Werde Meister der Waffen
Gunsmith Simulator - Article - Werde Meister der Waffen
Gunsmith Simulator
02.10.23 08:51 Test
Im heutigen Test zeige ich euch den Gunsmith Simulator mit allem, was er so bietet.
Im Gunsmith Simulator (zu Deutsch Büchsenmacher Simulator) habt ihr die Möglichkeit, realnachempfundene Waffen komplett zu zerlegen, sie zu reinigen und auch auszuprobieren. In welchen Zusammenhang und wie viel Umfang in diesem Spiel steckt, lest ihr hier.

Ein übernommenes Geschäft

Wie bei den meisten Spielen dieser Art, übernehme ich das Geschäft und muss zusehen, wie ich damit klarkomme. Klingt härter als es ist. Im Büchsenmacher Simulator bin ich dafür zuständig, verschiedene Waffen zur restaurieren, reparieren und wieder Schießfertig zu machen. Das beherbergt einige Schritte, die ich hier so nun nicht direkt aufführen werde, weil sie einfach zu lang sind. Dabei verweise ich auf mein Video am Ende des Artikels! Auftraggeber finde ich in erster Linie im Internet. Nebenher läuft auch eine Hauptstory, bei der Familienmitglieder und Geschäftspartner immer etwas gemacht haben wollen. Die Werkstatt ist im Grunde schon voll eingerichtet, jedoch schalten sich die entsprechenden Werkbänke erst von Mission zu Mission frei. Beziehungsweise man hat nur innerhalb der Mission den Zugang. Bis auf den Kauf von Teilen, kann ich im Grunde beim Reparaturprozess nicht viel verkehrt machen. Ganz anders ist es bei einer von mir gekauften Waffe. Diese kann ich dann an allen Werkbänken bearbeiten, da sie ja nicht Questgebunden ist. Bei allem was ich mache, leitet mich das Spiel etwas mit den aktuellen Zielen. Zerlegen, Komponenten kaufen… Eigentlich alles. Was das Gameplay angeht, da verweise ich dich weiterhin an das Vorstellungsvideo am Ende des Artikels.

Das Spiel bietet Erfahrungspunkte und die Freischaltung von passiven Verbesserungen und eine freie Wahl von Auftraggebern über ein Ingame-Portal. Alle wichtigen Abwicklungen werden übrigens über den Computer getätigt. Der eigentliche Klassiker in einem solchen Spiel. Gunsmith Simulator ermöglicht es dir, alle vorhandenen 16 Waffen in die kleinsten Einzelteile zu zerlegen und sogar zu modifizieren! Was ich nicht so gut finde, sind Aufträge/Missionen mit einem kauderwelsch als Beschreibungstext. Was haben sich die Entwickler dabei gedacht? Die allgemeine Steuerung des Spiels ist recht gut. Für die Bewegungen zum Drehen der Waffe, das Greifen von Teilen und mehr, hält eine spezielle Fokusfunktion her. Diese kann manchmal aber etwas frimmelig wirken. Die Frage ist nun, was kann man mit den Waffen alles machen? Generell neue Teile kaufen, verbauen, drehen oder sägen, Polieren und Ölen, Sandstrahlen und Oxidieren, Lackieren und durch neue Teile modifizieren. Und noch besser: Die Art der Waffe umbauen! Im Video habe ich das Beispiel der M4 genommen, wo viele verschiedene Versionen aufgeführt sind. Es ist echt viel, was dieser Titel momentan bietet. Den großen Abschluss macht übrigens die Funktionsprüfung am Prüftisch. Hier werden alle Feuereinstellungen und der Abzug geprüft. Und das ohne Munition zu haben. In der Lackiererei habe ich die Möglichkeit, viele Einzelteile der Waffen individuell zu gestalten und sogar mit Sticker zu bekleben. Einfach genial.


Raus zum Schießstand

Eines der weiteren wichtigen Elemente des Spiels, ist das Nutzen des Schießstandes und des Parcours. Über das Auto, welches am Garagentor steht, kann ich diese beiden Orte bereisen. Bis zu vier Waffen kann ich in den Waffenkoffer des Autos laden und somit mitnehmen. Die beiden Schießstände sind recht nett gestaltet. Der generelle Schießstand befindet sich im Freien und besitzt sowohl Scheibenweiten-Einstellungen (Also auf welche Entfernung geschossen werden soll) als auch vier verschiedene Spielmodi. Ja… Du kannst innerhalb der Spielmodi um Punkte/Trefferpunkte schießen. Munition brauchst du übrigens nicht kaufen. Etwas weiter links vom eigentlichen Schießplatz verbirgt sich der Schießstand für das Tontaubenschießen. Übrigens weist mich das Spiel explizit darauf hin, dass man mit gewissen Waffen nicht effektiv schießen kann. Reisen wir nun zum CQB. Das ist eine große Hallenanlage mit einem kleinen Außengarten. Bei diesem Garten ist es möglich, viele kleine Objekte zu zerschießen. (Teller, Flaschen, Wassermelonen und mehr.)

An dieser Stelle gibt es aber keine besonderen Spielmodi. In der großen Halle verbergen sich dagegen gleich einen Schießparcours, bei dem ich auf Schnelligkeit aufspringende Zielscheiben abschießen muss. Natürlich gibt es gegnerische und neutrale Schilder! Wie schnell, mit wie viel Fehlern, kannst du den Parcours absolvieren? Neben ein paar Modi dazu, kann ich im Keller auf bewegliche Ziele schießen. Auch hier bietet das Spiel ein paar Modi zur Auswahl. Im Großen und Ganzen eine gute Abwechslung zum Basteln und reparieren der Waffen. Diese Waffenphysik nun mit anderen Spielen zu vergleichen ist wahrlich etwas schwierig, aber ich denke mal, dass sich dies dem realen orientiert. Der Sound ist zumindest super! Auch die allgemeine Grafik kann sich da sehen lassen.

Allgemeines Gameplay, Inhalte und Funktionen kannst du dem Review-Video entnehmen.
Erfahre hier, wie der Titel in unserer Wertung abgeschlossen hat.

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Erstellt von Seb66
Zuletzt online: 6 Tage 2 Stunden
Kategorie:
Test
Veröffentlicht
Aktualisiert
02. 10. 2023 um 08:51
04. 10. 2023 um 08:07
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