PS4 Test - Need for Speed (2015)

Drift oder Grip?! Du entscheidest deinen Fahrstil
Eine kleine Streetracer-Crew, ein talentierter Fahrer und eine Stadt. Wird dieses NFS ein Underground-Nachfolger? Alles hier im Test.
07.11.15 01:58 Autor: Seb66
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Zwei Jahre ist es her, das Electronic Arts und Ghost Games den letzten Need for Speed Titel veröffentlicht haben. Und wie bei einer unendlichen Reise war auch das reine Katz und Mausspiel zwischen Racern und Cops nicht unbedingt das, was sich viele Fans erwünscht hatten. Teilweise floppte damals auch die Konnektivität mit anderen Mitspielern auf der großen Spielwelt, sodass der Titel kaum einen Spieler richtig umhaute. Viele Need for Speed Fans der ersten Jahre sehnten sich seit langen nach einem neuen Underground, welches 2003 sehr viele gute Noten abräumen konnte. Der Erfolg zu dieser doch eher spektakulären Need for Speed Reihe war nicht zuletzt auch des Films "Fast an the Fourios" zu verdanken, welcher damals in die Kino kam. Anfang des Jahres sickerten zu diesem jetzigen Need for Speed erste Informationen durch, die auf eine Thematik mit Streetracer und Cops hindeute. Nach und nach wurden diese Annahmen bestätigt, ja selbst die Beta konnte einige überzeugen. Die finale Version soll aber noch bombastischer daher kommen. Ob dies wirklich so ist, zeige ich dir in diesem Artikel.


Der Einstieg in die Racer-Szene
Rauchende Reifen, brüllende Motoren mit ordentlich PS, individuell gestaltete Fahrzeuge und heulende Sirenen in einer spannenden und anspruchsvollen Stadt. So präsentiert sich Need for Speed (2015) durchweg in meinem Test. Ohne große Umwege geht es nach dem Verbindungsaufbau mit dem EA Server direkt zum Hauptmenü. In diesem wird mir alles notwendige gezeigt, was ich wissen muss. Im Zentrum der netten Darstellung ziert natürlich der Start-Button. Drum herum platzieren sich Menüpunkte wie Schnappschüsse, Mein NFS, Tages-Challange, Crew-Spiel und sogar Tipps und Tricks rund um das Spiel. Letzteres gestaltet sich sehr hilfreich und selbst wer auch ohne dieses auskommt, für neue Ideen eigenen sich diese "Manuals" recht gut. Weiterhin wird mir im Hauptmenü auch eine gewisse Anzahl an empfohlene Spieler angezeigt. Warum mir das angezeigt wird? Der Titel benötigt eine permanente Internetverbindung, weshalb nun weitere Worte eigentlich unnötig sind. Beim betreten der Spielwelt verbindet mich das Spiel mit einem Server auf dem sich bereits eine kleine Anzahl an anderen Mitspielern befinden. Um die Spielwelt nicht all zu leer ausfallen zu lassen, haben Ghost Games einfach mal die KI Street-Racer hinzugefügt. Mit ihnen habe man eigentlich fast immer Kontakt. Egal ob es nun die Racer aus der Story sind (Zum Teil auch eigene Kollegen) oder fremde Racer die als Feinde oder örtliche Stars gefeiert werden. Wie man es sehen will, auch diese sind auf der großen Übersichtskarte von Ventura Bay markiert. Andere Verkehrsteilnehmer und natürlich die Cops werden auf der Karte nicht angezeigt. Wie ich nun verraten habe, gelange ich als Newbee mit einem gewissen Talent fürs Driften und Rennenfahren in eine kleine Streetracer-Gang. Spike ist der erste dem ich im Spiel begegne und der mich fördern will. Daraufhin schleppt er mich in sehr gelungenen Videosequenzen (Die Teilweise sogar sehr sauber und ohne große Unterschiede in die Spielwelt über gehen.) durch verschiedene Locations und stellt mich den notwendigen Personen vor. In erster Linie gibt es fünf sehr wichtige Personen, mit dem ich auch viel zu tun haben werde. Amy (Die angehende "Schrauber-Königen"), Manu (Der chillige Driftkünstler), Robyn (Die waghalsige Fahrerin, welche für alle Events zu haben ist und Punkte im Bereich Crew bringt) und eine Person, welche sich nur sporadisch mal blicken lässt. Unabhängig dieser fünf zur Crew gehörenden Personen gesellt sich noch eine unbekannte Person, welche als Outlaw gilt. Outlaws haben keine Scheu vor der Polizei und lieben die Zerstörungswut. Für die ist eine Verfolgung erst reizvoll, wenn erst mehrere Cops einen Verfolgen. Alle diese Personen sind die wichtigsten Kontakte im Spiel und sorgen durchweg dafür, das ich ordentlich was zum fahren habe und natürlich ordentlich Geld kassiere.


Entlang der komplette Geschichte wird immer wieder mal zwischen kurzen Clips und der eigentlichen Spielwelt gemixt. Wie oben bereits erwähnt, liefert die Frostbite Engine hier eine sehr reale Darstellung der Spielwelt, grandiose Effekte und natürlich perfekte Übergänge von Clips in die virtuelle Welt.
Ventura Bay liefert zudem ein tolles Panorama, ergänzt mit wechselnden Wetter und Lichtverhältnissen. (Abendrot, Nacht und Morgengrauen.)

Lustigerweise ist das ganze lediglich vom Stadtteil abhängig und nicht von der Spielzeit. Nachdem mich Spike nun zuletzt Amy vorgestellt hatte, darf ich endlich einen fahrbaren Untersatz auswählen. Teilnehmer der letzten Beta werden die vorhandenen Wagen alle noch kennen. Von einem alten harmlosen Fahrzeug bis zum neusten Hightech Subaru gibt es einen von drei Wagen auszuwählen. Ich entschied mich für die mittlere Lösung, also einen Ford Mustang Foxbody. Mit 1000 Dollar Startkapital kann ich allerdings noch nicht viel anfangen, sodass ich einfach mal ein paar kleine Teile am Fahrzeug verbaue. Danach schleppt mich Spike zu den ersten Rennen. Aus einem Event werden schnell mehrere und der Freundeskreis vergrößert sich (Um die oben aufgeführten Personen.). Für die notwendige Abwechslung, abseits der vielen Events, sorgen zudem kleine Suchelemente. Überall in Ventura Bay wurden Donut-Plätze (Hier muss ich in einem kleinen Kasten einen Donut drehen.), Fotoposten (Heranfahren, Knopf drücken und das Panorama genießen.) und auch Lastwagen mit Fahrzeugteilen versteckt. Wer jeweils alle Teile zusammen hat, dem erwartet in der heimischen Garage eine große Belohnung für die Suche.


Tune und gestalte dein Fahrzeug nach deinem Geschmack
Ein weiterer Vergleich den man mit den ehemaligen Underground Titeln ziehen könnte ist die große Palette an Individualisierungsmöglichkeiten der Fahrzeuge. Mit dem notwendigen Kleingeld und dem erreichten REP-Level kann ich nicht nur die aufwendige Leistungstunings vom Zündverteiler bis hin zum Krümmer, Auspuff oder verstellbaren Dingen (Wie Bremsen, Handbremse und Differenziale) vornehmen, sondern auch die Optik des Fahrzeugs um einiges aufwerten. Leider werden wirklich viele Sachen durch Level-Begrenzungen zu einem späteren Zeitpunkt freigeschaltet. Während Dinge wie Spoiler, Motorhauben, Splitter oder auch Radkästen vom Level begrenzt sind und auch etwas Geld kosten, können Lackierungen aller Art kostenlos erstellt werden. Neben der gewohnten Farbpalette darf auch die Art der Lackierung (Metallic oder Matt) ausgewählt werden. Zum persönlichen verzieren des Fahrzeugs bietet der Titel eine überaus große Auswahl an Aufklebern die auf mehreren Ebenen platziert werden können. Die Krönung ist übrigens, das nun auch alle Scheiben beklebt werden können. (Siehe Screenshot.) Ganz ehrlich... diesen Umfang an Individualisierungsmöglichkeiten hatte ich nicht erwartet und stieß bei mir auf sehr große Begeisterung. Doch nicht alle Teile müssen gekauft werden, denn für absolvierte Missionen und neuen Level werden mir immer wieder neue Teile in den Briefkasten geliefert. Ob die Teile im echten Leben in ein Briefkasten passen würden stelle ich einmal dahin.


Fakt ist: Über dieses Fach bekomme ich meine geschenkten Teile geliefert. Nicht selten sind diese "geschenkten" Teile sehr hochwertig. Tunen und Stylen ist die eine Seite der Medaille, doch wie sieht es mit der perfekten Steuerung für das kommende Event aus? Ghost Games sind nicht auf den Smartphone-Zug mit aufgesprungen, wie Ubisoft und The Crew, die Fahrzeuge einfach per Handy wechseln zu können. In Need for Speed muss ich noch in die eigene Garage zurückfahren und kann erst dort die Fahrzeuge wechseln und Einstellen. In dieser nehme ich auch meine Feineinstellungen vor. Alle 51 Autos haben ein eigenes, sehr real wirkendes Fahrverhalten. Egal ob nun Heck- oder Fronttriebler, sowie Allrader. Die richtige Wahl des Fahrzeugs ist hier schon einmal die halbe Miete. Doch zusätzlich werden mir durch neue verbaute Teile am Fahrzeug, einige Abstimmungsmöglichkeiten freigeschaltet. Neben Spurbreite, Fahrzeughöhe, Fahrzeugneigung und Sturz der Reifen gibt es die Fahrstil spezifischen Einstellungen am Fahrzeug. Der Titel unterteilt den Fahrstil in Rennen (Also auf Basis von Grip.) und Drift (Dementsprechend viel mehr lockere Lenkung und weniger Haftung.). Eine visuelle Hilfe am oberen Rand ermöglicht es mir meine Einstellungen so vorzunehmen, dass sie in die von mir gewünschte Stilart passt. Wem Einstellungen an den einzelnen Komponenten des Autos nicht liegen, der kann über die visuelle Hilfe am oberen Rand alles als gesamtes anpassen. So können auch "nicht Autofreaks" ganz einfach ihren Fahrstil einstellen. Zusätzlich gibt es drei Hilfsprogramme am Fahrzeug die zugeschaltet werden können. Diese sind wie folgt: Launch Controll (Verhindert das Durchdrehen der Reifen beim Anfahren.), Driftbremshilfe (Leicht anbremsen und das Fahrzeug neigt sich etwas in einen Drift hinein.) und Stabilitätshilfe für Drifts (Das Spiel sorgt dafür, das die Steuerung nicht mehr all zu empfindlich reagiert.) Auch in diesem Punkt konnte mich der Titel sehr positiv überraschen. Alle vorgenommenen Änderungen am Fahrzeug werden sehr spürbar wiedergegeben, allerdings bleibt der Titel wie bisher auch ein Arcade-Rennspiel. Komme ich nun zu den Arbeitsoberflächen. So bietet mein Handy mir die Möglichkeit meine REP-Punkte anzusehen, alle letzten Gespräche und natürlich auch die Stadtkarte abzurufen. Die einzelnen Events und Treffpunkte können hierüber bequem als Route markieren oder mich direkt dort hin teleportiern. Vorausgesetzt ich war in dieser Region schon einmal tätig.


Fünf Faktoren für REP Punkte und Levelaufstiege
Alle Tuning- und Optikeinstellungen wären nicht vorhanden, wenn es da nicht den REP-Level geben würde. Das ist mein persönlicher Level des Spiels. Nach jeden Rennen bekam ich Punkte für fünf verschiedene Faktoren. Speed (Sauberes und schnelles fahren unter hoher Geschwindigkeit.), Style (Haltung und Ausführung von Drifts.), Outlaw (Zerstörung der Umgebung, sowie Polizeijagden.), Schrauber (Richtiger Einsatz von Nitro, sowie optimales Arbeiten von selbst verbauten Komponenten im Fahrzeug.) und Crew (Die Zusammenarbeit im Team oder durch die entsprechende Person. Gerade bei Drift-Train Events, bei den ich hinter dem anderen her drifte und dadurch einen Multiplikationsbonus erhalte, werden mir die erzielten Punkte diesem zugeschrieben.). Diese fünf werden auch als solche am Ende jedes Rennens angezeigt. Natürlich haben bestimmte Events auch eine gewisse Menge an REP-Punkte für den jeweiligen Faktor. Durch Kombination aus mehreren dieser Faktoren können im Rennen so höhere Multiplikationen eingefahren werden. Das bringt dann zum Beispiel, wenn alles gut läuft, einen Multifaktor von dem fünffachen. Vorausgesetzt ich baue keinen Unfall oder ramme eine Wand. Idealerweise ist jedes dieser Faktoren auch einem der oben genannten Charaktere zugeordnet. Alle Events auf der Karte werden mit einem Stern markiert, sobald diese von mir abgeschlossen wurden. Außerdem steht in Klammern immer die Schwierigkeit dahinter. Bei Events, wo ich mit meinem Fahrzeug antreten kann, weicht die Schwierigkeit natürlich von dem angezeigten etwas ab. Es gibt auch Missionen, wo ein Fahrzeug bereitgestellt wird und ich diesem auch fahren muss. Bei solchen Missionen merkt man erst, wie stark die KI sein kann. Lustigerweise macht diese auch selbst mal Fehler, sobald man sie unter Druck setzt. Gelassenheit und Konstante sind die Schlüsselwörter im Kampf gegen die KI. Neben Sprintrennen gibt es auch wieder Zeitrennen, Driftrennen, Drift-Train Rennen, Gymkahna (Hier wird mir eine Strecke vorgegeben, wo ich über Kuppen springen, driften und Gas geben muss. Also die ultimative Herausforderung für alle Racer.), Outruns und natürlich Duell-Rennen.


Ergänzen tut das ganze dann noch die spontane Herausforderung, welche man ja von den vorherigen NFS Teilen kennen sollte. Dabei fahre ich an einen Racer heran, drücke R1 und suche mir die Disziplin aus. Spontan legt das Spiel eine Strecke fest und der Spaß kann los gehen. (Das gilt auch für ein spontanes Rennen gegen andere Mitspieler.) Bei all diesen Informationen habe ich glatt die Cops vergessen. Natürlich spielen auch diese wieder eine bedeutende Rolle in diesem Titel. Oft stehen die Cops auf irgendwelchen Parkplätzen oder an Einmündungen, wo man diese nicht vermutet. Hat mich einer beim rasen oder beim beschädigen von Staatseigentum erwischt, so gibt es zwei Möglichkeiten. Davon rasen oder stehenbleiben und die Strafe kassieren. (Natürlich geht der Betrag dann von meinem Konto ab.) Wenn ich davon rase, steigt natürlich mein Strafgeld und auch der Fahndungslevel. (Es gibt bis zu vier Fahndungslevel und endet meist mit Nagelbrettern und eine große Menge an Polizeifahrzeugen.) Interessanterweise gelangen nur sehr langsam Verstärkungseinheiten zur Verfolgung. Oft kam ich automatisch an weiteren Cops vorbei, sodass diese sich spontan anschlossen. Mit Blaulicht, Sirene und Funksprüchen werde ich spektakulär durch die Straßen und Bezirke von Ventura Bay gejagt. Je mehr widerstand ich leiste, um so mehr kostet mich der Spaß bei der Festnahme. Doch im allgemeinen sind die Cops harmlos, denn trete ich mit meiner Highend-Karre einmal aufs Gas, haben diese kaum eine Chance mitzuhalten. Dafür sind ihre Straßensperren wahre Bremsbarrieren. Man sollte also die Cops auch in diesem Spiel nicht unterschätzen, selbst wenn sie im Idealfall nicht mehr so aggressiv daher kommen wie noch bei NFS Rivals. Alles was mit Zerstörung und Cops zu tun hat, fließt in die Wertung des Outlaw ein und bringt mir gute REP-Punkte für meinen Level. Entkomme ich den Cops, so gibt es eine "Abkühlungsphase", wo ich mich doch etwas rar machen sollte.
Das Parken an abgelegene Stellen und ausschalten des Motors sind die beste Lösungen für eine gelungene Flucht.

Das abstellen des Motors ist neu bei Need for Speed und brachte mich oft zum schmunzeln. Nicht selten stehe ich auf einem Parkplatz, habe den Motor ausgemacht und die Cops rasen an mir vorbei.


Die Speedwall ist zurück und machte deine Freunde zu Rivalen
Aufgrund der permanenten Internetverbindung des Spiels haben sich Ghost Games und Electronic Arts nicht nehmen lassen diverse Elemente aus NFS Rivals und Hot Pursuit zu verbauen. Dabei handelt es sich in erster Linie um einen sehr gelungenen Mix. Aus Hot Pursuit nahm man die Speedwall, wo ich jederzeit sehen kann, welcher meiner Freunde bei welchem Event eine bessere Zeit oder mehr Punkte hat als ich. Man hat natürlich die Anzeigewand weggelassen. Dafür wird ein neuer Rekord meiner Freunde auf der Karte, an dem jeweiligen Event, markiert. Beim markieren dieses Events sehe ich sogar die Tabelle und den Rekord, sowie Top-Zeiten meiner Freunde. Ein Klick und schon kann ich erneut versuchen die Zeit oder Punktezahl zu überbieten. Bei vielen Events, wo ich meine Freunde schlage, gibt es sogar den doppelten Gewinn. Durchaus also lukrativ sich gegen seine Freunde zu behaupten. Aus NFS Rivals stammt die spontane Herausforderung von anderen Mitspielern auf der Straßen. Dies geht einfach und recht schnell, wie bereits oben beschrieben. Ein weiteres Plus, welches mir beim Test aufgefallen war, ist die Miteinbeziehung weiterer Spieler beim Start eines Events. Ein Spieler steht an der Markierung für ein Event. Ich stand dicht neben ihm, als er das Event startete. Ohne meine Zustimmung nahm ich automatisch an diesem Rennen teil. Wahrlich eine tolle Sache. Zum Schluss dieses Bereichs noch etwas zur Möglichkeit als ganze Crew zu agieren. Im Hauptmenü kann ich jederzeit meine Freunde zur Bildung einer Crew einladen. Gemeinsam als Gruppe sahnte ich noch mehr REP-Punkte ab, was wiederum am Multiplikator liegt. Bei gutem Verhalten der Crew kommt der Multiplikator selten unter das 3-fache. Bis zu acht Spieler (Mit mir inbegriffen.) können in einer Crew spielen. Eine tolle Sache für größere Racing-Gruppen und lukrativ ist das ganze allemal.

Der Kratzer im Lack
Auch dieses Need for Speed kommt ohne eine Mängelliste leider nicht davon. So sticht bereits nach den ersten Spielstunden heraus, das der Titel gerade bei der Steuerung nur einen Hauch von Simulation beinhaltet. Durchweg kann man diesen Titel aber als normales Arcade-Rennspiel ansehen.
Einfach gestaltet sich auch das Schadensbild des Fahrzeugs.

So gibt es Beulen, Dellen und natürlich auch Verformungen, doch Teile verlor ich selbst bei den schlimmsten Crashes nie. Außerdem haben die Schäden keinerlei Einfluss auf das Fahrverhalten. Schade eigentlich, aber wenn man dies streng betrachtet, würde so etwas auch nicht zu einem wahren “Underground-Titel“ gehören. Komme ich nun zu einem weiteren Nervpunkt und dies sind die anderen Mitspieler. Eigentlich sollte man ja meinen, das alle an einem Strang ziehen, doch ein paar Querschläger an Fahrern hat man immer dabei. Fatal ist nur, das bei allen Events andere Mitspieler oder auch KI-Racer nicht ausgeschlossen werden, sondern als vollwertiges Mitglied des normalen Verkehrs anwesend sind. Hatte man dann, wie ich in mehreren Partien, solche Querschläger dabei, (Die meinen frontal in andere hineinfahren zu müssen.) so kann das ganze durchaus recht nervig werden. Am Ende noch etwas zum Thema Nutzung des Potentials. Durchweg haben Ghost Games einiges geleistet und trotz der vielen Spiemodi fehlt mir ein signifikanter Modus, welcher normalerweise nicht in einer Streetracer-Szene fehlen darf. Ich spreche hier von einem Beschleunigungsrennen. (Drag-Race) Über eine viertel, halben oder einer ganzen Meile gegen den anderen Kopf an Kopf die Straße herunter scheppern. Ja... so etwas fehlt hier wirklich. Allerdings müssten die Entwickler an dieser Stelle dann auch gleich noch das Getriebe als einstellbare Komponente verbauen, was es aktuell nicht gibt. So haben Ghost Games auch bei diesem Titel, trotz vieler toller Ideen und Umsetzungen, es wieder nicht geschafft das komplette Potential auszunutzen.

Für dich haben wir hier noch ein paar bewegte Bilder.
Erfahre hier, wie der Titel in unserer Wertung abgeschlossen hat.

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Need for Speed (2015)

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Release05.11.2015 GenreRennspiel Entwickler Ghost Games Publisher Electronic Arts Enginekeine Infos
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