Meine Eindrücke aus der Tech Demo

Beitrag vom 20.06.20 17:22 von Seb66
Im Rahmen des XBox Insider Programms hatte ich die Möglichkeit Grounded innerhalb der Tech Demo anzuspielen. So wirkt der Titel bis jetzt!
Grounded hat bereits seit Ankündigung einige Survival-Fans aufgerüttelt und für Vorfreude gesorgt. Dank des Microsoft Insider Hubs (Xbox Insider) hatte ich die Möglichkeit, die Tech Demo des Spiels mehrmals anzuspielen. In dieser kurzen Vorschau liefere ich dir meine Impressionen von der 30 Minuten Demo.

Der Überlebenskampf in einer neuen Dimension

Survivalspiele an sich, sind im Grunde immer das Gleiche und dennoch sind sie in den Charts recht beliebt. Doch komischerweise kam bisher keiner auf die Idee, welche das Entwicklerstudio Obsidian Entertainment hatte. Die besonderen Szenerien nehmen allmählich immer weiter ab und eine Art Abwechslung war bisher in dem Genre nicht direkt in Sicht, bis… Ja bis Grounded angekündigt wurde. Dieser Titel versetzt mich in die Haut eines von vier Kindern, welche geschrumpft wurden. Das hat natürlich etwas vom bekannten Kultfilm „Liebling, ich habe die Kinder geschrumpft“ aus dem Jahre 1989. Und ja, tatsächlich kann man sich auch so fühlen. Die kürzlich veröffentlichte Tech Demo, welche auch nur für eine kurze Zeit verfügbar ist, gab den Xbox Insidern nun die Möglichkeit, das erste Mal in diesen Titel hineinzublicken. Das erste was ich im Hauptmenü sah, waren die Optionen für Einzelspieler und Mehrspieler. Du kannst damit schon rechnen, dass es einen Vier-Spieler Kooperativ Modus geben wird. In der Demo war allerdings nur der Einzelspieler verfügbar und auch nur zeitlich begrenzt auf 30 Minuten. Dafür kann ich allerdings immer wieder neu Anfangen und die Umgebung frei erkunden, obwohl für weitere Wege doch mehr an Ausrüstungsgegenständen benötigt wird. (Zumal die Insekten immer stärker werden und man mit den “Stufe 1“ Sachen nicht wirklich viel reißen kann.) Nach der Auswahl des entsprechenden Charakters und der Ladezeit, gelange ich in eine Art Höhle. Beim Heraustreten realisiere ich, das alles um mich herum irgendwie einem Urwald ähnelt, doch blicke ich nun nach Oben, so sehe ich ein großes Haus und viele übergroße Objekte.

In der Ferne stehen drei Strahler ähnliche Geräte. Haben diese meinen Charakter nun geschrumpft? Die Antwort auf diese Frage bekomme ich in dieser Tech Demo natürlich nicht, denn die Entwickler gingen noch nicht auf die Story ein. Der Hintergrund bei dieser Demo ist eher ein großer ausgedehnter Test von Grafik, Audio, Steuerung, KI-Verhalten und weiteres. Es ist deshalb auch hilfreich, wenn die Insider innerhalb ihrer App auch den Fragenkatalog zum Test abarbeiten. Ganz alleine lassen mich die Entwickler allerdings nicht, denn ich folge eine Art Tutorial. Das Spiel zeigt mir, wie ich langsam immer wieder neue Objekte herstelle und sie optimal einsetze. Zudem wird die Suche nach Essen und Trinken auf ein neues Level gehoben. Pfützen am Boden sollte man übrigens nicht trinken. Sie sind unrein und schaden der Gesundheit meines Charakters. Aus dem Test heraus gestalten sich vier wichtige HUD Parameter, welche ständig überwacht werden sollten. Lebensenergie, Ausdauer, Trinken und Essen. Die Ausdauer wird bei wirklich jeder Aktion belastet, egal ob nun das Abbauen von Ressourcen oder beim Kämpfen. Es ist interessant, welche Wirkung ein verkleinerter Blickwinkel auf eine sonst, so bekannte Welt hat. Ich meine, die Ressourcen bilden Wassertropfen, Grashalme (welche man fällt wie bei Bäumen), Fliegen die zu Nahrungsmittellieferanten werden, Ameisen die einen beklauen, Spinnen und Marienkäfer als übermächtige Gegner.

Alles ist vertraut und doch recht neu. Allein diese Darstellung ist den Entwicklern überaus gelungen. Generell konnte ich innerhalb dieser Tech Demo keine größeren Fehler oder Probleme erkennen. Ein wahrlich gutes Zeichen. Naja… das Verhalten mancher Tiere/Insekten könnte etwas besser sein, aber bis zum Release (am 28.07.) ist ja noch etwas hin. Jedenfalls führt mich mein Weg zu einem kleinen Zelt, wo eine Art Analysecomputer steht. Mit diesem kann ich aus gesammelten Ressourcen neue Crafting-Rezepte zur Herstellung neuer Ausrüstungen, Waffen und Objekten erforschen. Die Analyse ist allerdings etwas begrenzt und kann nur von Zeit zu Zeit genutzt werden. Wie bei allen Survivalspielen zählt es in erster Linie eine gute Versorgung zu haben, sich gegen Gegner wehren zu können und die Umgebung auszukundschaften. Überall traf ich in der Demo auf große Objekte, die für uns im realen Leben nicht so besonders sind, aber durch den Perspektivenwechsel im Spiel imposanter aussehen. Eine leere Softdrink Dose, eine Harke auf die ich klettern kann, Maulwurflöcher die wie riesige Erdlöcher erscheinen und noch viele andere Dinge. Je weiter ich mich allerdings von meinem Startpunkt entferne, umso mehr laufe ich Gefahr, auf sehr starke Gegner zu treffen. Uns erwartet mit Grounded tatsächlich etwas Großes.

Waffen, Panzerung und andere Objekte

Steige ich in diesem Abschnitt mal genauer mit dem Thema “Crafting“ ein. Es bleibt nicht aus, mit verschiedenen Ressourcen unterschiedliche Hilfsmittel und Werkzeuge herzustellen. Auch Waffen, Baukonstruktionen und Rüstungsteile werden kurz nach dem Einstieg ins Spiel durch Forschung freigeschaltet. Doch nicht nur das! Im weiteren Verlauf wird es auch möglich sein, seine Werkzeuge, Waffen und Ausrüstungen Stufenweise aufzuwerten, um noch mehr Effizienz zu erreichen oder um neue Ressourcen zu fördern. Dies passiert nicht nur durch das Analysieren von allen Ressourcen, sondern auch durch Bau von Werkbänken. Mit der ersten Werkbank kann ich zum Beispiel Rüstungsteile herstellen. Die Verbesserung meiner Waffen und Werkzeuge tritt aber wirklich zu einem deutlich späteren Zeitpunkt ein. Wie bereits erwähnt, handelt es sich hier um eine Tech Demo mit einer Zeitbegrenzung von 30 Minuten. Das suchen von Ressourcen und das Aufrechterhalten der wichtigsten Parameter des Charakters, direkt am Anfang, kostet schon früh etwas an Zeit. Es gibt neben Speeren, Äxte und Keulen auch Bogen und Fackeln. Alle besitzen Vor- als auch Nachteile, die bei der Nutzung bedacht werden sollten. (Ein Nahkampf gegen eine große Spinne oder einen Marienkäfer ist keine gute Option.) Die Steuerung der Waffen und auch die Wurf-Funktion (zum Beispiel für den Speer) funktionieren überaus gut. Generell bin ich positiv von dem Spiel überrascht.

Die Selfmade Verteidigungsanlage

Der Titel bietet schier unendliche Möglichkeiten Dinge herzustellen und zu bauen. Mit einem cleveren Hergang konnte ich mich weit in den Crafting-Baum hineinarbeiten. So können Wälle, Dächer, Türen und viele weitere Komponenten für Befestigungen oder dem eigenen kleinen Haus hergestellt werden. Auch eine Feuerstelle zum Zubereiten des rohen Fleisches von Insekten wird benötigt. Stühle, Tische, Schlafunterkünfte, Lampen. Ich könnte eine große Liste an Bauoptionen hier aufstellen. Fakt ist: Ich kann selbst entscheiden, ob ich nun als Nomade weiterziehen oder um das Forschungszelt eine Basis errichten will. Dank Waypoints, welche ich auch herstellen muss, lassen sich meine Wege mehr oder weniger Abstecken, sodass ich weiß, wo meine Heimat ist. Für die richtigen Spawnpunkte, lassen sich Verstecke basteln. Die dienen nicht nur als Spawnpunkte, sondern darin kann ich auch die Nacht überspringen. Ja… Der Titel bietet einen sehr eindrucksvollen Tag/Nachwechsel mit allem, was geboten werden kann. (Nur Wettersettings wurden nicht gezeigt.)

Die Nacht ist bekanntlich die Zeit der Jäger und so muss man auch in Grounded nachts auf der Hut sein. Du fragst dich sicherlich, was passiert eigentlich wenn der Charakter stirbt? Nun in der Demo kann ich aussuchen, ob ich normal wieder einsteigen will oder am letzten Respawnpunkt. Egal für was ich mich entschiede: Sobald ich eingestiegen bin, zeigt mir das Spiel meinen Sterbeort an, damit ich meinen Loot und die Ausrüstung wiederholen kann. Die Gegner können allerdings immer noch in der Nähe sein. Was ich sehr positiv finde, sind die unterschiedlichen Platzierungen der Wesen (sowie auch ihre Anzahl) als auch das ständige Wiederkommen der Ressourcen. Natürlich nach einer gewissen Wartezeit. Obsidian Entertainment haben bereits in der Demo sehr schön gezeigt, dass speziell dieses Balancing überzeugen kann.

Grounded wird am 28.07.2020 für Windows 10 (Microsoft Store), XBox One (X) und Steam erscheinen. Besitzer des XBox Game Passes können diesen Titel ab Release kostenlos herunterladen und spielen. (Nutzung auf der XBox One als auch Windows 10 PC)

Objektives Fazit zur frühen Version von Grounded gibt es unter Fazit & Wertung.
Erfahre hier, wie der Titel in unserer Wertung abgeschlossen hat.

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Grounded

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Release28.07.2020 GenreSurvival-Sandbox Entwickler Obsidian Entertainment Publisherkeine Infos Enginekeine Infos
Einzelspieler
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Koop

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