der Standort ist festgelegt. Dasselbe gilt für alle Bauobjekte, egal ob auf der Farm oder bei den Minen, wo Mitarbeiter eingestellt werden können. Diese Punkte sind fest angeordnet und man kann nun auch nicht die Mitarbeiter auf eine andere Mine versetzen. Alles hat irgendwo seinen festen Platz. Übrigens: Mitarbeiter wollen bezahlt werden und dies erfährt man bereits am Anfang, sobald das Hotel etwas läuft. An einem bestimmten Punkt auf dem Grundstück kann ich per Klick, die Leute für die nächsten Tage bezahlen. Gleichzeitig kann ich dann die erstellten Produkte und das eingenommene Geld abrufen. Du merkst, ein kleines Management-System, was einen durchaus zu mehr Spielen antreibt und grundsätzlich ein kleines Einkommen sichert.
Verschiedene Anliegen führen zu mehr Optionen
Selbstverständlich folgen wir im Spiel auch ein paar Questgebern, die wiederum uns nicht nur was zur Umgebung und sich selbst erzählen, sondern von ihnen auch noch Belohnungen bekommen. Eine tiefe Story ist es eher nicht, denn dafür wird man viel herumgeschickt. Es ist eher wie eine verlängerte Version eines Tutorials. Denn je mehr ich helfe, umso mehr bekomme ich freigeschaltet. Dennoch… Es bleibt eine große Freiheit in diesem Spiel seinen Weg so zu machen, wie man es machen will. Egal ob nun durch geschürftes Gold in der Mine oder Wasser, sowie auch durch Felle und Fleisch. Geld lässt sich hier immer machen. Vielleicht ist das auch ein Grund, warum die Questgeber letztendlich auch kein Geld geben. Das einzige was man wirklich braucht ist Zeit. Viele Prozesse brauchen eine gewisse Spielzeit. Nehmen wir die Goldbarren. Zuerst müssen die Flocken mit Quecksilber veredelt werden. Allein dieser Prozess braucht ein paar Ingame-Spielstunden. Danach folgt das Übertragen in die Barrenformen und dann der Schmelzprozess selbst. Und so ist man schon gut beraten, mehrere dieser Öfen zu besitzen. Nebenher wechselt das Wetter munter und wunderschön zwischen kalten Nächten, sonnigen Tagen oder gar Schneestürmen. Mit den Barren kann ich dann zur Bank und diese gegen Geld eintauschen. Doch wer jetzt meint, dass dies die einzige Tätigkeit in diesem Spiel ist, der irrt. Viele Verfahren/Arbeitsweisen brauchen Holz. Der Holzabbau ist in diesem Spiel elementar. Egal ob für die Schienen, die Stützen für die Stollen oder das Feuer! Überall wird Holz benötigt. (Und die verarbeitete Variante als Bretter) Da ist man durchaus eine längere Zeit damit beschäftigt, viele viele Bäume zu fällen. Weiterhin lohnt sich ein umherstreifen, denn an verschiedenen Orten sind auch verschiedene Tierarten heimisch. Und da wären dann noch die Gräber, welche geplündert werden können. Ganz abgesehen von den geheimnisvollen Abschnitten in den Minenschächten.
Holpriger Start aber nun läuft’s! (Updateverhalten)
Baked Games hatten zwar, trotz einiger Playtests, einen recht holprigen Start. Auch ich hatte diverse Performance Probleme, was man beim nachfolgenden Video aus der Pre-Release Zeit, vielleicht etwas sehen kann. Damals musste ich die Details herunterschrauben, weil es zu viel Leistungseinbußen gab. Nun, nach mehreren Fixes und Updates, läuft alles deutlich besser und stabiler. In den vergangenen Wochen haben die Entwickler viele Fehler beseitigt, Performance verbessert und sogar neuen Content hinzugefügt. Das Updateverhalten bei Baked Games ist sehr vorbildlich und man merkt auch, dass ihnen das Feedback der Community sehr wichtig ist. Übrigens müssen für viele neue Features zuerst die Journals (Also die Aufgaben der Questgeber) durchgearbeitet werden. Die Wertung des Spiels bezieht sich auf den aktuellen Stand (Mitte Mai). Weiterhin möchte ich zu dem Video anmerken, dass die damals bemängelten Fehler mittlerweile zum größten Teil beseitigt und optimiert wurden. Der Kern des Videos und fast alle Gameplay-Elemente haben sich aber nicht verändert. Die Schlittenhunde zum Beispiel, lassen sich mittlerweile recht gut bewegen und auch so manche Animationen haben sich gebessert. Ich kann mit guten Gewissen sagen, das der Titel nach und nach immer besser wird.
ACHTUNG: Das gezeigte Video stammt noch vor dem RELEASE und zeigt unter umständen noch Fehler, die es mittlerweile nicht mehr gibt.
Ein objektives Fazit und die Wertung findest du unter Fazit&Wertung.
Ein objektives Fazit und die Wertung findest du unter Fazit&Wertung.
Erfahre hier, wie der Titel in unserer Wertung abgeschlossen hat.
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Erstellt von Seb66
Zuletzt online: 1 Stunde 21 Minuten
Kategorie:
Test
Veröffentlicht
Aktualisiert
08. 05. 2026 um 13:31
13. 05. 2026 um 11:42
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