3DClouds haben am 18.09.2025 ihren Arcade-Racer Formula Legends auf den Markt gebracht und damit auch wieder ein Stück Formel 1 Geschichte aufgewirbelt. Wie der Titel sich macht, das erfahrt ihr in diesem Artikel und einem dazugehörigen Video.
Reise durch die einzelnen Ära der Formel 1 Geschichte
Der Fokus des Spiels ist natürlich auf die Geschichte der Formel 1 gerichtet. Angefangen von den 70igern geht es bis in die Neuzeit. Da es keine direkten Lizenzen gibt, wurden Lackierungen, Streckenführungen und Namen natürlich verfremdet. Aber auch dafür gibt es mittlerweile eine große Plattform, um dies zu optimieren. (Mods zum Beispiel) Doch im Kern erkennt man die Fahrzeuge und die Namen der Fahrer auf Anhieb. Das Spiel verfügt über eine große Auswahl, wobei vieles aber auch freigespielt werden muss.
Insgesamt gibt es drei Spielmodi und KEINEN Mehrspieler. Innerhalb des benutzerdefinierten Rennen verstecken sich nochmal Einzelrennen, Meisterschaft und Tutorial. Der Story-Modus ist wohl der größte Teil in diesem Spiel. Von den 1960s bis zu den 2020s warten mehrere Epochen absolviert zu werden. Typischerweise unterscheidet das Spiel dann innerhalb der Epoche zwischen Früh, Mittel und Spät. Und wie ihr sicherlich wisst, waren die frühen Jahre der Formel 1 voll mit Veränderungen. Die DLCs dienen übrigens als Teilergänzung zum Ganzen. Innerhalb dieser drei Zeitachsen gibt es eine bestimmte Menge an Rennen die absolviert werden müssen. Selbstverständlich lassen sich in der Karriere und Zeitangriff nur mit den Fahrzeugen antreten, die auch zu den entsprechenden Epochen und Streckenzeitalter passen. Ja… auch die 14 Strecken haben drei Zeitalter. Vintage, Klassisch und Modern. Die Streckenführungen sind übrigens keine 1:1 Umsetzungen. Viel mehr hat man sich bei allen Strecken die besonderen Ecken der Strecken bedient und daraus einen guten Mix aus Fantasy und Realem gemacht. So kommt es, dass sich die Strecke an verschiedenen Ecken sehr vertraut anfühlt, aber grundlegend irgendwie keine direkte Kopie ist. Das ist den Entwicklern sehr gut gelungen. Aber auch das Drumherum kann überzeugen. Im Verlauf der Story-Modus werden viele Strecken und natürlich auch Fahrzeuge/Fahrer freigeschaltet. Bei manchen reicht es einfach innerhalb der Story voranzukommen, bei vielen anderen müssen diverse Ziele erreicht werden. Zum Beispiel zum Freischalten eines Teamkollegen müssen 1000 Rennkilometer absolviert werden. Es sind kleine Ziele, die aber das jagen nach besseren Fahrern und der Komplettierung fördern. Und wer nun glaubt, die Fahrzeuge unterscheiden sich allein nur von ihrem Datenblatt, der hat sich geirrt. Weitere kleine Vorteile bringen auch die Stärken der Fahrer selbst. Jackie Stewart zum Beispiel (im Spiel ist der Namen natürlich verfremdet.) hat den Vorteil der besseren Bremskraft. Und so zieht es doch viele andere “besondere“ Fahrer.
Jedes Zeitalter hat seine Besonderheiten
Im Kern ist dieser Titel ein Arcade-Racer, allerdings keines von den Neuzeitlichen. Je nach Epoche des Fahrzeugs gibt es auch nur die entsprechenden Vorrichtungen. DRS und ERS sind ja bekanntlich Dinge der Neuzeit. Diese werdet ihr halt nicht bei den Klassikern finden. Ähnlich ist es mit den Boxenstopps. Reifenwechsel und Tanken war früher ganz normal. Und so haben wir das in diesem Spiel auch. Davon einmal ab, habe ich als Spieler natürlich immer die Option dezente Hilfen wie ABS und Traktionskontrolle zuzuschalten. Ebenfalls im Punkt “Renneinstellungen“ gibt die Optionen für Kollision, Schäden, Reifenverschleiß und Strafen. Abrunden tut das Ganze die freie Wahl der Schwierigkeit von KI-Gegnern, sowie auch die Rennlänge. (5 Stufen bei beiden!) Und zum Schluss kann noch bestimmt werden, ob es Qualifikationsrunden gibt. Das Ganze ist selbstverständlich abhängig vom Spielmodus selbst. Innerhalb der großen Story wird vieles vorgeschrieben. Wie Eingangs schon erwähnt, versuchen die Entwickler diesem Titel nicht irgendwas Künstliches aufzudrücken. Die Boxenstopps sind im Übrigen etwas spezieller. Ich sage nur: Richtiger Kopf zur richtigen Zeit. Je schneller, desto besser. Aber definitiv ist das Ganze recht angenehm. Zuletzt noch der Hinweis zu diversen Features. Zuerst der Fotomodus. Hier habe ich die Freiheit alles schon in Szene zu setzten und tolle Fotos zu machen. Nun… Extreme Besonderheiten gibt es hier nicht. Das Anpassen der Spielerkamera ist da schon spezieller. Hier haben wir fünf Speicherslots, um die Spielerkamera so anzusetzen, wie man möchte. Ich finde dieses Feature wirklich hilfreich und toll. Auch durch letztliche Updates hinzugekommen: Reifenplatzer! Diese können jetzt zufällig auftreten, sobald der Verschleiß einen kritischen Stand erreicht hat.
Das Video, welches kurz nach dem Release kam
Mein beigefügtes Video zeigte den Entwicklungsstand vom Release her. Mittlerweile hat sich schon einiges getan. Spieler können nun zum Beispiel ihre Steuerungsart/Fahrphysik selbst bestimmten. Neben vielen Fehlerbehebungen und Optimierungen gab es auch zwei DLCs, welche den Umfang etwas erweitern. Zum Schluss dann auch noch die beste Meldung: Es gibt ganz viele tolle Mods, die die Namen, Lackierungen und auch Streckendesign gut an die entsprechenden Epochen anpassen. Leider ist das implantieren leicht anspruchsvoll und teilweise etwas mehr als copy&paste. Wie erwähnt, haben lediglich die PC-Spieler diesen Vorteil. In einem zusätzlichen Video, unter dem Review-Video habe ich noch aktuellere mit Infos zu dem, was verbessert wurde als auch was es neues als DLC gibt. Grundsätzlich stecken die Entwickler zurzeit wirklich viel Energie rein, auch wenn immer nur ein oder zwei Fahrzeuge pro DLC doch etwas wenig ist. Das kürzlich Season DLC, wo es gleich eine ganze Saison dazu gab, war eines der Besten wie ich finde.
Diese und noch mehr Informationen, sowie Gameplay gibt es im folgenden Video. Bitte beachte, das die Vorstellung noch direkt vom Release stammt. Deshalb ist das andere Video (mit dem Update-Infos) als neueres zu Werten!
Meinung und Wertung zu diesem Titel findest du bei Fazit&Wertung.