PC Test - Titanfall

Krieg in der ganzen Galaxie
Viele Liebhaber von Ego-Shooter Titeln warteten sehnsüchtig auf Titanfall. Der neuste Titel aus dem Hause EA, bringt nicht nur eine Onlinekampagne mit, sondern auch viel Dynamik und Action. Wir haben die Titanen im Test.
13.03.14 19:25 Autor: Seb66
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Sicherlich werden einige Spieler wieder sagen:“Ja, noch so ein Ego-Shooter Titel mit einfallslosen Einzelspielerkampagnen, lieblosen Mehrspieler und einem Thema, das so langsam an Farbe verliert." Doch an dieser Stelle muss ich sagen:“Moment! So ganz stimmt das nicht.“ Die Entwickler um Respawn Entertainment haben bei diesem Titel auf einen Einzelspieler gänzlich verzichtet, dafür aber die Kampagne auf die Online-Schlachten ausgelegt. Für mich waren gerade die ersten Spielstunden extrem interessant mit einem Schuss Suchtpotential.


Militär gegen Aufständische und der Krieg im Grenzland
Am Anfang des Spieles kann ich zu dem IMC, dies sind die normalen Militärs, welche Recht und Ordnung vertreten. Die Gegenseite sind die Miliz. Aufständische die sich von der IMC nichts mehr sagen lassen wollen, vor allem wenn unschuldige Menschen leiden müssen und die IMC irgendwelche Geheimwaffen entwickelt. Diese beiden Gruppe treffen auf verschiedenen Planeten aufeinander und kämpfen nicht nur Mann gegen Mann, sondern gleich mit mächtigen Maschinen. Spieler der älteren Generation könnten diese auch als MechWarrior ansehen. Die Titanen, wie sie auch genannt werden, sind nuklear betriebene Kampfmaschinen, bestückt mit Raketenwerfer, Handschild und Maschinengewehre. Sie dienen in erster Linie als Unterstützung. Nach einer bestimmten Spielzeit, stehen jedem der Sechs Spieler meines Teams zur Verfügung. Bis dieser Zerstört wird, kann ich mit ihm in die Schlachtziehen oder ihm auch einen Wachbefehl erteilen.


Mit diesem Befehl versucht die Maschine automatisch die Position in meiner nähe zu halten, ohne das ich den Titan steuern muss. So kann ich auch außerhalb des Titan Gegner eliminieren. Steuere ich den Titan selbst und erreicht einen kritischen Schadensstatus, katapultiert mich der Schleudersitz nach draußen. Aber ACHTUNG! Dieser ist einer der ersten Standardmodifikationen und kann später gegen eine andere getauscht werden. Nach einer bestimmten Wartezeit, kann ich meinen Titan erneut anfordern. Für das Bezwingen eines Titanen stehen mir verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung. Ich kann auf diesen drauf springen und direkt Sabotieren oder mit den Herkömmlichen Abwehrwaffen abschießen. Beide Aktionen sind eigentlich nur Beiwerk, denn der Riese lässt sich nicht von zwei Schüssen zerstören, sondern brauch schon einige mehr. Dies soll nun aber nicht heißen, das ich als "Pilot" keine Chance habe. Generell spricht man in diesen Titel nicht von einem Soldaten, sondern von Piloten. Übrigens, schon einmal auf einem Titan mit geritten? Sehr geile Möglichkeit einem Freund oder Kameraden etwas zu unterstützen und vor unerwarteten Besuch zu schützen. Unerwarteten Besuch? Auch feindliche Piloten können auf den Titan springen und so Schaden anrichten, ohne das der Titan groß was dagegen machen kann. Es hilft nur, aussteigen und abschießen, sollte der Titan keine spezielle Modifikation dafür haben.


Fähigkeiten, Ausrüstung und das freie Rennen
Bevor es in den Krieg geht, absolviert jeder Spieler ein umfangreiches Tutorial mit 17 Kapiteln. Hier lerne ich alles, was in diesem Titel von einem abverlangt wird. Interessant wird für viele die Möglichkeit sein, kurzzeitig an Wänden zu laufen, von da abzuspringen und in der Luft noch einen Doppelsprung zu machen. Dank des kleinen Jetpacks gibt es kaum irgendwelche Grenzen. Fast auf allen verfügbaren Karten hatte ich somit, keine Probleme Gebäude oder ähnliches mit ein paar Sprüngen zu erreichen. Diese, gefühlte Grenzenlosigkeit, macht extrem Spaß. Aber auch meine Gegner können dies, sodass ich nicht all zu nachlässig sein sollte. In jedem Spiel, egal ob Kampagne oder Klassisches Spiel, treten 12 Spieler gegeneinander an. Die restlichen Einheiten auf dem Feld sind KI. Diese können ebenfalls Titans anfordern, welche dann von Oben herab auf die Erde krachen. Neben den menschlichen KI Einheiten, gesellen sich aber auch Cyborgs aufs Schlachtfeld. Woran sich die KI Stärke richtet, ist mir nicht ganz klar. Manche KIs regieren etwas spät, andere reagieren wiederum extrem schnell. Vor allem aber die Cyborgs stecken etwas mehr ein und sind ziemlich raktionsschnell. Durch die große Anzahl an Einheiten im Feld, ist das Aufeinandertreffen der anderen Sechs Gegenspieler eher Zufall.
Die Schlachten sind schnell, Dynamisch und bieten viel Aktion. Wie eigentlich bei jedem guten Ego-Shooter besitzt auch Titanfall Herausforderungen und Erfahrungspunkte. Ab Level 4 ist es mir möglich, meinen Charakter eine eigene Ausrüstungskombination zu zuteilen. Diese Umfassen verschiedene Fähigkeiten (Tarnung, Schnelleres Rennen...), Modifizierung von Waffen, zuteilen von Burn Cards (Bonuskarten welche im Feld benutzt werden können, um kurzzeitig bestimmte Sachen zu verbessern oder hinzuzufügen) und natürlich einiges mehr. Einige Ränge später folgt dann noch die Individualisierung des Titans. In unserem neuen Gameplay Video zeige ich dir ein paar kurze Szenen aus den Fähigkeiten und Ausrüstungen.


Gelungene Kombination aus Story und Mehrspieler
Ich kann es nicht leugnen. Titanfall ist im Zusammenspiel von Geschichte und Mehrspieler, was die Kampagne angeht, gut gelungen. Während ich in der Kampagne-Lobby auf den Start warte, läuft im Hintergrund das Briefing für den nächsten Einsatz. In dieser Zeit ist es mir auch Möglich die neuen Ausrüstungsteile zu zuteilen und zu sortieren. Die Entwickler haben die Geschichte so geschrieben, das auch ein Verlust von einer Spielrunde nicht ins Gewicht fällt. Übrigens muss die verlierende Partei dann für Bonuspunkte versuchen zum Rettungsschiff zu gelangen. Wer nicht rechtzeitig an Bord ist, bleibt auf dem Feld und kassiert keine Bonuspunkte. Die Runden werden immer nach Punkteständen entschieden. Diese sind unten links immer gut Sichtbar eingeblendet. Die Einblendungen von den Kommandeuren oben Rechts, nahm ich zwar selten war, doch die gesprochenen Worte bleiben dennoch hängen. Sie informieren einem im Spiel auch über den aktuellen Stand.


Leider fiel mir aber auch auf, das gerade durch diese typische Mehrspieler-Action, der Fokus auf die Geschichte und somit die "Beziehung" zur Geschichte etwas stört. Ich bekam zwar im Spiel in etwa mit, was alles über Funk passiert, aber einen richtigen Tiefgang in die Geschichte bekam ich leider nicht. Ebenfalls nicht so richtig überzeugen, konnten mich die kurzen Neun Kapitel. Zeitlich gesehen hatte ich eine Partei innerhalb von zwei Stunden durch gespielt. Die Kapitel der Kampagne variirien immer aus Team-Deathmatch (In diesem Fall Materialschlacht) und Domination (Einnehmen und halten von Punkten). Abseits der Kampagne bringt Titanfall auch 6 Modis für den reinen Mehrspieler mit. Das sogenannte „Klassische Spiel“ ermöglicht ein regulären Einstieg in eine Partie wie es bei jedem Mehrspieler Gang und gäbe ist. Auch wenn diese Sechs noch so unterschiedlich aussehen, beinhalten diese eigentlich nur Last man Standing auf Titanen Basis, Deathmatch, Caputre the Flag und Domination Spielmodis. Ob diese Modis dann auch die Spieler lange fesseln, wird wohl an der Ansicht des jeweiligen Spielers liegen. Ich für meinen Teil werde es mit Sicherheit öfter spielen und sogar ähnlichen Titeln wie Call of Duty sogar vorziehen.

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Erfahre hier, wie der Titel in unserer Wertung abgeschlossen hat.

Meinungen

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Titanfall

Plattform

PCXBOX 360Xbox One
Release13.03.2014 GenreEgo-Shooter Entwickler Respawn Entertainment Publisher Electronic Arts Enginekeine Infos
Mehrspieler
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