Arbeiten in Port Wake
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Docked
Heute 08:22 Test
Unser Test zur Hafensimulation DOCKED von Saber Interactive.
Am 05.03.2026 haben Saber Interactive ihre Hafensimulation Docked veröffentlicht. Und damit können wir endlich auf einem Hafengelände ordentlich die Sau rauslassen. Nun ja… fast. Wir schlüpfen, abwechselnd, in die Charaktere Tommy und Markus Mason, sowie auch eine Bekannte. Das Hauptziel? Nach einem schweren Unwetter die Hafenanlage Port Wake wieder auf Vordermann bringen.

Viel zu tun aber kein großer Freiraum

Wie der Start ins Spielerlebnis von statten geht, sollte eigentlich bekannt sein und erläutere ich auch ausgiebig im angehängten Video. Grundsätzlich bietet das Spiel am Start zwei Schwierigkeitsgrade. Normal und Hard. Bei Letzteren werden mehrere Hilfen und Anzeigen ausgeblendet, was die Arbeit noch anspruchsvoller macht. Nach unserer Bewährungsprobe, am Anfang des Spiels, geht es daran langsam die ersten Aufträge abzuarbeiten. Ehrlich gesagt, ihr sucht hier Aufträge mit 10-20 Minuten Containerumsetzen oder ähnliches? Nun, da werdet ihr leider enttäuscht. Meistens sind es 2-5 Container die bewegt werden müssen. Viel mehr verlängert sich die Spielzeit durch Tätigkeitsketten innerhalb einer Mission. Container entladen, mit der anderen Maschine zu den Trucks in die Verladestraße bringen u.s.w. . Etwa 5-20 Minuten kann solch eine Mission dauern. Generell könnte man annehmen, das DOCKED eine kleine Open World besitzt. Doch dies ist leider nur teilweise so. Eine gewisse Bewegungsfreiheit gibt es lediglich innerhalb der aktiven Mission. Für die Navigation von Aufträgen muss eine gewöhnliche Menüführung her. Dort werden alle verfügbaren Aufträge und Meilenstein-Missionen angezeigt. Interessant hier: Alles läuft auf die genannten Meilenstein-Missionen hinaus. Diese erzählen nicht nur die Geschichte, rund um den Wiederaufbau der Wellenbrecher für Port Wake weiter, sondern schalten neue Funktionen und Aufgaben frei. Doch alle Aufgaben schnell hintereinander abarbeiten ist nicht möglich. Pro virtueller Tag kann nur eine bestimmte Menge an Aufträgen absolviert werden. Ich muss also entscheiden, welche Belohnungen durch absolvierte Aufträge eine höhere Priorität haben sollen. Die Menge der Aufgaben pro Tag können durch den Ausbau meiner Hafenanlagen erweitert werden. Dies gilt für alle anderen Bereiche des Hafens übrigens auch. Jedoch haben diese mehr Auswirkungen auf die hauseigene Wirtschaft, als das von mir zuerst angesprochene.

Der Wechsel zwischen Charakteren und Maschinen

Im Kern kann das Spiel mit 6 schweren Maschinen aus dem Hafenbereich glänzen. Darunter sind 3 Kräne und 3 Containerverladefahrzeuge + Zugmaschinen. Wie es sich mit dem Premium DLC verhält, das lasse ich hier einmal außen vor. Übrigens folgen im Verlauf der Meilensteine-Missionen noch zwei weitere, sehr coole, Maschinen mit denen wir arbeiten dürfen. Dazu aber im Video mehr. Erwähnen muss ich grundsätzlich, das alle Maschinen sehr liebevoll mit vielen Details und Animation versehen wurden. Es rundet die perfekte “Hafen-Atmosphäre“ mit Sound, Effekte (auch Wettereffekte) und Grafik, gut ab. Auch die Animationen zum Ein- und Aussteigen von Fahrzeugen oder gar das notwendige manuelle Besteigen der Kräne, macht einen überaus tollen Eindruck. Weiterhin sehr positiv ist die alternative Möglichkeiten Container und andere Objekte mit Seilen zu transportieren. Diese werden einfach an entsprechenden Klemmpunkten mit dem Fahrzeug verbunden und können dann transportiert werden. Ja selbst die Länge dieser Seile kann frei bestimmt werden. Im Fokus des gesamten Spiels stehen jedoch die angesprochenen drei Charaktere + den Vater und Leiter des Hafens Bill Mason. Spielbar und im ständigen Wechsel bleiben aber die drei Charaktere im Fokus. Auf der anderen Seite ist somit eine freie Gestaltung eines eigenen Charakters nicht möglich. Was ich wiederum etwas schade finde. ABER: Da der Titel eh keinen Mehrspieler oder gar Koop-Modus hat, bringt es eh nichts ein fehlen der individuellen Charaktererstellung zu kritisieren.

Reparatur-Minispiele und Wirtschaft

In verschiedenen Arbeitsaufträgen kommt es öfters vor, dass man die Maschinen prüfen und reparieren muss. Mit einem Scanner überprüfe ich verschiedene Bereiche der Maschine und repariere die Teile, sobald der oder die Fehler lokalisiert wurden. Es folgt dann, für das entsprechende defekte Teil, ein Minispiel. Diese sorgen im Kern für muntere Abwechslung. Einziger Nachteil: Diese können nicht übersprungen werden, sondern müssen gelöst/beendet werden, komme was wolle. Ein viel elementarer Teil des Spiels ist der Bereich der Wirtschaft! Die Arbeitsaufträge sind ja bekanntlich nur die Schlüssel zum Vorankommen. Doch die Wirtschaft des Hafens sorgt dafür, dass die Kosten gedeckt werden. In diesem Bereich geht es um die pure Zuteilung von TEU unter den einzelnen Abteilungen bis zum Verladen oder zum Ausfahren aus dem Hafen ins Land. Ich schließe Verladeverträge ab und siehe zu, dass auch die komplette Ladung richtig gelöscht wird. Mit einer festen Menge an TEU geht ans Löschen der Ladung in den Sektoren: Hafen, Straße und Eisenbahn. Die Zuteilung meiner verfügbaren Maschinen auf die einzelnen Arbeitsschritte der Container kann zum Einen ich erledigen oder es für einen kleinen Geldbetrag auch die KI übernehmen lassen. Sie analysiert und setzt auch fast sehr genau die richtigen Mengen an Arbeits- und Maschinenressourcen für die angesetzt TEU Menge an. Wie gesagt: Wem das zu pfriemelig ist, der kann jederzeit das Ganze berechnen lassen.
Erfahre hier, wie der Titel in unserer Wertung abgeschlossen hat.

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Erstellt von Seb66
Zuletzt online: 1 Stunde 10 Minuten
Kategorie:
Test
Veröffentlicht
Aktualisiert
07. 04. 2026 um 08:22
07. 04. 2026 um 08:31
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