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  • Auslieferung:
  • Plattform: PC
  • Release: 24.09.2015
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Daten vom 20.03.20

Über das Spiel

A rogue-lite river journey through the backwaters of a forgotten post-societal America. Forage, craft, evade predators.

From the Art Director of BioShock and a team of veterans of the BioShock, Halo, Guitar Hero and Rock Band series comes The Flame in the Flood.

Travel by foot and by raft down a procedurally-generated river as you scrounge for resources, craft tools, remedy afflictions, evade the vicious wildlife, and most importantly, stay ahead of the coming rains.

Systemanforderungen

  • CPU: Dual Core Processor, 2.5 GHz or higher
  • GFX: DX11 compatible video card
  • RAM: 4 GB RAM
  • Software: Windows 7 64 bit (requires 64 bit OS)
  • HD: 2 GB available space
  • DX: Version 11
  • MISC: These requirements are subject to change as we complete development
  • LANG: Englisch
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Steam Nutzer-Reviews

219 Produkte im Account
101 Reviews
Empfohlen
419 Std. insgesamt
Verfasst: 12.02.20 18:59
[h2]Postapokalypse im Flussdelta[/h2]
Bei The Flame in the Flood fallen einem wohl als erstes der stimmige Look und ganz besonders die warme Country-Musik positiv auf. Das sind auch eindeutig die beiden Aspekte, welche den Titel von der reichlich vorhandenen Survival-Konkurrenz abheben. Doch zum Glück verbirgt sich hinter dieser Fassade auch ein kompetentes Spiel, dessen Mechaniken mich zumindest für den Verlauf des Storymodus gut auf Trab gehalten haben.
Von Story kann aber nur begrenzt die Rede sein, denn abseits des Endes gibt es nur wenige Momente, in denen die Handlung wirklich vorangetrieben wird. Die kurzen, schrägen Dialoge mit gelegentlich auffindbaren NPCs haben zwar durchaus ihren Charme, doch der Fokus liegt klar auf der Atmosphäre und den Spielmechaniken. Etwas schade, denn das Setting einer postakopalyptischen USA, in dem eine Naturkatastrophe scheinbar fast jede Menschenseele ausgelöscht haben, birgt sicher Potenzial in diese Richtung. Gerade weil das Setting fernab von Zombies oder Mutanten angenehm geerdet wirkt.

Ein schwungvoller Floattrip
Dafür machen die Entwicklerveteranen von The Molasses Flood beim Gameplay einiges anders. Wir starten am Ufer eines Flusses, der durch die Katastrophe zu einem reißenden, gefährlichen Delta an verschiedenen Wasserwegen angeschwollen ist. Die Aufgabe ist es, uns und unseren treuen Hund als Begleiter auf einem ausbaubaren Floß sicher zur nächsten Anlegestelle zu navigieren. Das spielt sich nachvollziehbar, einigermaßen griffig und angenehm frisch. Welches Ziel wir dabei genau ansteuern, entscheiden wir selbst - oder auch unser Magen, denn es gilt, stets die Bedürfnisse Hunger, Durst, Temperatur und Schlaf im Blick zu behalten. Die ansteuerbaren Inseln sind in eine Handvoll Typen unterteilt. So gibt es Wildnis-Inseln, auf denen die Chance höher ist, Hasen oder Wölfe zum Jagen zu finden, oder verlassene Krankenhäuser für Medizin-Nachschub, wenn wir in der Hektik mal wieder aus Versehen das Hasenfleisch roh gegessen haben.
Hektik ist auch ein gutes Stichwort, denn das wechselhafte Wetter, gefährliche Raubtiere und die anderen Widrigkeiten dieser unwirtlichen Welt halten uns stets auf Trab. Ein gutes Inventarmanagement ist der Schlüssel zum Erfolg, denn nur so lässt sich der Überblick über die Vielzahl an Craftingmöglichkeiten und den Stand des eigenen Bestands behalten. Allerdings pausiert das Spiel im Inventarmenü nicht - das heizt einem ordentlich ein, denn im strömenden Regen in Seelenruhe Zunder für das essentielle Lagerfeuer zu craften, ist nicht, wenn man nicht in Windeseile erfrieren möchte. Ich selbst habe diese Herangehensweise aber als angenehm herausfordernd und glaubwürdig wahrgenommen, da so die Gefahren der Natur nochmal etwas eindringlicher wirken. In der Realität kann man beim Griff in den Rucksack ja auch nicht einfach das Leben pausieren.

Fressen oder gefressen werden
Überhaupt ist The Flame in the Flood kein besonders gnädiges Spiel. Der einfachere der beiden Schwierigkeitsgrade verzeiht zwar durchaus auch mal ein bisschen Fehlmanagement oder einen unbeholfenen Einsatz des Jagdbogens gegen die wendigen Wildschweine, doch zu sehr sollte man sein Glück nicht herausfordern. Gerade zu kalte Kleidung kann sich schnell mal zum Todesurteil in der amerikanischen Wildnis entwickeln. Außerdem erklärt einem das Spiel kaum etwas, doch wie schon die nicht pausierbaren Menüs habe ich das als gute Designentscheidung wahrgenommen. Gerade die ersten Begegnungen mit einem oder gleich mehreren Wölfen haben so die besondere Würze bekommen - obwohl ich nur möglichst schnell Reißaus genommen habe, da ich noch keine Ahnung hatte, wie ich diesem Tier beikommen soll. Doch so wäre es realistisch betrachtet in echt ja auch.
Einen größeren Negativpunkt gibt es aber auch: Die Optik der Inseln wiederholt sich nach einigen Stunden doch sehr. Hier haben wohl Ressourcen für mehr Vielfalt gefehlt. Dieser Punkt war sicher auch ausschlaggebend, dass ich nach Beenden der Story dann nicht noch in das Gewässer des End(f)los(/ß)modus gestochen bin. Außerdem ist die Bedienung abseits der Floßsteuerung etwas umständlich.

Fazit
[h3]The Flame in the Flood bringt mit seiner rauen, uramerikanischen Atmosphäre, der Floßmechanik und motivierenden Survivalmechaniken eine frische Strömung ins Genre. Soundtrack, Setting und Gameplay können die Kritikpunkte hinsichtlich der marginalen Story und der auf Dauer zu gleichförmigen Gestaltung der Inseln aber nicht gänzlich hinwegspülen.[/h3]

Wertung
[h2]74[/h2]
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The Flame in the Flood

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Plattform

PC

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Release24.09.2015 GenreAdventure Entwickler The Molasses Flood Publisherkeine Infos Enginekeine Infos
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AppId 3081 Erstellt 24.07.16 21:00 ( nilius ) Bearbeitet ( nilius ) Betrachtet 1121 GameApp v3.0 by nilius