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PC Test - Trials Rising

Technik, Gleichgewicht und Speed im gesunden Einklang
Wir haben für dich den neusten Trials Rising Teil getestet und bewertet. Wie gut ist es wirklich?
24.03.19 20:11 Autor: Seb66
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Eines möchte ich vorab erwähnen: Bisher hatte ich noch keinen Trials Titel gespielt, aber das Spielprinzip war mir dennoch recht vertraut. Nicht zuletzt durch einige Gameplay Videos und der Tatsache, das es solch ein Spiel vor vielen Jahren schon einmal gab. Doch ich schweife etwas ab, denn heute möchte ich über das neuste Werk von Ubisoft und dem RedLynx schreiben. Trials Rising ist mittlerweile der dritte Teil. Trials Evolution (2012) und Trials Fusion (2014) sind die Vorgänger. Generell wird dieser Titel als sogenanntes 2½D-Plattform-Rennspiel eingestuft. Das Ziel ist es, einen vorgegebenen Parcours mit einem Bike von A nach B zu meistern und zwar so schnell wie möglich. Das ganze klingt recht simpel, wären da nicht der Kampf mit der Zeit, die sehr anspruchsvollen Streckenverläufe und die Strafen für jeden Sturz. In diesem Artikel stelle ich dir nun den neusten Teil vor und berichte von meinen ersten Impressionen mit einem Trials Titel.

From Zero to Hero

Trials Rising baut im Grunde auf das bekannte Spielprinzip der Vorgänger auf. Das bedeutet: Mit einem von sechs Bikes (Alle mit unterschiedlichen Eigenschaften. Davon ist eines ein Fahrrad und eines ein Tandem-Bike) einen Parcours entlang heizen und waghalsige Sprünge, sowie auch Streckenverläufe absolvieren. Alles logischerweise im Kampf gegen die Zeit. Doch dieser Titel ist keineswegs ein einfaches Highspeed Rennspiel, sondern bewegt sich etwas in die Richtung Geschicklichkeit. Grundlegend gilt es eine Strecke so schnell wie möglich zu absolvieren. Allerdings kostet jeder Unfall +5 Sekunden, was die Geschichte mit der Top Zeit nicht sonderlich einfach macht. Zudem muss ich mich per Knopfdruck zum letzten Kontrollpunkt zurücksetzen lassen. Was ich an Trials insgesamt gut finde, ist das man per Knopfdruck sich sowohl zum Kontrollpunkt zurücksetzen lassen, als auch gleich den Parcours neu starten kann, ohne dabei ins Hauptmenü gehen zu müssen. Einzige Ausnahme sind da die sogenannten Herausforderer Aufträge. Diese tauchen von Zeit zu Zeit an einem beliebigen Punkt der Weltkarte auf und bringt mir beim Erfolg eine Challenge-Kiste. (Auf das Thema Loot-Kisten gehe ich gleich noch ein.) Damit ich diese aber bekomme, muss ich hintereinander drei Gegner (Geister) mit ihrer Bestzeit schlagen. Damit das Ganze nicht zu einfach wird, kann ich insgesamt nur drei mal Neustarten. Bis zu drei Niederlagen darf ich somit also hier kassieren, ehe die Herausforderung annulliert wird. In der Praxis richten sich die meisten Zeiten der Geister, an einem eher durchschnittlichen Level. Ich persönlich hatte kaum wirkliche Probleme. Achja... alle drei Geister-Gegner werden auf dem selben Parcours abgearbeitet.

Eine Art direkte Tour gibt es in diesem Sinne nicht. Komme ich nun aber zurück zu den Basis-Events. Im Rahmen meiner Karriere, die sich eigentlich gar nicht mal als solche anfühlt, werden mir mein Manager und meine Gegner spezielle Ziele vorgeben. Diese haben immer in erster Linie Vorrang. Das bedeutet: Egal mit welcher Zeit ich ins Ziel komme, wichtig sind die angegebene Ziele. Danach habe ich natürlich wieder die Möglichkeit, diese Strecke erneut zu fahren. Generell hat man immer die Möglichkeit die Strecken so oft zu fahren, wie man will. Wer einen ausgeprägten Wettkampfwillen hat und sich mit dem Zeitenkampf am liebsten begnügt, der kann dies auf voller Breite nutzen. Dank einer Bestenliste habe ich jederzeit einen gewissen Überblick auf alle Highscorer auf jeder Strecke im Spiel. Immer wieder werden im Spiel neue Highscore Einträge kurz angezeigt und signalisieren mir: Hier kann ich nun wieder versuchen eine Zeit zu knacken. Die erwähnten Ziele richten sich übrigens an Dinge wie “Absolviere über 20 Meter einen Wheelie“ oder mache „10 Backflips“. Auch Zeitangaben können durchaus auftreten. Für gewöhnlich absolvierte ich meine Basis-Events mit vier Geistern, welche die Zeiten der anderen realen Spieler darstellen. (Teilweise aber auch Basis-Zeiten von den Entwicklern – So ganz klar ist es nicht) Doch dieser einfache Modus würde schnell langweilig werden, darum bietet das Spiel noch weitere Modi wie das Versus an. Hier messe ich mich mit der KI auf einer Strecke. Das Ziel ist klar: Als erster ins Ziel kommen! Darüber hinaus gibt es noch das große Main-Event eines Kontinents: Stadium Finals. In diesem kommen immer nur die besten vier Biker weiter bis nach drei Durchläufen dann der Gewinner feststeht. Dieses Event schaltet sich übrigens erst dann frei, sobald alle Basis-Events auf einem Kontinent absolviert wurden. Dabei spielt es keine große Rolle, wie ich sie abgeschlossen habe. (Von Bronze bis Platin orientiert sich diese Bewertung ganz an die erreichte Zeit eines Events.)

In allen Events werde ich immer wieder mit verschiedenen Charakteren konfrontiert. Kurioserweise achtete ich kaum auf diese, sondern konzentrierte mich in erster Linie auf ihre Ziele und das Absolvieren des Parcours. Kurz nach dem ersten Event schaltet sich University of Trials frei. In diesem Modus lerne ich die Grundlagen kennen und bekomme weitere wichtige Tips mit auf dem Weg. Zuerst sind es nur ein paar einfache Lektionen, die sich auf das Ausrichten des Gleichgewichts und das richtige Landen konzentrieren. (Extrem wichtig, wenn man auf Zeitenjagd geht.) In späteren Lektionen geht es weiter mit speziellen Kniffen, die auch für viele spätere Events Anwendung finden werden. Nach einem kurzen Einführungsvideo geht es in diesen Lektionen direkt zur Sache. Anhand meines Fortschritts in diesem Praxistest wird auch meine Endnote für das Diplom bestimmt. A sieht logischerweise deutlich besser aus als ein C. Die Freischaltung der nächsten Lektionen geschieht durch das überschreiten von festen Profilstufen. Ja... Erfahrungspunkte gibt es auch bei Trials Rising. Für jedes Event und jede Herausforderung sammelt mein Charakter Erfahrungspunkte, Zahnrädermünzen (Ingame-Zahlungsmittel) und kleinere Belohnungen wie Sticker oder Lackierungen.

Mit den Profilstufen steigen allerdings nicht nur die Möglichkeiten der University, sondern auch der Umfang wächst. So folgen Spezialaufträge (Im Zusammenhang mit dem Technikparcours) und die Freischaltung von bis zu zwei weiteren Motorrädern. Der Technikparcours ist, um das kurz zu erläutern, eines meiner Lieblingsevents geworden. Warum? Nun hier gingen die Entwickler über das normale Spielerlebnis hinaus und rücken den Piloten als Schlüsselelement mehr ins Rampenlicht. Wie weit schaffst du es mit dem Biker, nur mit einem Antrieb aus Neigungswinkel und explodierenden Fässern? Wie oft schaffst du es mit dem Piloten einen Ball in der Luft zu fangen und in den Basketballkorb zu bringen? Natürlich alles ohne Bike! Solche und weitere “Herausforderungen“ warten auf dich. Was mich bei dem Titel beeindruckte, war die enorme Vielfalt der Parcourse rund um den Erdball und die langsam steigende Schwierigkeit der Strecken, ohne auf einen Schlag heftig zu werden. Sobald ich fast den kompletten Erdball umrundet habe, kommt es zum größten Event und meine Chance mich zu beweisen. Es kommt aber natürlich noch besser, denn es geht darum direkt der Champion zu werden. Sobald dieses Event abgeschlossen wurde, geht es auch weiter mit noch anspruchsvolleren Leveln. Manchmal kam es mir so vor, als ob das Spiel keine Grenzen in Sachen Umfang besitzt.

Belohnungen und Lootboxen für mehr Stoff

Im Grunde gibt es bei einer erfolgreich absolvierten Strecke immer eine Belohnung. Dabei ist es egal, ob ich nur eine Bronze- oder Platin Wertung erreiche. Lediglich die Höhe der Trials-Zahnradmünzen variieren an dieser Stelle. Zusätzlich zu diesen Münzen gibt es noch einen weiteren Aufkleber für die Sammlung und Erfahrungspunkte. Letztere sorgen auch dafür, das ich beim Stufenaufstieg noch einmal eine normale Lootkiste bekomme. Im vorherigen Abschnitt hatte ich bereits die Kisten für Herausforderungen erwähnt. Diese bieten deutlich bessere Belohnungen an, als jene für einen normalen Levelaufstieg. Doch was befindet sich darin? Als Belohnungen gibt es Klamotten, Teile für die Bikes, Aufkleber, Sieg/Niederlage Animationen und auch Zahnradmünzen. Da Trials Rising sehr viele kreative Freiheiten ermöglicht, sind gerade diese Lootboxen ein ganz wichtiges Element.

Nicht selten erweitern sie die Möglichkeiten der kreativen Gestaltung, in Hinsicht auf Bike und Fahrer. Sollte mir der Inhalt einer Box nicht gefallen, so kann ich für einen höheren Betrag an Zahnradmünzen diese neu Auswürfeln lassen. Allerdings hat man nie eine richtige Garantie, das beim zweiten mal etwas besseres dabei herauskommt. Die Zahnradmünzen haben zusätzlich aber noch eine weitere Bewandtnis. Für diese kann ich zwei weitere Bikes freikaufen oder im Shop ganze “offizielle“ Styl-Kombinationen erwerben. Weiterhin können auch Werke von anderen Spielern gekauft werden, allerdings empfand ich die Preise von den anderen Spielern als extrem überzogen – zumal die Aufträge und Events kaum eine große Zahl an Zahnradmünzen springen lassen.
Rüste dein Bike und Biker aus – Die kreative Welt

Im Bezug auf den vorherigen Abschnitt folgt jetzt das Thema des Customizing. Insgesamt bietet das Spiel die Möglichkeit seinen Charakter und das Bike nach erworbenen Teilen frei zu gestalten. Die Kleidungsstücke und Teile bekomme ich, wie bereits erwähnt, durch Lootboxen oder direkt im Shop. Was mich besonders faszinierte war die Freiheit, seine Kleidungsstücke und Bikes frei zu lackieren. Dank einer Fülle an Aufklebern, welche sich nach und nach Freischalten oder freikaufen lassen, lässt sich selbst ein Basis T-Shirt, Jacke oder Hose, neu gestalten. (Wie du auf meinen Screenshots sehen kannst.) Wer nicht so kreativ ist, der kann natürlich auch auf den Shop zurückgreifen. (Bei den Shops sei erwähnt, das es Bündel, Fahrer-Store, Motorrad-Store und einen Aufkleber-Store gibt. Also alles sehr übersichtlich.) Dieser teilt sich in zwei Lager auf. Zum einen haben wir die vorgefertigten Pakete von den Entwicklern und dann wieder die Kleidungsstücke und Dinge, die von anderen Usern abgekauft werden können. Bei letzteren handelt es sich um die eigenen Kreationen dieser. Auch auf diese Art kann man Zahnradmünzen/Eicheln verdienen. Im allgemeinen Vergleich sind fast alle kaufbaren Sachen ziemlich teuer und benötigen eine hohe Anzahl an Zahnradmünzen.

Viel einfacher und mit weniger Wert kommen die blauen Eicheln daher. Diese Währung kann nur durch Echtgeld aufgestockt werden. Für 8,99 € bekommst du umgerechnet 60 Eicheln. Passt dann auch dieser Wert bei den Objekten, so kann man durchaus einen Schnapper machen. Die Eicheln können allerdings auch bei den offiziellen Dingen im Shop genutzt werden. Im Grunde gibt es immer die beiden Möglichkeiten bei einem Kauf. Anbei sei erwähnt, das sich im Spielverlauf rund drei Motorräder automatisch freischalten lassen. Zwei können separat für Zahnradmünzen oder Eicheln gekauft werden. Soweit nun alles rund um das Thema Echtgeld und Zahnradmünzen. Wo ich gerade noch von Kreativität spreche... Trials Rising kommt auch mit einem Streckeneditor daher. Leider fehlt, im Gegensatz zum Spiel selbst (… welches mit seiner vorbildlichen Einführung glänzen kann) eine Art Einweisung. In diesem Streckeneditor kann ich meine Landschaft allein durch die bereiste Position auf einer extrem großen Mixed-Karte aussuchen. Mixed in der Hinsicht, das auf jedem Abschnitt der Karte sich ein Stück Vegetation befindet. Natürlich ist die Karte komplett blank.

Lediglich an ein paar Ecken gibt es bereits Gebäude oder Objekte, doch im Grunde habe ich in diesem Editor den vollen Zugriff auf alle Inhalte des Spiels. Und da der Titel ja ein 2 1/2 D-Plattform-Rennspiel ist, wird sich auch der Streckenverlauf zwar wie in 3D aufbauen lassen, gespielt wird aber wie immer aus einer festen Seitenansicht. Nun... ich selbst bin im Bezug auf solche komplexen Editoren nicht sonderlich begabt, aber an dieser Stelle greife ich gerne auf die Streckenzentrale zurück. Hier haben aktuell überaus viele Spieler ihre Karten veröffentlicht und zum Download freigegeben. Auch die Entwickler veröffentlichen gerne mal sehr abgedrehte Karten, die den Spielumfang extrem erweitern. Einfach eine Karte heraussuchen, herunterladen und spielen. Einfacher geht es wirklich nicht. Ich persönlich begrüße so etwas logischerweise und es gibt sogar dafür einen Wertungsbonus! Wenn man es so sehen will, wird in der nächsten Zeit der Umfang des Spiels nicht kleiner werden. Übrigens gibt es auch für das Meistern der erstellten Karten eine kleine Menge an Zahnradmünzen und Erfahrungspunkte.

Das Spiel mit dem Gleichgewicht

Komme ich nun zur eigentlichen Spielphysik, welche im Grunde extrem gelungen ist. In Trials Rising geht es, wie bei seinen Vorgängern auch, natürlich darum, eine Strecke schnell von A nach B zu absolvieren wie möglich. Doch bereits nach den ersten Sessions in der Arcademy wird klar: Es brauch mehr als nur tolle Stunts in der Luft - denn der Schlüssel zu einer schnellen Zeit liegt bei der richtigen Landung, beim optimalen Spiel mit Gas und Bremse, sowie an den richtigen Techniken. Wer sich wie ich, lang genug mit anderen Geister(fahrern) messen musste, der wird erkennen, das auch die besten Zeiten nur von der richtigen Technik abhängig sind. Die Flugakrobatik sieht in der Praxis wie folgt aus: Der Biker kann sich nach Vorne oder nach Hinten lehnen. Somit verlagere ich auch in der Luft das Gewicht und kann Vorwärts- oder Rückwertsrollen drehen. Wer besonders viel Feingefühl besitzt, der schafft es über längere Strecken auch einen Wheelie zu vollführen oder noch andere nette Kunststücke. Das diese Spielmechanik bereits bei den Vorgängern super funktionierte ist kein Geheimnis. Darum war letztendlich auch der Vorgänger so lange recht erfolgreich und kann selbst heute noch eine hohe Spielerzahl vorweisen. Und auch beim neuesten Teil von Ubisoft kann diese Spielmechanik über alle maßen glänzen. Für einige wird das Gerede über Technik sicherlich etwas übertrieben daher kommen. Natürlich... so ist der Titel ja ein Fun-Racer. Und generell gesagt, wird man nicht darin gezwungen überall die Top-Zeit einzufahren. Manchmal reicht es auch aus, die normalen Auftragsziele zu erfüllen und Spaß zu haben. Egal wie ich es letztendlich drehe und wende, Trials Rising macht Spaß!

Überschaubarer Mehrspieler und die Saison Herausforderungen

Natürlich besitzt Trials Rising auch einen Mehrspieler, der zwar etwas “mehr“ als das Fahren gegen die KI (Zeiten) ist, aber nicht sonderlich beeindruckt. Insgesamt gibt es drei Mehrspieler. Zum einen der Party-Modus. In diesem kann ich an einem Rechner mit weiteren drei Kumpels spielen. Eine freie Streckenwahl sorgt dann für den Rest. Weiterhin bietet der Titel den Weltweiten Mehrspielermodus. In diesem trete ich zu sieben anderen Spieler in die Sitzung ein und fahre letztendlich um die Meisterschaft. Über drei Rennen hinweg messe ich mich mit den anderen Spieler in Echtzeit. Stürze und andere Respawn-Starts kosten logischerweise Zeit, doch im Mehrspieler geht es darum eine gute Platzierung zu erreichen. Für jede Platzierung wird dabei ein gewisser Satz an Punkten gutgeschrieben, welche nach dem letzten Rennen auch den Sieg in der Meisterschaft entscheidet. Und genau hier kommen nun die neuen Saison Herausforderungen ins Spiel.

Je nach dem, welche Endplatzierung ich innerhalb einer Meisterschaft erreiche, schreibt mir das Spiel Rank-Punkte gut. Im Rahmen dieser Wertungspunkte-Vergabe kann ich auch in den Wertungen Bronze, Silber, Gold, Platin und Diamand auf oder absteigen. (Fast wie im Ligasystem) Selbstverständlich erwarten mich bei einem überaus guten Ranking auch die Saison-Belohnungen. Der letzte Mehrspielermodus, welcher aktuell jedoch noch deaktiviert ist, soll das “Private Mehrspieler Spiel“ sein. Viele Details dazu gibt es noch nicht, weshalb ich diesen auch zunächst außen vor lasse. Alles in allem ist das Mehrspielerpaket recht gut gelungen, auch wenn ich mir mehr wünschen würde, als diese “drei Runden Meisterschaft“ mit Abstimm-Feature für die Streckenwahl. Ach... am Ende hätte ich noch glatt ein besonderes Feature vergessen! Trials Rising bietet sogar noch das sogenannte Tandem-Bike an. Bei diesem teile ich mir mit einem weiteren Spieler, an meinem Rechner, ein Bike. Einer übernimmt dabei das Gleichgewicht und der andere die Gas/Bremse Tätigkeit. Auch wenn dieses Feature eher im Einzelspieler zur Verfügung steht, sehe ich es als kleinen und zugleich lustigen Mehrspieler an.

Tolle Grafik, fetter Soundtrack und ein cooles Spielerlebnis

Trials Rising ist Ubisoft wirklich gut gelungen. So gut, dass ich mir sogar den Vorgänger noch besorgt habe, um diverse Vergleiche anzustellen. Am Ende muss ich sagen, das sich der neue Teil weitaus “voluminöser“ Präsentiert als sein Vorgänger, obwohl es für diesen momentan weitaus mehr DLC Inhalte gibt und somit ich als Spieler mehr Auswahl an Objekten habe. Doch wie Ubisoft bereits bekannt gab, wird es in der Zukunft zwei große DLC-Erweiterungen mit neuen Themen und Strecken geben. Der neue Teil zeigt aber auch, wie sehr man ein Spiel, bei gleichen Spielgefühl, Spielmechanik und einem etwas größeren Grafikupdate, deutlich besser machen kann. Was das Spielerlebnis deutlich anhebt ist der fette Soundtrack, den die Entwickler verbaut haben. Während meiner Events liefen mal Airbourne, Billy Talent oder Motörhead. Alles recht schnelle Musikstücke, die für ordentlich Vortrieb sorgen.

Untermalt wird das Ganze von tollen Soundeffekten, sowie Motorgeräuschen. Ich persönlich hatte speziell bei diesem Punkt wirklich nichts am Spiel ausgesetzten. Dies gilt auch für die Grafik, das Streckendesign, den Umfang, der Spielmechanik und der Einführung. Einzig beim Thema Netzwerkstabilität - im Bezug auf den Online-Mehrspieler -, bei dem andere Spieler gerne mal extrem weit hinterher hinken oder auf einmal springen, und gelegentlichen Abstürzen, muss noch etwas Nachbesserung folgen. Die Abstürze selbst tauchten vor allem beim Beenden des Spiels oder direkt bei der Erstellung einer neuen Online-Sitzung auf. Das Problem mit dem Online-Part hat leider auch teilweise Auswirkungen auf die Singleplayer Herausforderungen, welche dann mit der Meldung “Anfragefehler....“ gemeldet werden. Wie bereits geschrieben, ist dies die einzig große Baustelle in diesem Spiel. Sonnst muss ich Ubisoft dazu beglückwünschen, einen tollen weiteren Teil von Trials veröffentlicht zu haben.
Erfahre hier, wie der Titel in unserer Wertung abgeschlossen hat.

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Release26.02.2019 GenreRennspiel Entwickler RedLynx Publisher Ubisoft Enginekeine Infos
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