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PC Test - Black Sails: Das Geisterschiff

Verschollen im Reich zwischen Wahrheit und Fiktion
Black Sails - Das Geisterschiff, schon alleine der Titel klingt viel versprechend. Dieses Mystery Point & Click Adventure hat es in sich, mehr dazu in unserem aktuellen ePrison Test zum Spiel.
08.05.10 15:27 Autor: FlashBull
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Nach Venetica und Haunted startet "Deck 13" nun mit einem neuen Mystery Abenteuer und beweist damit einmal mehr, dass Point & Click Adventures noch längst nicht zum alten Eisen gehören. Lange vorbei sind die Zeiten wo die Spielfiguren vor einem statischen Hintergrund agierten, denn auch bei Black Sails befinden wir uns in einer linearen 3D Welt und daher heißt es auch hier "mitten drin, statt nur dabei".

Hintergrund
Nach ungefähr 5 Stunden ist unser ePrison Test zu Black Sails leider schon beendet, denn wir haben das Ende der packenden Story erreicht. Gerne hätte ich noch länger auf dem Geisterschiff verbracht, denn mal Hand aufs Herz, wer gruselt sich nicht gerne ein bisschen und um so mehr, wenn er das in einer interaktiven Welt realisieren kann.


Doch unterm Strich bleibt die Spielzeit damit etwas hinter den Erwartungen zurück.

Dem ganzen Rest, tut dieses allerdings keinen Abbruch. Eine sympathische, weibliche, niedliche Hauptfigur wird vom Gamer durch dunkle Schiffsdecks gesteuert, denn nach einem Schiffbruch und auf hoher See treibend, gelingt es den beiden Helden unserer Story, sich an Bord eines geheimnisvollen Zweimasters zu retten und dort beginnt die ganze Exkursion.

Im Spiel
Typisches Point & Click begleitet uns auf unseren Wegen, wir sammeln also alles ein, was nicht niet- und nagelfest ist und kombinieren es munter mit den dafür vorgesehenen Gegenständen.


Doch das Inventar bleibt dabei erstaunlich aufgeräumt, weil der "verbrauchte" Gegenstand, nach jeder erfolgreichen Kombination, aus unserem Inhaltsverzeichnis verschwindet.
So überschaubar, kommen Frustmomente so gut wie nie vor. Schlüssiges Rätselraten und zumeist logische Interaktionen mit der Umwelt, sind der Rahmen dieser schön erzählten Geschichte.
Die Figuren werden mittels anklicken durch die Spielwelt gesteuert und Kameraschwenks, sorgen für ausgewählte Einblicke in die Szenerie.
Wer hier großes Schockkino erwartet, der wird sicher schnell enttäuscht, zum Glück muss ich sagen, denn so bleibt die Story von der ersten bis zur letzten Minute spannend und wie bei einem guten Buch, folgt man erwartungsvoll dem Handlungsstrang.


Die Rätsel sind nicht unbedingt etwas für absolute Anfänger, USK und PEGI gaben das Spiel bereits ab 12 Jahren frei, was aber mehr Aussage darüber trifft, dass es keine bedenklichen Inhalte gibt, als über die Lösbarkeit der vorhandenen Aufgaben.


Um den Neueinsteiger in Sachen Point & Click etwas unter die Arme zu greifen und auch als zusätzliche Hilfe, um in den vielen dunklen Ecken nicht gegebenenfalls doch mal ein interaktives Teil zu übersehen, wurde eine "Hotspot" Anzeige eingebaut, die alle Gegenstände für ein paar Sekunden auf dem Bild sichtbar macht, sodass der Suchende nichts übersehen kann.
Schnell findet sich der Spieler also in dieser Welt zu recht und weiß wohin die Reise geht und was die Entwickler für eine Gesamtrichtung verfolgen.
Nämlich die, einen Weg runter vom Schiff zu finden, dieses in möglicher Land nähe, denn man möchte ja dann nicht trotzdem noch das Zeitliche segnen und als Nebeneffekt, wird dabei noch so manches Geheimnis gelüftet.


Um das Ganze etwas abwechslungsreicher zu gestalten, schlüpft der Spieler in wechselnde Charaktere, doch auch hier bleibt alles dem roten Handlungsfaden treu und nichts wirkt überladen.
Zu guter Letzt, erwartet unsere Heldin Anna und ihrem Mitstreiter Lex ein überraschendes Ende, welches der Zocker in Nuancen, dann noch selber bestimmen kann.
Pssst, an dieser Stelle ende ich mit der Erzählung, denn jedes weitere Wort könnte ein wenig mehr von der Gesamtstory verraten.

Sound und Grafik
Neben bekannten Synchronstimmen wurde auch auf die grafische Ausstattung viel Wert gelegt. Die Systemanforderungen sind nicht überzogen und bieten damit dennoch, ein optisch, einwandfreies Gewand, was somit für ausreichend Spieltiefe sorgt, welche sicher nicht von jedem Point & Click Adventure in dieser Form erreicht wird.


Fazit
Kurz und knapp: "Deck 13" hat hier zusammen mit dem Publisher "astragon", so ziemlich alles richtig gemacht. Die Grafik ist akzeptabel, die Rätsel nicht zu leicht, sodass man nach dem Lösen sein Erfolgsgefühl hat, aber dennoch nicht durch zu knifflige Aufgaben überfordert wird. Kein lästiges Online anmelden, wie es heute bei vielen Spielen schon gängige Praxis ist. Der Spannungsbogen wird sehr gut aufgebaut und zieht sich bis zum Ende durch, wenn auch die Spieldauer etwas arg kurz geraten ist. Trotzdem, bitte mehr Spiele von dieser Sorte.
Erfahre hier, wie der Titel in unserer Wertung abgeschlossen hat.

Meinungen

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Black Sails: Das Geisterschiff
PC
Release22.04.2010 GenreAdventure Entwickler Deck 13 Publisher astragon Entertainment GmbH Enginekeine Infos
Einzelspieler
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