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  • Auslieferung:
  • Plattform: PC
  • Release: 31.07.2012
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Preise Update 30.04.20

Über das Spiel

Der Schwarze Dienstag: So hat die Presse den 24. Oktober 1929 getauft. Es war der Tag, der die vielleicht dunkelste Zeit der USA einläutete, die Jahre der Großen Depression. All die großen Werte, die diese Nation so hoch hielt, verflüchtigten sich in Monaten. Der amerikanische Traum war tot und das Vertrauen in Gott erschüttert. Nur wenige Jahre haben ausgereicht, um die wahren Gesichter der Menschen zu entblößen: Verlogen, schäbig und vor allem bestechlich. Aber nie hätte ich für möglich gehalten wie weit Korruption reichen kann, so weit, dass jemand ernsthaft versuchen würde Gott zu bestechen. Und jetzt stehe ich hier, eine Knarre auf mich gerichtet, eine Leiche auf meinem Gewissen und eine junge Frau, die ich beschützen muss. Wie konnte das nur passieren? Wie ist es möglich, dass alles durch eine Reihe von Zufällen verursacht wurde? Glauben Sie an Schicksal? ... Ich nicht.

Systemanforderungen

Noch haben wir keine Systemanforderungen für dieses Spiel eintragen können oder es sind noch keine bekannt.

Steam Nutzer-Reviews

128 Produkte im Account
4 Reviews
Nicht Empfohlen
650 Std. insgesamt
Verfasst: 06.06.16 07:56
Face Noir ist ein ist ein klassisches Point & Klick-Adventure, das im Stil klassischer Detektiv-Romane, bzw. des Film Noir, die Geschichte eines heruntergekommenen New Yorker Privatschnüfflers erzählt, der in den 30er-Jahren über den banal anmutenden Auftrag einer Observierung in eine finstete Verschwörung hineingezogen wird.
Doch was im Ansatz vielversprechend klingen mag, wirkt durch unpassende Mystery-Elemente unglaubwürdig, spielt sich durch viele kleinere Mängel zähflüssig und ist in der Gesamtheit so unbefriedigend, wie der Cliffhanger, mit dem das Spiel endet. Ob es jemals eine Fortsetzung erscheinen wird, ist fraglich.

Grafik:
Sowohl die Grafik der Locations als auch die wie Comics in Standbildern gestalteten Zwischensequenzen sind schlicht, transportierenden die beabsichtigte Stimmung jedoch recht gut.
Die Gesichter der Figuren wirken bei Gesprächen in der Nahaufnahme mangels Mimik hingegen leblos und sind im Zusammenspiel mit den asynchronen Lippenbewegungen Stimmungskiller.

Sound:
Einen ebenso zwispältigen Eindruck hinterlässt der Sound: Unterstreicht der Jazz das Genre und die Zeit in der die Geschichte angesiedelt ist, durchaus gut, so ist die Qualität der Sprecher sehr durchwachsen.
Insbesondere Nebencharaktere klingen unglaubwürdig, teilweise gar unfreiwillig komisch.

Charaktere:
Der Hauptcharakter ist, wie einige wenige wichtige NPC's, durchaus recht gut gelungen. Dem gegenüber stehen reihenweise oberflächlich in die Story eingearbeitete Figuren, deren Handlungsweisen mitunter unplausibel erscheinen.
Tiefpunkt des Spiel sind ausländische Charaktere. So mag die klischeehafte Was-du-wollen-von-mir-Grammatik bei einem Russen noch halbwegs funktionieren, erscheint aber bei einem Chinesen ebenso deplatziert, wie die Berliner Schnauze eines Hafenarbeiters.

Story:
Die Entwickler arbeiten mit den typischen Klischees klassicher Detektivgeschichten: Der Hauptcharakter ist ein Ex-Cop, der aufgrund der Falschaussage eines korrupten Kollegen seinen Job verloren hat, sich seither als heruntergekommener Schnüffler mit einem ausgeprägten Alkoholproblem durchs Leben schlägt und sein Geld damit verdient, im Auftrag seiner Klienten untreuen Ehefrauen nachzustellen.
Ungefähr ab der Mitte des Spiels durchbrechen Rückblenden in Form von Visionen das Krimigenre und führen ein Mystery-Element ein. Ob dieses sich plausibel in die Geschichte einfügt, ist nicht zu beurteilen, da die Hintergründe erst gegen Ende des Spiels vage angedeutet werden und in einem Cliffhanger münden. Bis zu diesem Zeitpunkt jedenfalls, wirkt das Mystery-Element habgar, unpassend oder gar wie ein Mittel, mit dem zumindest größere Logiklücken notdürftig gestopft werden sollen.
Zudem stolpert man über viele kleinere Ungereimheiten, die der Spieler durch ungeschickte Dialoge teilweise regelrecht auf die Nase gebunden bekommt:
[spoiler] So befragt der Detektiv seinen ebenfalls irgendwie in die Verschwörung involvierten Vermieter nach einer Französin, die über längere Zeit in einem Appartement gewohnt hat und die seiner Meinung nach in einem heruntergekommenen Loch wie diesem jedem aufgefallen wäre. Da er selbst Mieter des Hauses ist und dort Wohnung und Büro hat, stellt sich entsprechend unweigerlich die Frage, warum er die Französin selbst nie bemerkt hat. [/spoiler]

Die Steuerung :
Auch einige Designentscheidungen bezüglich der Steuerung sind nur schwer nachvollziehbar und lassen das Spiel stellenweise zur Geduldsprobe werden.
Zwar folgt die Point & Click-Steuerung gewohnten Mustern, doch bei der Interanktion mit bestimmten Gegenständen, muss der Spieler mit der Maus bestimmte Bewegungen ausführen, um z.B. eine Tür zu öffnen oder schnell hintereinander auf die rechte Taste hämmern, um etwas auf- oder abzubrechen. Insbesondere wenn Gegenstände gedreht werden müssen, präsentiert sich die Steuerung unpräzise.
Unverständlich auch, dass man zwar Laufwege durch einen Doppelklick auf den Ausgang überbrücken kann, rennen jedoch nicht möglich ist.
Durch das Rätseldesign wiegen diese Mängel der Steuerung doppelt schwer.

Rätsel
Rätsel, in denen Gegenstände kombiniert werden, sind bis auf wenige Ausnahmen im Prinzip logisch. Jedoch können Aktionen oft nur ausgeführt werden, wenn zuvor andere, für diese Aktionen nicht zwingend notwendige Dinge getätigt wurden.
Zudem wirken einige Rätsel in dem Szenario unrealistisch ([spoiler] z.B. mit der Zubereitung von Popcorn Schüsse simulieren[/spoiler]).
Weiterhin sind notwendige Gegenstände oft an unterschiedlichen Schauplätzen zu finden, was durch die langsame Bewegungsgeschwindigkeit der Spielfigur nervige Laugwege mit sich bringt und die Frage aufwirft, warum man z.B. in einem Polizeirevier eine Telefonnummer bekommt, von dort aber extra zurück ins eigene Büro muss, um dort das Telefon zu nutzen.
Die üblichen Schiebe- und Puzzle-Rätsel sind nicht sonderlich kreativ und vor allem durch die ungenaue Steuerung (s. oben) eine Herausforderung - so sind es meist Millimeter, die darüber entscheiden, ob das Spiel Teile als richtig zusammengesetzt erkennt oder nicht.
Als dritte Rätselart muss man im Rahmen von Dialogen oder beim Betrachten von Gegenständen (zwei) Informationen zu einer Schlussfolgerung kombinieren. Was interessant klingt, heißt jedoch nicht mehr, als aus einer unübersichtlichen Liste zwei Stichpunkte anzuklicken, die sich nicht immer logisch erschließen.

Fazit:
Selbst mit einem Sympathiebonus für die Indie-Entwickler und das Szenario, würde ich das Spiel nicht empfehlen, da viele Mängel auf allen Ebenen den Spielspaß trüben.
Selbst wer einfach nur eine gute Geschichte erzählt bekommen will, bekommt nur teilweise, was er sich erhofft. Denn nicht nur einige Handlungsstränge bleiben durch den Cliffhanger offen, sondern letztlich auch das gesamte Leitmotiv der Verschwörer.
Hinweise auf eine Fortsetzung gibt es auch weit mehr als zwei Jahre nach dem Release weder auf der Seite der Entwickler, noch bei Facebook - seit dem Erscheinen, sind dort keine neuen Einträge mehr erschienen, die damit rechnen lassen, dass die Geschichte noch zu Ende erzählt werden wird.
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15 Produkte im Account
1 Reviews
Empfohlen
1892 Std. insgesamt
Verfasst: 15.10.19 10:24
Ich bekomme mein Spiel nicht auf,es ist schon bereits in meiner Bibliothek
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334 Produkte im Account
23 Reviews
Empfohlen
669 Std. insgesamt
Verfasst: 31.08.15 20:13
Dieses Spielt hat Charme! Eine Gewitternacht im New York der 30er unterlegt mit einem wunderbaren und sehr angenehmen Soundtrack, der einen direkt in einen Film Noir zu beamen scheint. Die Figuren sind sympatisch und die Synchronisation ist gut gemacht und die Dialoge stellenweise recht witzig.

Einziges Manko für mich, sind die teilweise winzigen Hotspots - die man sich meines Wissens nicht anzeigen lassen kann und ein, zwei Rästel an denen man etwas länger rumprobieren muss.

Ich freue mich auf Face Noir 2 und bin gespannt wie es mit Jack, Greta und der kleinen Gottheit weiter geht.
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Release31.07.2012 GenreAdventure Entwickler Mad Orange Publisher Daedalic Entertainment Enginekeine Infos
Einzelspieler
Mehrspieler
Koop

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Kein Handbuch vorhanden

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AppId 2235 Erstellt 26.10.18 04:00 ( LidoKain ) Bearbeitet ( nilius ) Betrachtet 3498 GameApp v3.0 by nilius