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PS4 Test - One Piece: Pirate Warriors 3

Die Strohhutbande geht wieder auf große Fahrt
Unglaublich aber war, denn die Pirate Warriors Reihe geht in die dritte Runde. Wir haben nun diesen Titel erstmals im Test.
07.09.15 21:07 Autor: Seb66
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Aus dem Hause Omega Force erschien kürzlich der dritte Teil der Pirate Warriors Reihe und die Frage bleibt, was man noch verbessern könnte. Doch diesmal liegt der Fokus nicht auf die letzten und somit frischeren Staffeln, sondern viel mehr auf die Anfänge. Welcher Fan kann sich noch genau erinnern wie alles mit Ruffy und seiner Bande begann oder was der Grund war, warum Ruffy auf die Grandline wollte? Omega Force haben mit Pirate Warriors 3 genau dies noch einmal ins Auge gefasst und wir prüfen für dich, ob der Titel auch wahrlich was geworden ist.


Modis und Erfahrungspunkte
Der Titel bringt im Grunde drei Spielmodis mit. Einmal den Legenden-Log, wo ich über eine Vielzahl an Episoden von der ersten Staffel an, die Geschichte um Ruffy und seine Freunde nachspielen darf. Jedenfalls die wichtigsten Stationen seines Abenteuers. Traum-Log beinhaltet eine kleine Station zu Station Reise. Das heißt: Ich suche mir einen Charakter aus und reise von Insel zu Insel, wo ich nach dem gleichen Prinzip wie im Legenden-Log durch Horden von Gegnern kämpfe und Sektoren einnehmen muss. Manche Inseln beinhalten sogar Endbosse, welche natürlich wieder einiges an Barrys und Münzen bringen können. Übrigens ist dies auch einer der Modis, wo ich auch nicht nur mit der Strohhutbande in den Kampf ziehen kann, sondern auch mit anderen Piraten. Freies-Log ist die freie Variante und ermöglicht es mir alle Kapitel einfach noch einmal zu spielen, ohne noch die Story absolvieren zu müssen. Theoretisch heißt es hier nun: Aussuchen und starten. Soweit die eigentlichen Spielmodis die einem hier zur Verfügung stehen.


Im Grunde orientiert sich der Titel natürlich an das Gameplay der typischen Warriors Titel. (Da gab es bereits Gundam Warriors und natürlich das ursprüngliche Dynastie Warriors) Die Aufgabe ist relativ einfach: Pflüge dich durch Horen von Gegner, nimmt gewisse Gebiete ein, versuche nicht zu sterben und besiege starke Zwischengegner, sowie Bosse. In Pirate Warriors kommt noch hinzu, das es nun auch Schatz-Ereignisse gibt. Diese kann man als Nebenquests bezeichnen und bringten beim absolvieren besondere Münzen und gute Wertungen in der Abschlusswertung. Verziert mit Gesichtern der einzelnen Charaktere, sorgen diese Münzen im allgemeinen für die entschiedenen Verbesserungen aller vorhandenen Charaktere. (Am Anfang sind es halt die Grundcharaktere, doch später werden es immer mehr.) Wie viel und wie hochwertig die Münzen ausfallen, hängt einzig und allein von den zusätzlichen Missionszielen (Diese werden unter einer Legenden-Wand angezeigt) ab, die allerdings zu beginn des Levels nicht angezeigt werden. Also ein weiterer Grund nach dem erstmaligen Spielen, diesen Level zu wiederholen.


Sehr gelungenes Gameplay und vorbildliche Präsentation
Ich habe es bereits oben angeschnitten gehabt, doch anlässlich des Umfangs folgt ein kleiner extra Abschnitt. Es lässt sich nicht bestreiten, das der Titel eigentlich so wie jeder andere Dynastie Warriors Titel ist. Das bedeutet; ich kämpfe mich mit einem Charakter durch tausende von Gegnern die auch hordenweise auf einen zukommen. Ich als Spieler muss nun versuchen bestimmte Aufgaben zu erfüllen, Personen zu finden oder Bereiche einzunehmen. An sich besitzt eine Karte mehrere schlauchartige Verbindungen zu großen Plätzen, wo nicht selten noch mehr Gegner warten. Nach und nach wird es für mich als Spieler sehr wichtig sein öfters auf die Karte zu gucken, um Schatz-Ereignisse und neue Ziele zu sehen. Oft geraten auch die Verbündeten aus der eigenen Crew in Bedrängnis. Hier muss ich handeln und dem Kameraden helfen. In manchen Missionen gilt ein K.O. des Crewmitglieds als Niederlage. Neben den passiveren Crew Mitgliedern, welche auf der Karte verteilt sind, habe ich die Möglichkeit immer einen als Partner auszuwählen. Allerdings taucht dieser nur bei speziellen Moves oder beim Einsatz des Helden-Power Schlags auf. Mit den Kreuztasten kann ich immer einen aus dem Team aussuchen. Neben den eigenen Erfahrungspunkten bekommt auch das Team als gesamtes Erfahrungspunkte. In der ersten Zeit ist dies etwas verwirrend, da hier mein Charakter mit Level 1 angezeigt wird, obwohl bei dem richtigen Charakterlevel die 10 überschritten wurde. Das hängt aber von der Teamleistung ab. Je weiter es in der Geschichte voran geht, um so mehr Erfahrungspunkte bekommt auch das Team und die damit unabhängigen Level.


Doch nicht nur ich bin durchaus ein Angreifer, auch die KI kann einen Gegenangriff starten. Dabei ist zu beachten, was in den Missionszielen stand, denn nicht selten gibt es eine klare Ansage, was für eine Niederlage ausreicht. (Verbündeter geht K.O. Und folgende Territorien gehen verloren) Die Gegenangriffe werden zu meist von Kommandanten und Bossgegner angeführt. Diese sind natürlich nicht mehr so einfach zu besiegen. Die Charaktere im neusten One Piece Titel verfügen über normale Angriffskombinationen, sowie einen Aufladeschlag und gewaltige Angriffsschläge durch Kizuna-Power. Letzteres lädt sich durch viele Gegner K.Os auf und kann je nach Kizuna Art (Es gibt eine Fülle an verschiedenen kurzzeitigen Verbesserungen) verschiedene Attribute verbessern. "Angriffskraft verstärken" oder "Angriffsgeschwindigkeit erhöhen" sind nur ein paar der Möglichkeiten. Natürlich hält dieser Kizuna-Effekt auch nur kurz an. Damit es ordentlich knallt, kann in zusätzlich ein heftigen Helden-Angriff ausführen lassen. Aus den Spezialangriffen, von allen im Spiel vorhandenen Charakteren, gibt es einen extrem mächtigen Angriff, welcher bis zu mehrere hundert Gegner ins Jenseits befördert. Der Helden-Angriff kann sogar noch stärker ausfallen, wenn gleich mehrere Charaktere den Helden-Level erreicht haben. Wie in der geschichtlichen Erzählung, als auch im Kampf, kommt der typische One Piece Witz nicht zu kurz. Neben den textlichen Witzen und die lustigen Reaktionen auf die einzelnen Charaktere der Serie, sehen vor allem die Abgänge mancher Gegner recht lustig aus. So landet gut und gerne eine Horde an Gegner via Power-Schlag an der Häuserwand. Da jeder Charakter über seine eigenen Kampfstil verfügt, gestaltet sich auch das Wiederholen der Level nicht wirklich langweilig. Die Highscoreauflistung zum Abschluss einer Mission ermutigte mich diese noch einmal zu absolvieren. Außerdem gibt es ja noch die von mir bereits angesprochenen geheimen Ziele, welche mir One Piece Charaktermünzen zur Verbesserung dieser bescheren. Doch nicht nur die Münzen sorgen für Verbesserungen (Im Bezug auf Angriff, Spezialfähigkeit, Abwehr, Gesundheit und Spezialslot), sondern auch das Aufleveln durch Barry. Barrys ist die Währung im One Piece Universum. Entlang der vielen Missionen finde ich kleinere Schätze die mir auch Barrys bringen, Power-Ups und Lebensenergieträger.


Theoretisch gesehen werde ich als Spieler von Barrys überhäuft, doch das ist auch notwendig, denn die Kosten für Musikstücke, Bilder und das nachträgliche Aufleveln von Charakteren kann durchaus um einiges steigen. Das künstliche Aufleveln kann jedoch nur dann funktionieren, wenn mindestens ein Charakter im Team höhere Levelstufen besitzt. In der Praxis sieht das wie folgt aus: Auch wenn sich Crewmitglieder auf der Spielkarte befinden, bekommt immer nur der von mir gespielte Charakter Erfahrungspunkte und somit Levelaufstiege. Damit ich aber auch während der Geschichte andere aus Ruffys Team spielen kann, diese aber noch unter dem Level meines Hauptcharakters stehen, können die anderen durch Barrys ganz bequem auf den Levelstand des Charakters gebracht werden, welcher den höchsten Level besitzt. Daher ist dieses künstliche Aufleveln der Charakter eine recht feine Sache. Wie bereits erwähnt, musste ich mich beim erreichen von bestimmten Levelstufen nicht mit verteilen von Attributen herumplagen, sondern dies passiert bekanntlich ja über die Münzen. Komme ich zur allgemeinen Präsentation. Diese gestaltet sich durchweg als viel besser, als bei den anderen Warriors Teilen. Mal werden die geschichtlichen Abschnitte animiert, mal als Comic dargestellt. Lediglich der geschichtliche Rückblick zu Beginn der einzelnen Level werden als Text dargestellt. Dabei haben es die Entwickler geschafft, die wichtigsten Passagen und Geschehnisse toll in Szene zu setzten. Gerade da der Titel die Anfänge behandelt ist eine ordentliche Präsentation mehr als nur wichtig. Der Titel ist komplett in Deutsch, was man allerdings von den Dialogen nicht behaupten kann. Hier bekomme ich die original japanischen Dialoge vorgesetzt.


Hilfe via Online-Anfrage
Natürlich kann ich alle Episoden und Kapitel des Legenden-Log mit anderen Mitspielern erneut erleben. Dabei geht das erstellen eines neuen Matches genauso gut, wie das Einsteigen in einem bestehenden. Schwierigkeitsgrad und Beitrittsmöglichkeiten bestimmen und schon kann es losgehen. Der Mehrspieler-Code gestaltete sich bei den Tests als sehr sauber und flüssig. Auch ein Sprach-Chat kann individuell zugeschaltet werden. Eine Unterhaltung während der Abenteuer ist also gegeben. Gespielt können übrigens auch nur die Level, die im Legenden-Log bereits freigeschaltet wurden. (Natürlich richtet sich das nach dem Stand des Hosts) Übrigens werden die erkämpften Punkte als Kopfgeld-Punkte in die Online-Highscore niedergeschrieben. Der Spieler mit der höchsten Punktezahl auf der Welt, darf sich so als König der Piraten betrachten. Weitaus hilfreicher als der reine Mehrspieler kommt übrigens der Hilferuf daher. So kann ich bei diversen Aufgaben andere Mitspieler um Hilfe bitten. Im Kapitelmenü wird dem freien Spieler auch dieser Hilfe-Ruf sofort angezeigt. Ich persönlich finde das eine tolle Sache und der Eingriff schlägt sich auch nicht negativ auf die Abschlusswertung, sowie den Punktezahlen aus. Abseits dieser Onlinegeschichte kann auch wieder ein weiterer zweiter Spieler mit einem zweiten Controller jederzeit beitreten.

Lobenswerter Umfang
Drei verschiedene Schwierigkeitsstufen, 40 freischalt- und spielbare Charaktere, eine Vielzahl an unterschiedlichen Leveln und anderen Charakteren, Erzählung aus mehren Staffeln von One Piece, ein umfangreicher Glossar für Begriffe, Charaktere und die Erzählung, sowie eine riesige Galerie an Bilder, Videos (aus dem Spiel) und natürlich Musikstücken bietet Pirate Warriors 3 dem Spieler. Dieser Umfang kann sich für ein Genre dieser Art wirklich sehr sehen lassen und bekommt natürlich auch Sonderpunkte in unserer Wertung.

Hier ein kleiner Ausschnitt aus unserem letzten Lets Play Live-Stream.
Erfahre hier, wie der Titel in unserer Wertung abgeschlossen hat.

Meinungen

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One Piece: Pirate Warriors 3
PC PS 3 Vita PS4
Release28.08.2015 GenreActionspiel Entwickler Omega Force Publisher Namco Bandai Enginekeine Infos
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