Eine Insel voller Müll sucht Besitzer
Restore Your Island - Article - Eine Insel voller Müll sucht Besitzer
Restore Your Island
Heute 11:35 Test
In diesem Test gehe ich auf die frische Restaurationssimulation ein.
Am 09.04.2026 veröffentlichten Paiband Game Studio ihre Restaurationssimulation Restore Your Island. Da ich diesen Titel bereits seit Herbst letzten Jahres im Blick hatte, nicht zuletzt wegen diversen Demo-Versionen, wollte ich es unbedingt im finalen Spielen und euch meine Freude daran teilen.

Müll beseitigen, Tiere befreien und immer weiter Upgraden

Die Geschichte vom Protagonisten ist recht interessant. Wir sehen ihn am Anfang in einer Gosse sitzen. Komplett Mittellos und um Geld bettelnd. Ehe nun ein Fahrzeug vor ihm Hält und eine Person ihn einen Nachlass präsentiert. „Glückwunsch! Sie besitzen nun eine Insel!“ Und ehe man sich versieht, landen wir auf der Insel. Und was soll ich sagen... VOLLER MÜLL!!!! An einem Anleger schwimmt ein Schiff. Unser Shop, um den gesammelten Müll zu verkaufen. Da es sich hier auch etwas um Recycling dreht, ist der Verkaufswert von Müll höher, wenn man vorher diesen sortiert. Im Spiel gibt es vier Arten von Müll. Metall, Plastik, Nahrungsmittel/Bio und Glas. Im Laufe des Spielverlaufs verdiene ich Geld und kann mir somit bessere Sammelgeräte, mehr Ausdauer für längere Sammelzeit und auch mehr Mülltonnen kaufen. Die Preise steigen, je weiter der Aufräumfortschritt geht. Die Insel selbst ist in vier Viertelteile aufgeteilt. Jedes Viertel steht bei der Ansicht unter einem Tiersymbol. Dabei markiert es das Tier, was wir auch irgendwo in dem Abschnitt retten müssen. Sobald ein Viertel zu 100% absolviert ist, steigen die Preise für alles. Übrigens muss die Ausdauer, gleichzusetzen mit der Sammelzeit, immer wieder durch Essen gefüllt werden. Anfangs ist man gezwungen Pizza vom Schiff zu kaufen. Doch es gibt die Option, durch Dünger die kranken Palmen und Bananenbäume wieder zu heilen. Nachdem ich diese versorgt habe, lassen sie mir in schnellen Abständen ihre Früchte fallen. Diese sammle ich auf und kann über das Inventar verbrauchen. Auch sie steigern die Ausdauer und zwar KOSTENLOS! Nach kurzer Zeit auf der Insel machen wir eine erste tierische Begegnung. Und zwar mit unserem Hund, den wir am Start des Spiels aussuchen durften. Wir haben am Anfang und später durch die Hundehütte, die Auswahl von acht verschiedenen Hundearten. Der Hund muss auf der Insel ärztlich versorgt werde, ehe er zum besten Freund mutiert. Ich gebe ihm Essen, spiele etwas mit ihm und streichele ihn. Er begleitet mich über die gesamte Insel und bringt mir gelegentlich auch ein kleines Geschenk in Gold. Weiterhin macht er auf Punkte aufmerksam, wo sich auch kleinere Schätze befinden könnten. So oder so… Sehr sehr nett das Ganze. Diverse andere Tiere auf der Insel, die man ebenfalls aus einer misslichen Lage befreien muss, können ebenfalls gestreichelt werden. (Und sogar Teilweise Namen vergeben werden)

Eigenes Haus JA aber ohne große Individualisierung

Nach den ersten Reinigungen steht uns relativ zeitnah ein Haus parat. Allerdings kann man dieses nicht individualisieren, frei platzieren oder gar im Inneren selbst gestalten. Lediglich die Art des Hauses kann bestimmt werden. Dies gilt auch für diverse andere Dinge. Das ganze vermittelt etwas den Eindruck, hier nicht sonderlich viel Mühe hineingesteckt zu haben. In einem Bett zu schlafen, beschleunigt natürlich die Spieluhr und startet direkt wieder beim Sonnenaufgang. Schlecht ist diese Funktion nicht, da es durchaus auch Nächte gibt, wo Unwetter ein Arbeiten extrem erschweren. Allen voran, weil es so gut wie keine Lichtquellen gibt. Die Taschenlampe ist da leider nur ein Witz. In Restore Your Island wirst du ein paar Mal einer Auswahl gegenüberstehen. Zumindest das funktioniert auch recht gut. Übrigens: Die Arbeitsgeräte können ebenfalls nicht angepasst werden.


Nach 4-6 Stunden ist Schluss – Etwas mehr hätte es sein können ABER!

Wer recht fleißig ist, wir das Spiel innerhalb von 4-6 Stunden durchgespielt haben. Im Kern hoffen die Entwickler auch, das man etwas "Karibik-Feeling" an bestimmten Ruheplätzen aufsaugen kann. Prasselndes Feuer, Wellenrauschen und ein traumhafter Sonnenuntergang laden dazu ein. Doch wer macht das denn schon? Das Thema mit der Wiederbespielbarkeit ist ein Punkt für sich. Natürlich… Man kann es nochmal spielen und an entsprechenden Stellen eine andere Wahl treffen, doch grundlegend verändert sich hier leider nichts. Hast du also einmal alles freigeschaltet, alles gefunden und schließt das Spiel ab, dann ist es auch vorbei. An dieser Stelle muss ich allerdings sagen, dass das Ende keiner kommen sieht und mich echt zum Lachen gebracht hat. Aber so viel will ich ja nicht Spoilern. Grundsätzlich hätte ich mir im Allgemeinen etwas “mehr“ gewünscht. Der Umfang und die Tätigkeiten sind recht ordentlich aber es fehlt da etwas das gewisse mehr. Wer übrigens das Spiel mit einer kompletten Liste an Errungenschaften abschließen möchte, der kann hier und da noch ein paar Minuten zusätzlich investieren. Ist das nun aber das Ende? Darf man der Ankündigung der Entwickler glauben nicht. Denn bereits im nächsten Monat soll es eine neue und vor allem größere Insel geben. Hinzu kommen dann wohl auch neue Upgrades und allerlei andere Sachen. Man darf da gespannt sein. Genauere Informationen dazu gibt es allerdings noch nicht.
Erfahre hier, wie der Titel in unserer Wertung abgeschlossen hat.

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Erstellt von Seb66
Zuletzt online: 1 Stunde 15 Minuten
Kategorie:
Test
Veröffentlicht
Aktualisiert
10. 04. 2026 um 11:35
10. 04. 2026 um 11:51
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